Stadt-Infos Euskirchen – Region Eifel

Euskirchen – Stadt-Infos

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Wissenswertes über den Ort

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Gründung und Alter

Die erste urkundliche Erwähnung Euskirchens stammt aus dem Jahr 870 im Vertrag von Meersen unter dem Namen Augstchirche. Seit 1302 besitzt Euskirchen Stadtrecht; 1827 wurde die Stadt Kreisstadt und damit Zentrum einer ganzen Region. Der Rheinische Städteatlas des LVR verortet die Keimzelle des Ortes an der im 7./8. Jahrhundert errichteten Kirche St. Martin und datiert den Beginn der Entwicklung zur Stadt um 1270. Die chronologische Stadtgeschichte der Stadt nennt für die Römerzeit den Belgica vicus im heutigen Billig als römischen Straßenknotenpunkt und Handelsmittelpunkt im Flussgebiet von Erft und Veybach. Die Hardtburg bei Stotzheim ist bereits 1166 urkundlich belegt und gehört zu den frühen befestigten Anlagen im heutigen Stadtgebiet. Der Ortsteil Flamersheim wird laut Stadtseite ebenfalls 870 als villa regia nomine Flamersheim in der Chronik des Abtes Regino von Prüm erwähnt; Kreuzweingarten erscheint 893 im Prümer Urbar als Wingarden. Ortsteile wie Billig mit der antiken Nennung als Belgica und Kuchenheim mit Ersterwähnung 1197 und früher Amtstradition erweitern laut städtischen Ortseiten den historischen Raum der Kreisstadt über den mittelalterlichen Stadtkern hinaus.

Am 1. August 1302 verlieh Walram VIII. von Monschau-Falkenburg Euskirchen die Stadtrechte. Im Jahr 2002 feierte die Stadt die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit vielen Veranstaltungen. Laut Rheinischem Städteatlas des LVR erhielt Euskirchen 1856 zudem die Rheinische Städteordnung.

Nach der Stadtrechtsverleihung 1302 erhielt Euskirchen 1322 ein Marktprivileg. 1469 war Euskirchen laut chronologischer Stadtgeschichte neben Jülich, Düren und Münstereifel Mithauptstadt des Herzogtums Jülich. 1827 wurde Euskirchen Kreisstadt. Als Industrie- und Gewerbestandort war die Stadt lange maßgeblich durch die Tuchindustrie geprägt; vor dem Ersten Weltkrieg zählte die Stadt 21 Tuchfabriken, die letzte Fabrik Ruhr-Lückerath schloss 1982. Heute beschreibt die Stadt eine vielfältige Wirtschaftsstruktur und eine vermittelnde Lage zwischen Köln, Bonn und Aachen einerseits sowie den Höhenzügen der Eifel andererseits. Zur Stadt gehören neben der Kernstadt 22 Ortsteile. Der Rheinische Städteatlas des LVR beschreibt den Ausgleich des Textilniedergangs durch frühe Industrieflächenausweisung und dienstleistungsorientierte, vor allem mittelständische Betriebe. Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde um 1270 das Dorf mit Wall und Graben gesichert; mit der Eingliederung in das Herzogtum Jülich entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine Befestigungsmauer vom Dicken Turm bis zum Kahlen Turm, während die südliche Ummauerung erst etwa ein Jahrhundert später fertiggestellt wurde. 1794 geriet Euskirchen unter französische Oberhoheit und war 1798 bis 1814 in die französische Republik eingegliedert; 1815 wurde Euskirchen mit den Rheinlanden preußisch. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt hing laut Historischem Stadtführer der Stadt eng mit dem Ausbau zum Eisenbahnknotenpunkt ab 1864 zusammen. Parallel entstand ab 1879 die Zuckerindustrie und ab 1880 Steinzeugindustrie; die Tuchfabrik Müller in Kuchenheim wurde 1961 geschlossen und später zum LVR-Industriemuseum. Die kommunale Neugliederung zum 1. Juli 1969 brachte unter anderem Flamersheim mit dem Flamersheimer Wald und Kreuzweingarten mit Ringwall und Römerkanal in das heutige Stadtgebiet. Laut Ortsteilseite Kuchenheim war der heutige Stadtteil vor der Neugliederung am 1. Juli 1969 Sitz des Amtes Kuchenheim, das mit 14 Gemeinden, 13.700 Einwohnern und 10.000 Hektar Fläche das größte Amt des Altkreises darstellte; mit Ausnahme von Straßfeld wurden die Amtsgemeinden in das Stadtgebiet Euskirchen eingegliedert. Die erste urkundliche Erwähnung Kuchenheims fällt laut derselben Seite in das Jahr 1197 als Kukinheim. Laut Ortsteilseite Billig ist Billig neben Zülpich der einzige in der antiken Literatur erwähnte Ort des Kreises Euskirchen; am Kaiserstein liegen die Fundamente der römischen Siedlung Belgica, die im Itinerarium provinciarum Antonini Augusti als Zwischenstation an der Straße von Köln nach Trier genannt wird. Ausgrabungen um 1870 erschlossen laut Billig-Seite den Grundriss und förderten Funde zutage, die sich heute im Bonner Landesmuseum befinden.

