Gründung und Alter
Die erste urkundliche Erwähnung Euskirchens stammt aus dem Jahr 870 im Vertrag von Meersen unter dem Namen Augstchirche. Seit 1302 besitzt Euskirchen Stadtrecht; 1827 wurde die Stadt Kreisstadt und damit Zentrum einer ganzen Region. Der Rheinische Städteatlas des LVR verortet die Keimzelle des Ortes an der im 7./8. Jahrhundert errichteten Kirche St. Martin und datiert den Beginn der Entwicklung zur Stadt um 1270. Die chronologische Stadtgeschichte der Stadt nennt für die Römerzeit den Belgica vicus im heutigen Billig als römischen Straßenknotenpunkt und Handelsmittelpunkt im Flussgebiet von Erft und Veybach. Die Hardtburg bei Stotzheim ist bereits 1166 urkundlich belegt und gehört zu den frühen befestigten Anlagen im heutigen Stadtgebiet. Der Ortsteil Flamersheim wird laut Stadtseite ebenfalls 870 als villa regia nomine Flamersheim in der Chronik des Abtes Regino von Prüm erwähnt; Kreuzweingarten erscheint 893 im Prümer Urbar als Wingarden. Ortsteile wie Billig mit der antiken Nennung als Belgica und Kuchenheim mit Ersterwähnung 1197 und früher Amtstradition erweitern laut städtischen Ortseiten den historischen Raum der Kreisstadt über den mittelalterlichen Stadtkern hinaus.
Am 1. August 1302 verlieh Walram VIII. von Monschau-Falkenburg Euskirchen die Stadtrechte. Im Jahr 2002 feierte die Stadt die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit vielen Veranstaltungen. Laut Rheinischem Städteatlas des LVR erhielt Euskirchen 1856 zudem die Rheinische Städteordnung.
Nach der Stadtrechtsverleihung 1302 erhielt Euskirchen 1322 ein Marktprivileg. 1469 war Euskirchen laut chronologischer Stadtgeschichte neben Jülich, Düren und Münstereifel Mithauptstadt des Herzogtums Jülich. 1827 wurde Euskirchen Kreisstadt. Als Industrie- und Gewerbestandort war die Stadt lange maßgeblich durch die Tuchindustrie geprägt; vor dem Ersten Weltkrieg zählte die Stadt 21 Tuchfabriken, die letzte Fabrik Ruhr-Lückerath schloss 1982. Heute beschreibt die Stadt eine vielfältige Wirtschaftsstruktur und eine vermittelnde Lage zwischen Köln, Bonn und Aachen einerseits sowie den Höhenzügen der Eifel andererseits. Zur Stadt gehören neben der Kernstadt 22 Ortsteile. Der Rheinische Städteatlas des LVR beschreibt den Ausgleich des Textilniedergangs durch frühe Industrieflächenausweisung und dienstleistungsorientierte, vor allem mittelständische Betriebe. Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde um 1270 das Dorf mit Wall und Graben gesichert; mit der Eingliederung in das Herzogtum Jülich entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine Befestigungsmauer vom Dicken Turm bis zum Kahlen Turm, während die südliche Ummauerung erst etwa ein Jahrhundert später fertiggestellt wurde. 1794 geriet Euskirchen unter französische Oberhoheit und war 1798 bis 1814 in die französische Republik eingegliedert; 1815 wurde Euskirchen mit den Rheinlanden preußisch. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt hing laut Historischem Stadtführer der Stadt eng mit dem Ausbau zum Eisenbahnknotenpunkt ab 1864 zusammen. Parallel entstand ab 1879 die Zuckerindustrie und ab 1880 Steinzeugindustrie; die Tuchfabrik Müller in Kuchenheim wurde 1961 geschlossen und später zum LVR-Industriemuseum. Die kommunale Neugliederung zum 1. Juli 1969 brachte unter anderem Flamersheim mit dem Flamersheimer Wald und Kreuzweingarten mit Ringwall und Römerkanal in das heutige Stadtgebiet. Laut Ortsteilseite Kuchenheim war der heutige Stadtteil vor der Neugliederung am 1. Juli 1969 Sitz des Amtes Kuchenheim, das mit 14 Gemeinden, 13.700 Einwohnern und 10.000 Hektar Fläche das größte Amt des Altkreises darstellte; mit Ausnahme von Straßfeld wurden die Amtsgemeinden in das Stadtgebiet Euskirchen eingegliedert. Die erste urkundliche Erwähnung Kuchenheims fällt laut derselben Seite in das Jahr 1197 als Kukinheim. Laut Ortsteilseite Billig ist Billig neben Zülpich der einzige in der antiken Literatur erwähnte Ort des Kreises Euskirchen; am Kaiserstein liegen die Fundamente der römischen Siedlung Belgica, die im Itinerarium provinciarum Antonini Augusti als Zwischenstation an der Straße von Köln nach Trier genannt wird. Ausgrabungen um 1870 erschlossen laut Billig-Seite den Grundriss und förderten Funde zutage, die sich heute im Bonner Landesmuseum befinden.