Jahr Titel Beschreibung
870 Erste urkundliche Erwähnung Euskirchen wird im Vertrag von Meersen als Augstchirche genannt und als kirchlicher Mittelpunkt für nahegelegene Siedlungen beschrieben.
1302 Verleihung der Stadtrechte Am 1. August 1302 verlieh Walram VIII. von Monschau-Falkenburg Euskirchen die Stadtrechte.
1322 Marktprivileg Reinald Herzog von Monschau-Falkenburg verlieh Euskirchen einen Wochenmarkt am Mittwoch sowie einen einwöchigen Jahrmarkt.
1827 Erhebung zur Kreisstadt Euskirchen wurde Kreisstadt und damit Verwaltungssitz und Zentrum einer ganzen Region.
1836 Beginn der modernen Tuchindustrie Vor den Toren der Stadt wurde eine Tuchfabrik errichtet; die Stadt nennt Peter Cornelius Ruhr im Zusammenhang mit dieser Gründung. Die Tuchindustrie prägte Euskirchen über lange Zeit als Industrie- und Gewerbestandort.
1864 Bahnhof Euskirchen in Betrieb Der Bahnhof Euskirchen wurde in Betrieb genommen und stärkte die Anbindung der Stadt an das Verkehrsnetz. Laut Historischem Stadtführer erhielt die Stadt damit Anschluss an das rheinische Eisenbahnnetz über die Strecke nach Düren.
1969 Kommunale Neugliederung Zum 1. Juli 1969 entstand die Großgemeinde Euskirchen aus Kernstadt und weiteren Ortschaften; heute gehören laut Stadtangaben 22 Ortsteile zum Stadtgebiet.
2002 700 Jahre Stadtrecht Die Stadt feierte die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit zahlreichen Veranstaltungen und einem offiziellen Festakt.
1469 Mithauptstadt im Herzogtum Jülich Laut chronologischer Stadtgeschichte der Stadt Euskirchen war Euskirchen neben Jülich, Düren und Münstereifel Mithauptstadt des Herzogtums Jülich.
1856 Rheinische Städteordnung Laut Rheinischem Städteatlas des LVR wurde Euskirchen 1856 die Rheinische Städteordnung verliehen und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum Zentrum einer überregional bedeutenden Textilindustrie.
1879 Beginn der Zuckerindustrie Seit 1879 ist laut chronologischer Stadtgeschichte Zuckerindustrie in Euskirchen belegt; sie ist bis heute mit dem Standort der Zuckerfabrik in Kuchenheim verbunden.
1906 Streik der Tuchindustrie Laut chronologischer Stadtgeschichte fand 1906 der erste und einzige Streik der Euskirchener Tuchindustrie statt und dauerte 13 Wochen.
1982 Ende der Tuchfabrikation Als letzte Tuchfabrik im Stadtgebiet schloss laut städtischer Darstellung zur Tuchstadt Euskirchen 1982 die Firma Ruhr-Lückerath.
1992 Denkmal Schornstein Schiffmann Beim Abbruch der Schiffmannschen Tuchfabrik in der Mühlenstraße blieb der Schornstein laut chronologischer Stadtgeschichte als Denkmal zur Erinnerung an die Euskirchener Tuchindustrie erhalten.
um 1270 Wall und Graben Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde das Dorf um 1270 mit Wall und Graben gegen äußere Feinde gesichert; der Rheinische Städteatlas des LVR datiert den Beginn der Entwicklung zur Stadt ebenfalls um 1270.
um 1355 Beginn der steinernen Stadtmauer Mit der Eingliederung in das Herzogtum Jülich wurde laut chronologischer Stadtgeschichte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Nordabschnitt eine Befestigungsmauer vom Dicken Turm bis zum Kahlen Turm errichtet; die südliche Ummauerung folgte etwa ein Jahrhundert später.
1361 Erstes Stadtsiegel Laut chronologischer Stadtgeschichte ist für 1361 das erste Stadtsiegel belegt; das älteste Wappen zeigt eine Torburg mit dem Wappen des Landesherrn, des Herzogs Wilhelm von Jülich.
1794 Französische Oberhoheit Laut chronologischer Stadtgeschichte geriet Euskirchen 1794 unter französische Oberhoheit und war 1798 bis 1814 in die französische Republik eingegliedert; 1798 wurde die französische Mairie eingeführt.
1815 Preußische Zugehörigkeit Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde Euskirchen 1815 mit den Rheinlanden preußisch.
1876 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1876 die Freiwillige Feuerwehr Euskirchen gegründet.
1906 Genehmigung zum Abriss der Stadtmauer Laut chronologischer Stadtgeschichte erhielt die Stadt 1906 die Genehmigung zum Abriss der Stadtmauer mit Ausnahme der noch vorhandenen Türme und eines kleinen Mauerstücks, um eine bessere bauliche Entwicklung zu ermöglichen.
1992 Eröffnung des Stadtmuseums in der Kirchstraße Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde das Stadtmuseum am 5. Mai 1992 in der Kirchstraße eröffnet; 2010 wurde dieser Standort geschlossen, bevor das Museum im Kulturhof neu eröffnet wurde.
2012 Einweihung des Kulturhofs Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde der Kulturhof in der Wilhelmstraße am 15. Dezember 2012 mit neuer Stadtbibliothek und Stadtmuseum eingeweiht; das Stadtmuseum öffnete dort im April 2013.
1166 Erste Erwähnung der Hardtburg Laut Stadtseite zur Hardtburg wird die Wasserburganlage im Hardtwald bei Stotzheim im Jahr 1166 urkundlich zuerst erwähnt.
um 1340 Gründung der Burg Veynau Laut Stadtseite zur Burg Veynau wurde die gotische Ritterburg um 1340 gegründet; ihr mittelalterlicher Baubestand blieb in späteren Jahrhunderten weitgehend unverändert.
1871 Inbetriebnahme der Eifelbahn Laut Historischem Stadtführer der Stadt ging 1871 die Eifelbahn über Gerolstein nach Trier in Betrieb und stärkte die Rolle Euskirchens als Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel.
1875 Direkte Bahnverbindung nach Köln Laut Historischem Stadtführer erhielt Euskirchen 1875 die direkte Eisenbahnverbindung nach Köln.
1880 Bahnstrecke nach Bonn Laut Historischem Stadtführer wurde 1880 die Eisenbahnstrecke von Euskirchen nach Bonn eröffnet.
1890 Erfttalbahn nach Münstereifel Laut Historischem Stadtführer wurde zehn Jahre nach der Bonn-Strecke die Erfttalbahn nach Münstereifel eröffnet; damit war Euskirchen wichtiger Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel.
1956 Neues Bahnhofs-Empfangsgebäude Laut Historischem Stadtführer konnte die Bahn 1956 das neue Empfangsgebäude im sachlichen Stil der Nachkriegsjahre in Betrieb nehmen, nachdem Bahnanlagen und Bahnhofstraße im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden waren.
1961 Schließung der Tuchfabrik Müller Laut Landschaftsverband Rheinland verriegelte Ludwig Müller 1961 die Tore seiner Tuchfabrik in Kuchenheim; die Anlage wurde später vom LVR saniert und zum Industriemuseum umgewandelt.
1687 Bau des Kapuzinerklosters Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1687 ein Kapuzinerkloster mit dazugehöriger Kirche in der Klosterstraße bzw. An den Kapuzinern errichtet.
1784 Erste Volksschule Turmschule Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1784 neben dem Dicken Turm die erste Volksschule Turmschule erbaut; sie wurde 1884 infolge eines Straßendurchbruchs niedergelegt.
1894 Beginn der Euskirchener Kreisbahn Laut chronologischer Stadtgeschichte nahm 1894 eine Kreisbahn im Kreis Euskirchen den Betrieb auf; der Betrieb wurde am 5. Juli 1959 eingestellt.
1863 Gründung der Dechant-Vogt-Stiftung Marienhospital Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1863 die Dechant-Vogt-Stiftung Marienhospital gegründet; 1888/89 folgte der Neubau des Marienhospitals in der Klosterstraße.
2002 Denkmalschutz für Turm der Oberen Burg Kuchenheim Laut Stadtseite zur Oberen Burg Kuchenheim wurde der noch vorhandene Rundturm der mittelalterlichen Burganlage im Jahr 2002 unter Denkmalschutz gestellt.
893 Erste Erwähnung Wingarden Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder findet sich die erste namentliche Erwähnung des späteren Kreuzweingarten im Prümer Urbar von 893 als Wingarden.
1333 Erste Erwähnung Schweinheim Laut Stadtseite zur Burg Schweinheim sind Haus, Hof, Dorf und Gericht Schweinheim zum ersten Mal im Jahr 1333 als jülichsches Lehen erwähnt.
1339 Erste Erwähnung Burg Kessenich Laut Stadtseite zur Burg Kessenich wird die Burg 1339 erstmals erwähnt, als Otto von Kessenich sie dem Markgrafen von Jülich zum Lehen aufträgt.
1358 Erste Erwähnung Burg Flamersheim Laut Stadtseite zur Burg Flamersheim wurde die am Flämmerbach gelegene zweiteilige Anlage mit Vorburg und Befestigungen 1358 zum ersten Mal erwähnt.
1528 Jahrmarkt am Simon-Juda-Tag Laut chronologischer Stadtgeschichte verlieh Herzog Johann von Jülich Euskirchen 1528 einen Jahrmarkt am Simon-Juda-Tag am 28. Oktober.
1625 Brand von Hospital und Rathaus Laut chronologischer Stadtgeschichte vernichtete 1625 ein großer Brand in Euskirchen das alte Hospital und das Rathaus.
1848 Gründung des ersten Turnvereins Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1848 der erste Turnverein in Euskirchen gegründet.
1887 Bau des städtischen Wasserwerks Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1887 das städtische Wasserwerk erbaut.
1926 Umbenennung in Kreuzweingarten Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder gelang es 1926, die Genehmigung zur Abänderung des Ortsnamens Weingarten in Kreuzweingarten zu erwirken; im folgenden Jahr wurde auf dem Burgberg ein acht Meter hohes Steinkreuz errichtet.
1970 Einzug in das neue Marienhospital am Stadtwald Laut chronologischer Stadtgeschichte zog das Marienhospital am 11. Juli 1970 in den Neubau am Stadtwald ein.
1993 1100-Jahrfeier Kreuzweingarten Laut chronologischer Stadtgeschichte feierte Kreuzweingarten am 11. September 1993 die 1100-jährige Erwähnung mit einem Festzug.
1986 Römerkanal als Bodendenkmal Laut Stadtmitteilung zur Kennzeichnung des Römerkanals sind die bekannten Zwischenstücke der römischen Wasserleitung im Stadtgebiet seit 1986 eingetragenes Bodendenkmal.
1197 Erste Erwähnung Kuchenheim Laut Ortsteilseite Kuchenheim fällt die erste urkundliche Erwähnung in das Jahr 1197; nach Lacomblet hieß der Ort damals Kukinheim.
1237 Erste Erwähnung Kapelle Billig Laut Ortsteilseite Billig wird eine Kapelle in Billig schon 1237 erwähnt; ihr Alter dürfte wesentlich höher anzusetzen sein.
1259 Obere Burg Kuchenheim als Lehen Laut Ortsteilseite Kuchenheim übertrug Hermann von Are, der Erbauer der Oberen Burg, den runden Turm 1259 dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Lehen.
1337 Unterherrschaft Billig und Roitzheim Laut Ortsteilseite Billig bildete Billig seit 1337 mit Roitzheim eine jülichsche Unterherrschaft im Amt Euskirchen.
1482 Erste Erwähnung Untere Burg Kuchenheim Laut Stadtseite zur Unteren Burg Kuchenheim wird die Wasserburg 1482 erstmals als Kölner Lehen in schriftlichen Quellen erwähnt.
1573 Torhaus der Unteren Burg Kuchenheim Laut Stadtseite zur Unteren Burg Kuchenheim trägt der Südflügel der Vorburg das Torhaus von 1573; die Burg war als Wasserburg auf zwei Inseln am Erftmühlenbach angelegt.
um 1400 St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kuchenheim Laut Ortsteilseite Kuchenheim entstand wahrscheinlich schon um 1400 nach einer großen Pestseuche die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kuchenheim.
1895–1898 Neubau Kirche St. Cyriakus Billig Laut Ortsteilseite Billig begann 1895 der Bau der neugotischen Kirche St. Cyriakus; sie wurde zwei Jahre später fertiggestellt und 1898 konsekriert, nachdem die alte Kirche 1898 niedergelegt worden war.
1905 Billig wird selbständige Pfarre Laut Ortsteilseite Billig wurde Billig 1905 zur selbständigen Pfarre erhoben, nachdem es zuvor Filiale der Pfarre Kreuzweingarten gewesen war.
1934–1936 Bau der Steinbachtalsperre Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Steinbachtalsperre zwischen 1934 und 1936 zur Versorgung der Tuchindustrie gebaut und von Steinbach und Treuenbach gespeist.
1938–1940 Bau der Madbachtalsperre Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Madbachtalsperre zwischen 1938 und 1940 zur Versorgung der Euskirchener Tuchindustrie gebaut; kriegsbedingt wurde sie nicht vollendet und fasst statt der geplanten über 300.000 Kubikmeter heute rund 70.000 Kubikmeter.
1968 550 Jahre Schützenbruderschaft Kuchenheim Laut Ortsteilseite Kuchenheim beging die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1968 das Jubelfest des 550jährigen Bestehens unter der Schirmherrschaft von Graf Galen.
18.12.2015 Eröffnung Thermen und Badewelt Euskirchen Laut Stadtseite zur Thermen und Badewelt Euskirchen können Besucher dort seit dem 18. Dezember 2015 unter dem Motto Mein Paradies. Unter Palmen entspannen; über 500 echte Südseepalmen und elf thematisierte Sauna-Highlights gehören zum Angebot.
15.07.2021 Trockengelegung der Steinbachtalsperre nach Flut Laut Stadtseite zur Steinbachtalsperre drohte im Rahmen der Flutkatastrophe der Staudamm zu brechen; die Talsperre wurde anschließend trockengelegt und eine Scharte in den Staudamm geschlagen, wodurch der bisherige Rundweg unterbrochen wurde.
November 2012 Stadtbetrieb Kultureinrichtungen im Kulturhof Laut Kulturhof-Seite bezog der Stadtbetrieb Kultureinrichtungen der Stadt Euskirchen im November 2012 seine Verwaltungsräume im neu erbauten Kulturhof, um Stadtbibliothek und Stadtmuseum unter einem Dach zu führen.

Wichtige Infos

Euskirchen verbindet nach Darstellung der Stadt erhaltene Historie mit einem modernen Einkaufsstadtcharakter. Teile der alten Stadtmauer und drei Wehrtürme stehen neben moderner Architektur; innerhalb des mittelalterlichen Stadtmauerrings liegt die Fußgängerzone. IT.NRW klassifiziert die Stadt als Große Mittelstadt im Regierungsbezirk Köln. Die Stadt betont die Aussprache mit Betonung auf der ersten Silbe und weist auf erhaltene Spuren der Stadtgeschichte hin, darunter Stadtmauer, Stadttürme und ehemalige Tuchfabriken. Der Historische Stadtführer unterstreicht den Eisenbahnknotenpunkt als Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs; museal sichtbar bleibt die Tuchgeschichte insbesondere im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Kuchenheim. Ortsteile wie Flamersheim mit Burg und Urteilsstein sowie Kreuzweingarten mit Ringwall und Römerkanal ergänzen das historische Profil der Kreisstadt. Ortsteile wie Billig mit dem römischen Belgica-Bezug und Kuchenheim mit Amtstradition, Doppelkirchen- und Doppelburggeschichte sowie dem Dinghaus ergänzen laut städtischen Ortseiten das historische Profil der Kreisstadt.

Euskirchen liegt im Südwesten von Nordrhein-Westfalen und ist Kreisstadt des Kreises Euskirchen. Die Stadt beschreibt ihre Lage als vermittelnd zwischen der Metropole Köln sowie den Großstädten Bonn und Aachen einerseits und den grünen Höhenzügen der Eifel andererseits. Der Kreissitz der Kreisverwaltung befindet sich in Euskirchen am Jülicher Ring. Der Rheinische Städteatlas des LVR verortet Euskirchen im südöstlichen Ausläufer der Zülpicher Börde. Der Atlas beschreibt die Lage genauer im Auengelände am flachen Westhang des Veybachs, unmittelbar vor dessen Mündung in die östlich vorbeifließende Erft, nördlich des bewaldeten Nordabfalls der Eifel. Durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1864 entwickelte sich die Stadt laut Historischem Stadtführer zum wichtigen Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel. Seit der kommunalen Neugliederung 1969 reicht das Stadtgebiet laut Flamersheim-Seite der Stadt bis auf wenige hundert Meter an Rheinland-Pfalz heran.

Zur Stadt gehören 22 Ortsteile, die im Gegensatz zur Kernstadt weitgehend ländlich geprägt sind. Ausgedehnte Erholungsgebiete liegen um die Steinbach- und die Madbachtalsperre. Als Waldgebiete nennt die Stadt unter anderem Billiger Wald, Hardtwald, Flamersheimer Wald und Schornbusch sowie den Stadtwald mit Trimmpfad. Als Grünanlagen sind unter anderem Stadtpark bzw. Ruhrpark, Disternicher Torwall, Schillerpark und Mitbachanlagen, Erftanlagen und Veybachanlagen sowie die Steinbachtalsperre mit Waldfreibad und rund drei Kilometer langem Rundweg mit Naturlehrpfad genannt. Die Ortsteilseite der Stadt listet neben der Kernstadt die Ortsteile Billig, Dom-Esch, Elsig, Euenheim, Flamersheim, Frauenberg, Großbüllesheim, Kessenich, Kirchheim, Kleinbüllesheim, Kreuzweingarten, Kuchenheim, Niederkastenholz, Oberwichterich, Palmersheim, Rheder, Roitzheim, Schweinheim, Stotzheim, Weidesheim, Wißkirchen und Wüschheim. IT.NRW weist für die Stadtfläche am 31. Dezember 2024 unter anderem 51,0 Prozent Landwirtschaftsfläche und 26,0 Prozent Waldfläche und Gehölz aus. Das Naturschutzgebiet rund um die Hardtburg im Hardtwald bei Stotzheim ist laut Stadtseite als Naherholungsgebiet mit Wanderparkplätzen, Schutzhütte, Reit- und Rundwanderwegen erschlossen. In Kuchenheim prägen Erftmühlenbach, die erhaltene Tuchfabrik Müller und Reste der Oberen und Unteren Burg die Landschaft am Übergang von Börde und Eifelvorland. Der Flamersheimer Wald bildet laut Ortsteilseite Flamersheim mit ehedem Kirchheimer und Palmersheimer Waldungen einen der größten geschlossenen Forstbestände Deutschlands und umfasst mehr als 16.000 Morgen. Kreuzweingarten liegt laut Ortsteilseite eingebettet in das Tal der jungen Erft und umgeben von bewaldeten Hügeln; ältester Zeuge der Besiedlung dort ist der Ringwall auf dem Burgberg. Laut Stadtseite zur Steinbachtalsperre gilt das Gebiet als attraktives Erholungsgebiet an den Ausläufern der Eifel mit weit verzweigten Wanderwegen von rund 40 Kilometern Gesamtlänge; der Flamersheimer Wald schließt sich unmittelbar an die Ortsteile Flamersheim und Kirchheim an. Seit dem 15. Juli 2021 ist laut derselben Seite das Bild der Steinbachtalsperre massiv verändert: Die Talsperre wurde nach der Flut trockengelegt, eine Scharte in den Damm geschlagen und der Rundweg unterbrochen; eine Wiederbefüllung mit niedrigerem Füllstand ist vorgesehen. Laut Ortsteilseite Billig bietet der Billiger Knipp oberhalb des Dorfes ein Panorama über die Kernstadt bis ins Kölner Land und bei klarer Sicht bis zur Silhouette des Kölner Domes sowie nach Osten bis zum Siebengebirge; der Billiger Wald zieht sich westlich des Ortes bis zu den Gemarkungsgrenzen von Antweiler und Satzvey. Laut Ortsteilseite Kuchenheim lag der Ort verkehrsgünstig an der Bundesstraße 56 und besitzt seit 1880 Bahnverbindung mit Euskirchen und Bonn.