| Jahr | Titel | Beschreibung |
|---|---|---|
| 870 | Erste urkundliche Erwähnung | Euskirchen wird im Vertrag von Meersen als Augstchirche genannt und als kirchlicher Mittelpunkt für nahegelegene Siedlungen beschrieben. |
| 1302 | Verleihung der Stadtrechte | Am 1. August 1302 verlieh Walram VIII. von Monschau-Falkenburg Euskirchen die Stadtrechte. |
| 1322 | Marktprivileg | Reinald Herzog von Monschau-Falkenburg verlieh Euskirchen einen Wochenmarkt am Mittwoch sowie einen einwöchigen Jahrmarkt. |
| 1827 | Erhebung zur Kreisstadt | Euskirchen wurde Kreisstadt und damit Verwaltungssitz und Zentrum einer ganzen Region. |
| 1836 | Beginn der modernen Tuchindustrie | Vor den Toren der Stadt wurde eine Tuchfabrik errichtet; die Stadt nennt Peter Cornelius Ruhr im Zusammenhang mit dieser Gründung. Die Tuchindustrie prägte Euskirchen über lange Zeit als Industrie- und Gewerbestandort. |
| 1864 | Bahnhof Euskirchen in Betrieb | Der Bahnhof Euskirchen wurde in Betrieb genommen und stärkte die Anbindung der Stadt an das Verkehrsnetz. Laut Historischem Stadtführer erhielt die Stadt damit Anschluss an das rheinische Eisenbahnnetz über die Strecke nach Düren. |
| 1969 | Kommunale Neugliederung | Zum 1. Juli 1969 entstand die Großgemeinde Euskirchen aus Kernstadt und weiteren Ortschaften; heute gehören laut Stadtangaben 22 Ortsteile zum Stadtgebiet. |
| 2002 | 700 Jahre Stadtrecht | Die Stadt feierte die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit zahlreichen Veranstaltungen und einem offiziellen Festakt. |
| 1469 | Mithauptstadt im Herzogtum Jülich | Laut chronologischer Stadtgeschichte der Stadt Euskirchen war Euskirchen neben Jülich, Düren und Münstereifel Mithauptstadt des Herzogtums Jülich. |
| 1856 | Rheinische Städteordnung | Laut Rheinischem Städteatlas des LVR wurde Euskirchen 1856 die Rheinische Städteordnung verliehen und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum Zentrum einer überregional bedeutenden Textilindustrie. |
| 1879 | Beginn der Zuckerindustrie | Seit 1879 ist laut chronologischer Stadtgeschichte Zuckerindustrie in Euskirchen belegt; sie ist bis heute mit dem Standort der Zuckerfabrik in Kuchenheim verbunden. |
| 1906 | Streik der Tuchindustrie | Laut chronologischer Stadtgeschichte fand 1906 der erste und einzige Streik der Euskirchener Tuchindustrie statt und dauerte 13 Wochen. |
| 1982 | Ende der Tuchfabrikation | Als letzte Tuchfabrik im Stadtgebiet schloss laut städtischer Darstellung zur Tuchstadt Euskirchen 1982 die Firma Ruhr-Lückerath. |
| 1992 | Denkmal Schornstein Schiffmann | Beim Abbruch der Schiffmannschen Tuchfabrik in der Mühlenstraße blieb der Schornstein laut chronologischer Stadtgeschichte als Denkmal zur Erinnerung an die Euskirchener Tuchindustrie erhalten. |
| um 1270 | Wall und Graben | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde das Dorf um 1270 mit Wall und Graben gegen äußere Feinde gesichert; der Rheinische Städteatlas des LVR datiert den Beginn der Entwicklung zur Stadt ebenfalls um 1270. |
| um 1355 | Beginn der steinernen Stadtmauer | Mit der Eingliederung in das Herzogtum Jülich wurde laut chronologischer Stadtgeschichte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Nordabschnitt eine Befestigungsmauer vom Dicken Turm bis zum Kahlen Turm errichtet; die südliche Ummauerung folgte etwa ein Jahrhundert später. |