Früher war Euskirchen maßgeblich durch die Tuchindustrie geprägt; vor dem Ersten Weltkrieg gab es laut städtischer Darstellung 21 Tuchfabriken, von denen elf ausschließlich Uniformtuche produzierten. 1950 war die Textilindustrie mit 18 Betrieben und 1.176 Arbeitsplätzen wieder die größte Branche; 1982 schloss die letzte Tuchfabrik Ruhr-Lückerath. Heute beschreibt die Stadt eine vielfältige, ausgewogene Wirtschaftsstruktur mit Industrie- und Gewerbegebieten sowie Arbeitsplätzen für ein weites Einzugsgebiet. Im Ortsteil Kuchenheim wird die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen genannt, die mit dem regionalen Zuckerrübenanbau und dem Knollenfest verbunden ist. In den Industrie- und Gewerbegebieten haben sich laut Stadtangaben Industriebetriebe von Weltruf angesiedelt; die zentrale Lage und Verkehrsanbindung werden als Standortvorteil genannt. Laut Publikation des LVR-Industriemuseums zur Euskirchener Wirtschaftsgeschichte errichtete Pfeifer & Langen 1879 die Zuckerfabrik am Erftrand wegen des Eisenbahnanschlusses und des erwarteten Rübenanbaus; 1894 lieferten bereits 1.300 Bauern Rüben, und um 1900 beschäftigte die Fabrik rund 100 Arbeiter, in der Kampagne 400 bis 500 Mitarbeitende. Zwischen 1952 und 1964 mussten laut derselben Darstellung zehn Tuchfabriken schließen; länger überlebten unter anderem Ruhr-Lückerath und die Firma Koenen in Kuchenheim. In Rheder machte laut Ortsteilseite die Verbandsstoff- und Textilvliesfabrik Franz Kalff & Co. KG den Ort als Betriebsort bekannt.

Als Ausflugsziele nennt die Stadt insbesondere das Gebiet um Steinbach- und Madbachtalsperre sowie Burgen und Geschichtsdenkmale im Stadtgebiet. Die vermittelnde Lage am Rande der Eifel wird als Reiz für Erholungssuchende hervorgehoben. Zur Steinbachtalsperre gehören laut Stadtangaben unter anderem Waldfreibad, Restaurant, Kinderspielplatz, Grillhütte und ein Naturlehrpfad. Die Stadt verweist zudem auf Waldgebiete und Grünanlagen sowie auf Wanderstrecken der Nordeifel-Tourismus wie Eifelspuren und Eifelschleifen. Die Hardtburg im Hardtwald war laut Stadtseite bereits im 19. Jahrhundert touristisches Anziehungsziel und ist heute als Naherholungsgebiet erschlossen. Die Burg Veynau gilt laut Stadt als eine der eindrucksvollsten mittelalterlichen Burganlagen im Rheinland und ist nach Restaurierung seit 1988 wieder nutzbar. Kreuzweingarten beschreibt die Stadt als Ausflugsort mit Denkmälern aus Frühgeschichte und Römerzeit sowie Fachwerkhäusern; der Flamersheimer Wald und die Talsperren ziehen laut Flamersheim-Seite Besucher aus den benachbarten Ballungsgebieten an. Laut Stadtseite zur Steinbachtalsperre bleiben auch im trockengelegten Zustand Wanderungen möglich, allerdings ohne Rundweg und nur als Hin- und Rückweg auf einer Seite; das Gebiet ist über rund 40 Kilometer Wanderwege erschlossen. Von hier zieht sich laut Stadtseite einer der Wanderwege über Bad Münstereifel durch das Ahrtal und die Vulkaneifel bis zur Mosel über insgesamt 136 Kilometer. Die Thermen und Badewelt Euskirchen bietet laut Stadtseite seit dem 18. Dezember 2015 unter dem Motto Mein Paradies. Unter Palmen über 500 echte Südseepalmen, tropische Temperaturen und elf thematisierte Sauna-Highlights unweit der Freizeitanlage in den Erftauen.

Kulturelle Anlaufpunkte sind unter anderem das Stadtmuseum und die Stadtbibliothek im Kulturhof, das Stadttheater Euskirchen sowie das LVR-Industriemuseum Kuchenheim zur Tuchfabrikgeschichte. Der Kulturhof in der Wilhelmstraße wurde laut chronologischer Stadtgeschichte am 15. Dezember 2012 eingeweiht; das Stadtmuseum dort öffnete im April 2013. Regelmäßige Veranstaltungen sind unter anderem Stadtfest, Knollenfest, Innenstadtkirmes und Kulturnacht. Nach der Flutkatastrophe 2021 dient laut Stadt der Wohnraum in der alten Tuchfabrik in Euenheim bis zur Fertigstellung eines neuen Veranstaltungsraums als größte Veranstaltungshalle. Das LVR-Industriemuseum veranstaltet laut LVR seit Anfang der 1990er Jahre jährlich den Rheinischen Wollmarkt mit regelmäßig mehreren Tausend Besuchern. Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1951 ein Theaterring gegründet und 1967 der Ring der Kulturfreunde Euskirchen e. V.; im April 2008 wurde die Kunstmeile Kölner Straße mit elf Großplastiken eingeweiht. Laut Kulturhof-Seite bezog der Stadtbetrieb Kultureinrichtungen im November 2012 seine Verwaltungsräume im Kulturhof; seither bieten Stadtbibliothek und Stadtmuseum Lese- und Kulturgenuss unter einem Dach, ergänzt um die Sportverwaltung des Stadtbetriebes Freizeit und Sport sowie ein Café im Innenhof.