| 1361 | Erstes Stadtsiegel | Laut chronologischer Stadtgeschichte ist für 1361 das erste Stadtsiegel belegt; das älteste Wappen zeigt eine Torburg mit dem Wappen des Landesherrn, des Herzogs Wilhelm von Jülich. |
| 1794 | Französische Oberhoheit | Laut chronologischer Stadtgeschichte geriet Euskirchen 1794 unter französische Oberhoheit und war 1798 bis 1814 in die französische Republik eingegliedert; 1798 wurde die französische Mairie eingeführt. |
| 1815 | Preußische Zugehörigkeit | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde Euskirchen 1815 mit den Rheinlanden preußisch. |
| 1876 | Gründung der Freiwilligen Feuerwehr | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1876 die Freiwillige Feuerwehr Euskirchen gegründet. |
| 1906 | Genehmigung zum Abriss der Stadtmauer | Laut chronologischer Stadtgeschichte erhielt die Stadt 1906 die Genehmigung zum Abriss der Stadtmauer mit Ausnahme der noch vorhandenen Türme und eines kleinen Mauerstücks, um eine bessere bauliche Entwicklung zu ermöglichen. |
| 1992 | Eröffnung des Stadtmuseums in der Kirchstraße | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde das Stadtmuseum am 5. Mai 1992 in der Kirchstraße eröffnet; 2010 wurde dieser Standort geschlossen, bevor das Museum im Kulturhof neu eröffnet wurde. |
| 2012 | Einweihung des Kulturhofs | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde der Kulturhof in der Wilhelmstraße am 15. Dezember 2012 mit neuer Stadtbibliothek und Stadtmuseum eingeweiht; das Stadtmuseum öffnete dort im April 2013. |
| 1166 | Erste Erwähnung der Hardtburg | Laut Stadtseite zur Hardtburg wird die Wasserburganlage im Hardtwald bei Stotzheim im Jahr 1166 urkundlich zuerst erwähnt. |
| um 1340 | Gründung der Burg Veynau | Laut Stadtseite zur Burg Veynau wurde die gotische Ritterburg um 1340 gegründet; ihr mittelalterlicher Baubestand blieb in späteren Jahrhunderten weitgehend unverändert. |
| 1871 | Inbetriebnahme der Eifelbahn | Laut Historischem Stadtführer der Stadt ging 1871 die Eifelbahn über Gerolstein nach Trier in Betrieb und stärkte die Rolle Euskirchens als Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel. |
| 1875 | Direkte Bahnverbindung nach Köln | Laut Historischem Stadtführer erhielt Euskirchen 1875 die direkte Eisenbahnverbindung nach Köln. |
| 1880 | Bahnstrecke nach Bonn | Laut Historischem Stadtführer wurde 1880 die Eisenbahnstrecke von Euskirchen nach Bonn eröffnet. |
| 1890 | Erfttalbahn nach Münstereifel | Laut Historischem Stadtführer wurde zehn Jahre nach der Bonn-Strecke die Erfttalbahn nach Münstereifel eröffnet; damit war Euskirchen wichtiger Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel. |
| 1956 | Neues Bahnhofs-Empfangsgebäude | Laut Historischem Stadtführer konnte die Bahn 1956 das neue Empfangsgebäude im sachlichen Stil der Nachkriegsjahre in Betrieb nehmen, nachdem Bahnanlagen und Bahnhofstraße im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden waren. |
| 1961 | Schließung der Tuchfabrik Müller | Laut Landschaftsverband Rheinland verriegelte Ludwig Müller 1961 die Tore seiner Tuchfabrik in Kuchenheim; die Anlage wurde später vom LVR saniert und zum Industriemuseum umgewandelt. |
| 1687 | Bau des Kapuzinerklosters | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1687 ein Kapuzinerkloster mit dazugehöriger Kirche in der Klosterstraße bzw. An den Kapuzinern errichtet. |
| 1784 | Erste Volksschule Turmschule | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1784 neben dem Dicken Turm die erste Volksschule Turmschule erbaut; sie wurde 1884 infolge eines Straßendurchbruchs niedergelegt. |
| 1894 | Beginn der Euskirchener Kreisbahn | Laut chronologischer Stadtgeschichte nahm 1894 eine Kreisbahn im Kreis Euskirchen den Betrieb auf; der Betrieb wurde am 5. Juli 1959 eingestellt. |
| 1863 | Gründung der Dechant-Vogt-Stiftung Marienhospital | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1863 die Dechant-Vogt-Stiftung Marienhospital gegründet; 1888/89 folgte der Neubau des Marienhospitals in der Klosterstraße. |
| 2002 | Denkmalschutz für Turm der Oberen Burg Kuchenheim | Laut Stadtseite zur Oberen Burg Kuchenheim wurde der noch vorhandene Rundturm der mittelalterlichen Burganlage im Jahr 2002 unter Denkmalschutz gestellt. |
| 893 | Erste Erwähnung Wingarden | Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder findet sich die erste namentliche Erwähnung des späteren Kreuzweingarten im Prümer Urbar von 893 als Wingarden. |
| 1333 | Erste Erwähnung Schweinheim | Laut Stadtseite zur Burg Schweinheim sind Haus, Hof, Dorf und Gericht Schweinheim zum ersten Mal im Jahr 1333 als jülichsches Lehen erwähnt. |
| 1339 | Erste Erwähnung Burg Kessenich | Laut Stadtseite zur Burg Kessenich wird die Burg 1339 erstmals erwähnt, als Otto von Kessenich sie dem Markgrafen von Jülich zum Lehen aufträgt. |
| 1358 | Erste Erwähnung Burg Flamersheim | Laut Stadtseite zur Burg Flamersheim wurde die am Flämmerbach gelegene zweiteilige Anlage mit Vorburg und Befestigungen 1358 zum ersten Mal erwähnt. |
| 1528 | Jahrmarkt am Simon-Juda-Tag | Laut chronologischer Stadtgeschichte verlieh Herzog Johann von Jülich Euskirchen 1528 einen Jahrmarkt am Simon-Juda-Tag am 28. Oktober. |
| 1625 | Brand von Hospital und Rathaus | Laut chronologischer Stadtgeschichte vernichtete 1625 ein großer Brand in Euskirchen das alte Hospital und das Rathaus. |
| 1848 | Gründung des ersten Turnvereins | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1848 der erste Turnverein in Euskirchen gegründet. |
| 1887 | Bau des städtischen Wasserwerks | Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1887 das städtische Wasserwerk erbaut. |
| 1926 | Umbenennung in Kreuzweingarten | Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder gelang es 1926, die Genehmigung zur Abänderung des Ortsnamens Weingarten in Kreuzweingarten zu erwirken; im folgenden Jahr wurde auf dem Burgberg ein acht Meter hohes Steinkreuz errichtet. |
| 1970 | Einzug in das neue Marienhospital am Stadtwald | Laut chronologischer Stadtgeschichte zog das Marienhospital am 11. Juli 1970 in den Neubau am Stadtwald ein. |
| 1993 | 1100-Jahrfeier Kreuzweingarten | Laut chronologischer Stadtgeschichte feierte Kreuzweingarten am 11. September 1993 die 1100-jährige Erwähnung mit einem Festzug. |
| 1986 | Römerkanal als Bodendenkmal | Laut Stadtmitteilung zur Kennzeichnung des Römerkanals sind die bekannten Zwischenstücke der römischen Wasserleitung im Stadtgebiet seit 1986 eingetragenes Bodendenkmal. |
| 1197 | Erste Erwähnung Kuchenheim | Laut Ortsteilseite Kuchenheim fällt die erste urkundliche Erwähnung in das Jahr 1197; nach Lacomblet hieß der Ort damals Kukinheim. |