Zu den genannten Geschichtsdenkmalen zählen Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Dicker Turm, Kahlenturm und Fresenturm sowie Burgen wie Hardtburg und Burg Veynau. Weitere genannte Burgen liegen unter anderem in Kessenich, Großbüllesheim, Kleinbüllesheim, Kuchenheim, Flamersheim und Schweinheim. Kunstgeschichtlich hervorgehoben wird unter anderem die Kirche St. Martin in Euskirchen. Als weitere Denkmale nennt die Stadt unter anderem den Ringwall und den Römerkanal bei Kreuzweingarten sowie den Urteilsstein in Flamersheim. Die älteste Darstellung des Stadtwappens befindet sich laut Stadt am Kamin im Dicken Turm, in dem heute das Standesamt untergebracht ist. Die Hardtburg auf den Höhen des Stotzheimer Waldes ist laut Stadt eine Wasserburgruine mit Resten von Bergfried, Vorburg und Ringmauern; die Erstnennung datiert auf 1166, die Vorburg beherbergt seit preußischer Zeit das staatliche Forstamt. Die Burg Veynau wurde laut Stadt um 1340 gegründet und gilt als monumentale gotische Ritterburg mit weitgehend unverändertem mittelalterlichem Baubestand; seit 1988 wird sie sorgfältig restauriert. Von der Oberen Burg Kuchenheim ist laut Stadtseite noch ein Rundturm am Erftmühlenbach erhalten; nach 1856 diente das Burggelände der Tuchfabrik Koenen, der Turm steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Die Burg Flamersheim wurde laut Stadtseite 1358 erstmals erwähnt und im Barock repräsentativ umgebaut; sie ist von einem Landschaftspark mit Graben- und Teichanlagen umgeben. Burg Schweinheim ist 1333 erstmals als jülichsches Lehen erwähnt; erhalten sind laut Stadt Reste der Vorburg und ein Eckturm. Burg Kessenich in der Erftaue wurde 1339 erstmals erwähnt und strahlt seit 2004 in kräftigem Ziegelrot. Der Römerkanal gehört laut Stadtmitteilung zu den bedeutendsten technischen Bauwerken der Antike in Mitteleuropa und versorgte das antike Köln täglich mit rund 20 Millionen Litern Eifelwasser. Laut Stadtseite zur Unteren Burg Kuchenheim sind vom Südflügel der Vorburg das Torhaus von 1573 und gegenüber das ehemalige Herrenhaus aus Bruchstein in Form eines Wohnturms erhalten; die Burg war als Wasserburg auf zwei Inseln am Erftmühlenbach angelegt und wird 1482 erstmals als Kölner Lehen erwähnt. Laut Ortsteilseite Kuchenheim stehen der runde Turm der Oberen Burg heute inmitten des Werksgeländes der Tuchfabrik Jacob Koenen; die drei Söhne des Gründers kauften 1851 die Burg und richteten ihr Unternehmen darin ein. In Billig nennt die Ortsteilseite oberhalb des Dorfes eine Motte mit kleiner Burganlage und die Flurbezeichnung An der alten Burg; die Pfarrkirche St. Cyriakus ist dem heiligen Cyriakus geweiht. Aus der Jülicher Zeit stammt laut Kuchenheim-Seite zudem das Dinghaus auf dem Markt.

Die Stadt nennt drei günstig gelegene Parkhäuser, Stadtbusverkehr auch in die Ortsteile sowie eine gute Verkehrsanbindung auf Straße und Schiene. Rathaus und Bürgerbüro sowie das Kreishaus des Kreises Euskirchen liegen in der Stadt. Im Dezember 2015 wurde laut chronologischer Stadtgeschichte die Themen- und Badewelt Euskirchen eröffnet. Am 31. März 2023 wurde der Vertrag für den Rathausneubau im südlichen Bahnhofsumfeld City-Süd unterzeichnet; Spatenstich und Richtfest sind für 2023 bzw. 2024 belegt. Das Bürgerbüro befindet sich laut Stadt im Alten Rathaus in der Baumstraße; das aktuelle Rathaus liegt an der Kölner Straße. Laut chronologischer Stadtgeschichte wurden unter anderem 1986 das Parkhaus Entenpfuhl und 1989 das Bürgerhaus eröffnet, das heute als Euskirchener City-Forum genutzt wird. 1887 ist der Bau des städtischen Wasserwerks belegt; das Marienhospital zog 1970 in den Neubau am Stadtwald ein. 1907 wurde laut Stadtchronik die städtische Sparkasse eröffnet. Laut Stadtseite zur Thermen und Badewelt gehört zur Anlage auch ein Sportbad, das seit September 2014 den Euskirchener Schulen und Schwimmvereinen zur Verfügung stand und später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Laut Ortsteilseite Kuchenheim stammt das Dinghaus auf dem Markt aus der Zeit der Jülicher Herrschaft und diente als Gerichtsgebäude und Gefängnis.

Das Knollenfest ist nach der Zuckerrübe benannt, die im Gebiet um Euskirchen angebaut und in der Zuckerfabrik in Euskirchen-Kuchenheim verarbeitet wird. Die Stadt beschreibt den im Herbst wahrnehmbaren Geruch als Begleiterscheinung der Rübenverarbeitung zu Zucker. Laut Darstellung des LVR-Industriemuseums zur Wirtschaftsgeschichte war die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen ein konstanter Arbeitgeber und erlebte zahlreiche Erweiterungen und Modernisierungen, unter anderem um den süßlichen Kampagnegeruch und den Rübenverkehr zu begrenzen.

  • Kreisstadt des Kreises Euskirchen
  • Stadtrecht seit 1302
  • Lage zwischen Köln-Bonn-Aachen und Nordeifel
  • Erhaltene Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung
  • Historische Prägung durch Tuchindustrie
  • 22 Ortsteile neben der Kernstadt
  • Erholungsraum Steinbach- und Madbachtalsperre
  • Stadtmuseum und Kulturhof
  • LVR-Industriemuseum Kuchenheim
  • Partnerstädte Charleville-Mézières und Basingstoke & Deane
  • Große Mittelstadt laut IT.NRW
  • Historischer Ortskern in der Zülpicher Börde
  • Historische Prägung durch Tuchindustrie mit 21 Fabriken vor dem Ersten Weltkrieg
  • Zuckerindustrie seit 1879 und Knollenfest
  • Themen- und Badewelt Euskirchen
  • Heinz-Flohe-Stadion
  • Posthumer Ehrenbürger Willi Graf
  • Lage im Lee der Eifel mit Bördenklima
  • Fachhochschulstandort seit 2012
  • Geschwister-Graf-Gesamtschule
  • Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel seit dem 19. Jahrhundert
  • Hardtburg Erstnennung 1166
  • Burg Veynau Gründung um 1340
  • Tuchfabrik Müller als LVR-Industriemuseum seit Schließung 1961
  • Rheinischer Wollmarkt am Industriemuseum
  • Obere Burg Kuchenheim und Tuchfabrik Koenen
  • Flamersheimer Wald als großer geschlossener Forstbestand
  • Burg Flamersheim Erstnennung 1358
  • Ringwall und Römerkanal in Kreuzweingarten
  • Römerkanal Bodendenkmal seit 1986 auf rund 13 Kilometern Stadttrasse
  • Burg Schweinheim Erstnennung 1333
  • Burg Kessenich Erstnennung 1339
  • Urteilsstein in Flamersheim
  • Pfarrkirche Heilig Kreuz Kreuzweingarten mit Kreuzglocke von 1398
  • Evangelische Gemeinde Flamersheim als älteste im Euskirchener Land
  • Willi-Maurer-Halle
  • Ehrenplakette des Europarates 2009
  • Steinbachtalsperre nach Flut 2021 trockengelegt
  • Madbachtalsperre Brauchwasserversorgung unbeschädigt
  • Römische Siedlung Belgica bei Billig
  • Billig neben Zülpich einzig antiker Literaturort im Kreis
  • Amtssitz Kuchenheim vor Neugliederung 1969
  • Untere Burg Kuchenheim Torhaus 1573
  • Dinghaus Kuchenheim
  • Thermen und Badewelt seit 18. Dezember 2015
  • Kirche St. Cyriakus Billig
  • St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Kuchenheim
  • Wanderwege rund um Steinbachtalsperre ca. 40 km
  • Kulturhof mit Bibliothek Museum und Sportverwaltung
  • Erste Erwähnung Kuchenheim 1197
  • Sportbad der Badewelt seit September 2014
  • Bad Münstereifel
  • Zülpich
  • Weilerswist
  • Mechernich
  • Kall
  • Nettersheim
  • Schleiden
  • Blankenheim
  • Hellenthal
  • Dahlem

Spannende Ereignisse

Zentrale belegte Einschnitte der Stadtgeschichte sind die Erstnennung 870, die Stadtrechtsverleihung 1302, die Erhebung zur Kreisstadt 1827, der Aufstieg und das Ende der Tuchindustrie, die schwere Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sowie die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021. Hinzu kommen unter anderem die Rheinische Landesgartenschau 1961, die kommunale Neugliederung 1969 und das Überschreiten der Marke von 60.000 Einwohnern im Jahr 2022. Weitere belegte Zäsuren sind die französische und spätere preußische Zugehörigkeit, der Bau der Stadtbefestigung, die Umbenennung des Erftstadions in Heinz-Flohe-Stadion 2024 sowie die posthume Ehrenbürgerwürde für Willi Graf. Der Ausbau zum Eisenbahnknotenpunkt ab 1864, die Schließung der Tuchfabrik Müller 1961 und der Wiederaufbau des Bahnhofs 1956 markieren weitere wirtschafts- und stadtgeschichtliche Wendepunkte. Ortsteilbezogene Zäsuren sind unter anderem die Umbenennung Weingartens in Kreuzweingarten 1926, die 1100-Jahrfeier 1993 und die Eingliederung Flamersheims 1969. Hinzu kommen unter anderem der Bau von Steinbach- und Madbachtalsperre für die Tuchindustrie, die Trockengelegung der Steinbachtalsperre nach dem 15. Juli 2021, die Eröffnung der Thermen und Badewelt am 18. Dezember 2015 sowie ortsteilbezogene Zäsuren wie die Ersterwähnung Kuchenheims 1197 und die Ausgrabungen des römischen Belgica bei Billig um 1870.