| 1237 | Erste Erwähnung Kapelle Billig | Laut Ortsteilseite Billig wird eine Kapelle in Billig schon 1237 erwähnt; ihr Alter dürfte wesentlich höher anzusetzen sein. |
| 1259 | Obere Burg Kuchenheim als Lehen | Laut Ortsteilseite Kuchenheim übertrug Hermann von Are, der Erbauer der Oberen Burg, den runden Turm 1259 dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Lehen. |
| 1337 | Unterherrschaft Billig und Roitzheim | Laut Ortsteilseite Billig bildete Billig seit 1337 mit Roitzheim eine jülichsche Unterherrschaft im Amt Euskirchen. |
| 1482 | Erste Erwähnung Untere Burg Kuchenheim | Laut Stadtseite zur Unteren Burg Kuchenheim wird die Wasserburg 1482 erstmals als Kölner Lehen in schriftlichen Quellen erwähnt. |
| 1573 | Torhaus der Unteren Burg Kuchenheim | Laut Stadtseite zur Unteren Burg Kuchenheim trägt der Südflügel der Vorburg das Torhaus von 1573; die Burg war als Wasserburg auf zwei Inseln am Erftmühlenbach angelegt. |
| um 1400 | St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kuchenheim | Laut Ortsteilseite Kuchenheim entstand wahrscheinlich schon um 1400 nach einer großen Pestseuche die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kuchenheim. |
| 1895–1898 | Neubau Kirche St. Cyriakus Billig | Laut Ortsteilseite Billig begann 1895 der Bau der neugotischen Kirche St. Cyriakus; sie wurde zwei Jahre später fertiggestellt und 1898 konsekriert, nachdem die alte Kirche 1898 niedergelegt worden war. |
| 1905 | Billig wird selbständige Pfarre | Laut Ortsteilseite Billig wurde Billig 1905 zur selbständigen Pfarre erhoben, nachdem es zuvor Filiale der Pfarre Kreuzweingarten gewesen war. |
| 1934–1936 | Bau der Steinbachtalsperre | Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Steinbachtalsperre zwischen 1934 und 1936 zur Versorgung der Tuchindustrie gebaut und von Steinbach und Treuenbach gespeist. |
| 1938–1940 | Bau der Madbachtalsperre | Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Madbachtalsperre zwischen 1938 und 1940 zur Versorgung der Euskirchener Tuchindustrie gebaut; kriegsbedingt wurde sie nicht vollendet und fasst statt der geplanten über 300.000 Kubikmeter heute rund 70.000 Kubikmeter. |
| 1968 | 550 Jahre Schützenbruderschaft Kuchenheim | Laut Ortsteilseite Kuchenheim beging die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1968 das Jubelfest des 550jährigen Bestehens unter der Schirmherrschaft von Graf Galen. |
| 18.12.2015 | Eröffnung Thermen und Badewelt Euskirchen | Laut Stadtseite zur Thermen und Badewelt Euskirchen können Besucher dort seit dem 18. Dezember 2015 unter dem Motto Mein Paradies. Unter Palmen entspannen; über 500 echte Südseepalmen und elf thematisierte Sauna-Highlights gehören zum Angebot. |
| 15.07.2021 | Trockengelegung der Steinbachtalsperre nach Flut | Laut Stadtseite zur Steinbachtalsperre drohte im Rahmen der Flutkatastrophe der Staudamm zu brechen; die Talsperre wurde anschließend trockengelegt und eine Scharte in den Staudamm geschlagen, wodurch der bisherige Rundweg unterbrochen wurde. |
| November 2012 | Stadtbetrieb Kultureinrichtungen im Kulturhof | Laut Kulturhof-Seite bezog der Stadtbetrieb Kultureinrichtungen der Stadt Euskirchen im November 2012 seine Verwaltungsräume im neu erbauten Kulturhof, um Stadtbibliothek und Stadtmuseum unter einem Dach zu führen. |