Zeitraum Titel Kategorie Beschreibung Bedeutung
1. August 1302 Verleihung der Stadtrechte Geschichte Politik Walram VIII. von Monschau-Falkenburg verlieh Euskirchen die Stadtrechte. Damit begann die städtische Rechtsstellung Euskirchens; 2002 wurde das 700-jährige Jubiläum feierlich begangen.
1827 Euskirchen wird Kreisstadt Politik Euskirchen wurde Kreisstadt und Sitz der Kreisverwaltung für die Region. Die Stadt entwickelte sich zum Verwaltungs- und Versorgungszentrum eines großen Einzugsbereichs.
September 1944 bis März 1945 Zerstörung im Zweiten Weltkrieg Katastrophe Geschichte Infolge des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt zu 75 Prozent zerstört; am 4. März 1945 nahmen amerikanische Truppen Euskirchen ein. Die Zerstörung prägte den Wiederaufbau der Nachkriegszeit und das heutige Stadtbild entscheidend.
14. Juli 2021 Flutkatastrophe Katastrophe Die Innenstadt und mehrere Ortsteile standen über Stunden unter Wasser; einzelne Ortsteile wurden wegen der Gefahr eines Dammbruchs an der Steinbachtalsperre evakuiert. Drei Menschen verloren in Euskirchen ihr Leben. Die Flut führte zu langwierigem Wiederaufbau, Notfallplanungen und bis heute sichtbaren Einschränkungen in Teilen der städtischen Infrastruktur.
2002 700-Jahrfeier der Stadtrechte Kultur Geschichte Die Stadt beging die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit Feierlichkeiten und einem offiziellen Festakt. Das Jubiläum machte die lange städtische Kontinuität seit 1302 öffentlich sichtbar.
1646 Belagerung und Stadtbrand Katastrophe Geschichte Laut chronologischer Stadtgeschichte brannte bei Belagerung und Beschießung durch kaiserliche Truppen ein Drittel der Stadt ab. Das Ereignis steht für die Verwundbarkeit der frühneuzeitlichen Stadtbefestigung und der Bebauung Euskirchens in den Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts.
1734 Größter Stadtbrand Katastrophe Die chronologische Stadtgeschichte nennt 1734 den größten Brand seit Bestehen der Stadt; zerstört wurden unter anderem das Pfarrhaus St. Martin, 49 Wohnhäuser sowie 43 Scheunen und Ställe. Der Brand markiert einen der schwersten zivilen Einschnitte der vorindustriellen Stadtgeschichte und den anschließenden Wiederaufbau.
10. September 1961 Rheinische Landesgartenschau Kultur Laut chronologischer Stadtgeschichte fand 1961 die Rheinische Landesgartenschau in Euskirchen statt. Die Veranstaltung machte die Stadt überregional als Veranstaltungs- und Grünraumstandort sichtbar und fällt in dasselbe Jahr wie die Begründung der Partnerschaft mit Charleville-Mézières.
1. Juli 1969 Kommunale Neugliederung zur Großgemeinde Politik Durch die kommunale Neugliederung entstand die Großgemeinde Euskirchen aus Kernstadt und weiteren Ortschaften. Damit wurde das heutige Stadtgebiet mit zahlreichen Ortsteilen geschaffen; 2019 beging die Stadt den 50. Jahrestag mit Beteiligung der Partnerstädte.
1982 Ende der letzten Tuchfabrik Wirtschaft Geschichte Die Firma Ruhr-Lückerath schloss als letzte Tuchfabrik im Stadtgebiet Euskirchen. Das Ereignis beendete die über ein Jahrhundert prägende industrielle Leitbranche und erzwang den wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt.
13. April 1992 Erdbeben von Roermond Katastrophe Das Erdbeben von Roermond beschädigte laut chronologischer Stadtgeschichte zahlreiche Häuser in Euskirchen. Das Beben zeigte die seismische Gefährdung der Region und hinterließ sichtbare Schäden an der Bebauung.
28. Juli 2022 Überschreiten der 60.000-Einwohner-Marke Politik Laut chronologischer Stadtgeschichte überschritt Euskirchen erstmals die Marke von 60.000 Einwohnern. Der Schwellenwert unterstreicht das Wachstum der Kreisstadt nach Flut und Zuzug und ist in der kommunalen Statistik der Folgejahre weiter belegt.
1794 bis 1814 Französische Oberhoheit und Mairie Politik Geschichte Laut chronologischer Stadtgeschichte geriet Euskirchen 1794 unter französische Oberhoheit und war 1798 bis 1814 in die französische Republik eingegliedert; 1798 wurde die französische Mairie eingeführt. Die Phase markiert den Übergang von der frühneuzeitlichen Stadtverfassung zur modernen Munizipalverwaltung und endete mit der preußischen Zugehörigkeit ab 1815.
1. Februar 1934 Beginn des Baus der Steinbachtalsperre Infrastruktur Laut chronologischer Stadtgeschichte begannen am 1. Februar 1934 die Bauarbeiten an der Steinbachtalsperre. Die Talsperre wurde später zu einem zentralen Erholungsraum der Stadt und spielte 2021 bei der Flutkatastrophe wegen der Gefahr eines Dammbruchs eine kritische Rolle.
15. November 1974 Eröffnung der Fußgängerzone Stadtplanung Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde am 15. November 1974 die Fußgängerzone Herz-Jesu-Vorplatz und Neustraße eröffnet. Die Fußgängerzone innerhalb des historischen Stadtmauerrings prägt bis heute den Einkaufsstadtcharakter der Innenstadt.
4. und 5. September 1993 Eröffnung des Erftstadions Sport Kultur Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde das Erftstadion am 4. und 5. September 1993 eröffnet. Das Stadion wurde 2024 in Heinz-Flohe-Stadion umbenannt und ist das größte Stadion der Stadt.
19. Juli 2024 Umbenennung in Heinz-Flohe-Stadion Sport Kultur Laut chronologischer Stadtgeschichte fand am 19. Juli 2024 der Festakt zur Umbenennung des Erftstadions in Heinz-Flohe-Stadion mit einem Testspiel des 1. FC Köln statt. Die Stadt würdigt damit Heinz Flohe als sportliches Aushängeschild; der Stadtrat hatte die Benennung am 13. Juni 2023 einstimmig beschlossen.
10. Dezember 2024 Posthume Ehrenbürgerwürde für Willi Graf Politik Geschichte Der Rat der Stadt Euskirchen beschloss am 10. Dezember 2024, Willi Graf posthum die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Graf wurde 1918 in Kuchenheim geboren und gehörte zur Widerstandsgruppe Weiße Rose; er wurde 1943 in München-Stadelheim hingerichtet. Die Stadt bekennt sich damit öffentlich zu den Werten des Widerstands und verankert Willi Graf dauerhaft in der kommunalen Erinnerungskultur; die Gesamtschule trägt den Namen Geschwister-Graf-Gesamtschule.
1864 bis 1890 Ausbau zum Eisenbahnknotenpunkt Infrastruktur Wirtschaft Laut Historischem Stadtführer erhielt Euskirchen 1864 den Bahnanschluss nach Düren, 1871 die Eifelbahn nach Trier, 1875 die direkte Verbindung nach Köln, 1880 die Strecke nach Bonn und 1890 die Erfttalbahn nach Münstereifel. Damit wurde Euskirchen wichtiger Eisenbahnknotenpunkt am Nordrand der Eifel und verdankte laut Stadtführer seinen wirtschaftlichen Aufschwung in erster Linie der Eisenbahn.
1961 Schließung der Tuchfabrik Müller Wirtschaft Geschichte Laut Landschaftsverband Rheinland verriegelte Ludwig Müller 1961 die Tore seiner Tuchfabrik in Kuchenheim, weil die Geschäfte schlecht gingen. Die weitgehend unverändert erhaltene Anlage konnte später zum LVR-Industriemuseum werden und macht die Tuchstadtgeschichte vor Ort erlebbar.
1956 Inbetriebnahme des neuen Bahnhofsgebäudes Infrastruktur Laut Historischem Stadtführer ging 1956 das neue Empfangsgebäude im sachlichen Stil der Nachkriegsjahre in Betrieb, nachdem Bahnanlagen und Bahnhofstraße im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden waren. Der Neubau markiert den Wiederaufbau des zentralen Verkehrseingangs der Stadt nach der Kriegszerstörung.
1702 Zerstörung der Stadtbefestigung durch französische Truppen Katastrophe Geschichte Laut chronologischer Stadtgeschichte zerstörten Franzosen 1702 die Stadtbefestigung Euskirchens. Das Ereignis schwächte die mittelalterliche Wehranlage und steht für die kriegerischen Belastungen der Stadt in der Frühen Neuzeit.
1952 650-Jahrfeier der Stadt Kultur Geschichte Laut chronologischer Stadtgeschichte beging Euskirchen 1952 die 650-Jahrfeier; im selben Jahr ist der Wiederaufbau des Rathauses belegt. Das Jubiläum fiel in die Phase des Wiederaufbaus nach der Kriegszerstörung und verknüpfte Stadtrechtstradition mit kommunaler Selbstbehauptung.
23. Juli 1991 Großbrand in der Papierfabrik Halstrick Katastrophe Wirtschaft Laut chronologischer Stadtgeschichte ereignete sich am 23. Juli 1991 ein Großbrand in der Papierfabrik Halstrick. Der Brand zählt zu den schweren industriellen Schadensereignissen der jüngeren Stadtgeschichte.
3. Dezember 1989 Eröffnung des Bürgerhauses City-Forum Kultur Infrastruktur Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde am 3. Dezember 1989 das Bürgerhaus Euskirchen eröffnet, das heute als Euskirchener City-Forum genutzt wird. Das Haus wurde zu einem zentralen Veranstaltungsort der Innenstadt und ergänzt Theater, Kulturhof und Freizeitangebote.
1625 Brand von Hospital und Rathaus Katastrophe Laut chronologischer Stadtgeschichte vernichtete ein großer Brand 1625 das alte Hospital und das Rathaus in Euskirchen. Der Brand zerstörte zentrale kommunale Einrichtungen der frühneuzeitlichen Stadt und erzwang Neubauten.
1926 Umbenennung Weingarten in Kreuzweingarten Politik Geschichte Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder wurde 1926 die Genehmigung zur Abänderung des Ortsnamens Weingarten in Kreuzweingarten erwirkt; im folgenden Jahr wurde auf dem Burgberg ein acht Meter hohes Steinkreuz errichtet. Die Namensänderung verband den alten Weingartennamen dauerhaft mit der jahrhundertealten Verehrung des Heiligen Kreuzes und prägt den Ortsteilnamen bis heute.
11. September 1993 1100-Jahrfeier Kreuzweingarten Kultur Geschichte Laut chronologischer Stadtgeschichte feierte Kreuzweingarten die 1100-jährige Erwähnung mit einem Festzug. Das Ortsjubiläum machte die seit 893 belegte Siedlungskontinuität und die Rolle des Ortsteils im Stadtgebiet öffentlich sichtbar.
11. Juli 1970 Einzug in das Marienhospital am Stadtwald Infrastruktur Laut chronologischer Stadtgeschichte zog das Marienhospital am 11. Juli 1970 in den Neubau am Stadtwald ein. Der Standortwechsel markiert den Ausbau der modernen Krankenversorgung und löste später den Abbruch des alten Marienhospitals in der Klosterstraße ab.
Mai 2009 Ehrenplakette des Europarates Politik Kultur Laut chronologischer Stadtgeschichte erhielt Euskirchen im Mai 2009 die Ehrenplakette des Europarates für Leistungen zur Förderung des europäischen Gedankens. Die Auszeichnung würdigt die Städtepartnerschaften und das europäische Engagement der Kreisstadt.
8. November 2019 Einweihung der Willi-Maurer-Halle Sport Kultur Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde am 8. November 2019 die Willi-Maurer-Halle eingeweiht. Die Halle erinnert an den Ehrenbürger Willi Maurer und erweitert die sportliche und kulturelle Infrastruktur der Stadt.
24. November 2023 Auszeichnung als Kinderfreundliche Kommune Politik Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde die Stadt Euskirchen am 24. November 2023 mit dem Siegel Kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet. Die Auszeichnung unterstreicht kommunale Prioritäten für Kinderrechte und familiengerechte Stadtentwicklung.
1934 bis 1936 Bau der Steinbachtalsperre für die Tuchindustrie Infrastruktur Wirtschaft Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Steinbachtalsperre zwischen 1934 und 1936 zur Versorgung der Tuchindustrie gebaut und von Steinbach und Treuenbach gespeist. Die Talsperre wurde später zum zentralen Erholungsraum und spielte 2021 wegen der Gefahr eines Dammbruchs eine kritische Rolle in der Flutkatastrophe.
1938 bis 1940 Bau der Madbachtalsperre Infrastruktur Wirtschaft Laut Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal wurde die Madbachtalsperre zwischen 1938 und 1940 für die Tuchindustrie gebaut, kriegsbedingt jedoch nicht vollendet; statt über 300.000 Kubikmeter fasst sie rund 70.000 Kubikmeter. Nach der Flut 2021 hält die unbeschädigte Madbachtalsperre die regionale Brauchwasserversorgung aufrecht, während die Steinbachtalsperre leer bleibt.
ab 15. Juli 2021 Trockengelegung der Steinbachtalsperre nach Flutgefahr Katastrophe Infrastruktur Laut Stadtseite zur Steinbachtalsperre drohte der Staudamm im Rahmen der Flutkatastrophe zu brechen; die Talsperre wurde trockengelegt und eine Scharte in den Damm geschlagen, wodurch der Rundweg unterbrochen wurde. Das Erholungsgebiet blieb zugänglich, jedoch ohne Rundweg; eine Wiederbefüllung mit niedrigerem Füllstand ist laut Stadt vorgesehen, der Zeitpunkt offen.
18. Dezember 2015 Eröffnung der Thermen und Badewelt Euskirchen Kultur Infrastruktur Laut Stadtseite können Besucher der Thermen und Badewelt Euskirchen seit dem 18. Dezember 2015 unter dem Motto Mein Paradies. Unter Palmen entspannen; über 500 Südseepalmen und elf Sauna-Highlights gehören zum Angebot. Die Anlage ergänzt Freizeitangebot und Sportbad und ist ein überregional wahrgenommenes Freizeitangebot der Kreisstadt.
um 1870 Ausgrabungen der römischen Siedlung Belgica bei Billig Geschichte Laut Ortsteilseite Billig erschlossen Ausgrabungen um 1870 den Grundriss der römischen Siedlung am Kaiserstein und förderten Funde zutage, die sich heute im Bonner Landesmuseum befinden. Billig ist laut Stadt neben Zülpich der einzige in der antiken Literatur erwähnte Ort des Kreises und belegt die römische Straßen- und Siedlungsgeschichte im Stadtgebiet.
1. Juli 1969 Eingliederung des Amtes Kuchenheim Politik Laut Ortsteilseite Kuchenheim war Kuchenheim vor der Neugliederung Sitz des größten Amtes des Altkreises mit 14 Gemeinden; mit Ausnahme von Straßfeld wurden die Amtsgemeinden in die Stadt Euskirchen eingegliedert. Die Eingliederung ergänzte laut Stadt das Industriepotential der Kreisstadt erheblich und brachte unter anderem Tuchfabrikstandort und Burgen in das heutige Stadtgebiet.

Wichtige Menschen

Zu den belegten Persönlichkeiten mit klarem Ortsbezug zählen unter anderem der in Euskirchen geborene Chemiker und Nobelpreisträger Emil Fischer, der Politiker und Ehrenbürger Thomas Eßer, der in Kuchenheim geborene Widerstandskämpfer und posthume Ehrenbürger Willi Graf, der Fußballer Heinz Flohe sowie der langjährige Bürgermeister Jacob Kleinertz und weitere kommunale Amtsträger der Nachkriegszeit und der Städtepartnerschaften. Hinzu kommen unter anderem Ludwig Müller als letzter Betreiber der späteren Museumstuchfabrik, Karl Otto Selbach als langjähriger Bürgermeister des späten 19. Jahrhunderts sowie Josef Schlösser als Bürgermeister der 1970er Jahre. Ergänzend belegt sind der Tuchfabrikant und Ehrenbürger Carl Koenen, der Ehrenbürger Willi Maurer sowie Pfarrer Nikola Reinartz als Erforscher der Geschichte Kreuzweingartens. Ergänzend belegt die Ortsteilseite Kuchenheim Hermann von Are als Erbauer der Oberen Burg, der den Turm 1259 dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Lehen übertrug.

Name Rolle Lebensdaten Ortsbezug Relevanz
Emil Fischer Chemiker, Nobelpreisträger 1852–1919 Hermann Emil Fischer wurde am 9. Oktober 1852 in Euskirchen geboren. Das nach ihm benannte Emil-Fischer-Gymnasium führt ihn als Namenspatron und verweist auf sein Geburtshaus in der Kölner Straße sowie auf den Besuch der damaligen Höheren Bürgerschule in Euskirchen. Laut Deutscher Biographie war Fischer Chemiker; 1902 erhielt er den Nobelpreis für Chemie. Die Geburtsstadt würdigt ihn durch Schulnamen und Gedenktafel.
Thomas Eßer Politiker, Bürgermeister, Ehrenbürger 1870–1948 Laut Stadtarchiv Euskirchen wurde Thomas Eßer am 15. Mai 1870 in Schwerfen geboren, verbrachte Schulzeit in Euskirchen und Düren und war unter anderem Beigeordneter sowie vom 24. September 1946 bis 30. April 1947Die Antwort wurde abgeschnitten. Ich korrigiere einen Tippfehler und liefere das vollständige, gültige JSON als Datei sowie den Rest ab der Abbruchstelle. Bürgermeister der Stadt. Am 4. Oktober 1925 erhielt er die Ehrenbürgerrechte; nach 1933 verlor er Ehrenbürgerschaft und Ämter. Das Stadtarchiv verwahrt seinen Nachlass; er starb am 29. November 1948 in Euskirchen. Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder war er an der Namensänderung zu Kreuzweingarten 1926 beteiligt. Eßer war 1912 bis 1933 Mitglied im Reichsvorstand der Zentrumspartei und 1926 bis 1933 Vizepräsident des Reichstages; später CDU. Er verbindet reichsweite politische Ämter der Weimarer Zeit mit kommunaler Führung und Ehrenbürgerschaft in Euskirchen.
André Lebon Bürgermeister von Charleville, Ehrenbürger von Euskirchen Die Partnerschaft zwischen Euskirchen und Charleville-Mézières besteht seit 1961. Der damalige Bürgermeister von Charleville, André Lebon, wurde 1991 zum Ehrenbürger von Euskirchen ernannt. Seine Ernennung zum Ehrenbürger steht für die frühe deutsch-französische Städtepartnerschaft als Beitrag zur Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Peter Cornelius Ruhr Tuchfabrikant Die chronologische Stadtgeschichte der Stadt Euskirchen nennt ihn im Zusammenhang mit der Errichtung einer Tuchfabrik vor den Toren der Stadt im Jahr 1836. Die Gründung steht am Beginn der modernen Tuchindustrie, die Euskirchen über lange Zeit wirtschaftlich und städtebaulich prägte.
Jacob Kleinertz Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Jacob Kleinertz vom 9. November 1956 bis 31. März 1972 Bürgermeister von Euskirchen (CDU). Gemeinsam mit André Lebon begründete er die Städtepartnerschaft mit Charleville-Mézières. Seine Amtszeit fällt in den Wiederaufbau der Nachkriegsjahrzehnte, die Landesgartenschau 1961 und die Begründung der deutsch-französischen Städtepartnerschaft.
Wolf Bauer Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Wolf Bauer vom 22. Oktober 1980 bis 2. November 1994 Bürgermeister von Euskirchen. Auf der Partnerstadtseite zu Basingstoke & Deane wird er mit der zeremoniellen Unterzeichnung des vorläufigen Partnerschaftsvertrags 1986 im Euskirchener Rathaus genannt. Unter seiner Amtszeit wurde die englische Städtepartnerschaft begründet und die kommunale Infrastruktur unter anderem durch Parkhaus und Bürgerhaus ausgebaut.
Hans-Alex Többens Erster Beigeordneter, Stadtdirektor Laut Partnerstadtseite der Stadt Euskirchen war Hans-Alex Többens als Erster Beigeordneter maßgeblich an der Suche nach der englischen Partnerstadt Basingstoke & Deane beteiligt. Die chronologische Stadtgeschichte nennt ihn vom 19. Dezember 1989 bis 31. Oktober 1997 als Stadtdirektor. Er verbindet die Begründung der Partnerschaft mit Basingstoke & Deane mit der späteren Verwaltungsleitung der Stadt.
Uwe Friedl Bürgermeister, Ehrenbürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Dr. Uwe Friedl vom 1. Oktober 1999 bis 31. Oktober 2020 Bürgermeister von Euskirchen und wurde am 2. September 2022 zum Ehrenbürgermeister ernannt. Seine lange Amtszeit umfasst unter anderem den Ausbau von Kulturhof und Fachhochschulstandort sowie die Phase der Flutkatastrophe 2021 und den Beginn des Wiederaufbaus.
Sacha Reichelt Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte ist Sacha Reichelt seit dem 1. November 2020 Bürgermeister der Stadt Euskirchen. Seine Amtszeit umfasst den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 sowie Projekte wie den Rathausneubau in der City-Süd.
Willi Graf Widerstandskämpfer der Weißen Rose, posthumer Ehrenbürger 1918–1943 Laut Stadt Euskirchen wurde Willi Graf am 2. Januar 1918 in Euskirchen-Kuchenheim geboren und verbrachte die ersten vier Jahre seines Lebens im Ortsteil Kuchenheim. Der Rat der Stadt beschloss am 10. Dezember 2024 die posthume Verleihung der Ehrenbürgerwürde; die Gesamtschule trägt den Namen Geschwister-Graf-Gesamtschule. Graf gehörte zur Widerstandsgruppe Weiße Rose, verbreitete Flugblätter gegen den Nationalsozialismus und wurde am 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim hingerichtet. Die Stadt bekennt sich mit der Ehrenbürgerwürde ausdrücklich zu seinen Werten.
Heinz Flohe Fußballnationalspieler 1948–2013 Die Stadt Euskirchen nennt Heinz Flohe als sportliches Aushängeschild und benannte das Erftstadion nach ihm; der Stadtrat beschloss die Benennung am 13. Juni 2023 einstimmig, der Festakt folgte am 19. Juli 2024. Laut Stadtmitteilung war Flohe 39-maliger deutscher Nationalspieler, Weltmeister von 1974, Deutscher Meister von 1978 und mehrmaliger DFB-Pokalsieger mit dem 1. FC Köln. Flohe gilt in der kommunalen Darstellung als einer der besten deutschen Fußballer und bleibt im lokalen Sportgedächtnis stark präsent; das größte Stadion der Stadt trägt seinen Namen.
Kurt Kuckertz Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Kurt Kuckertz vom 3. November 1994 bis 30. September 1999 Bürgermeister von Euskirchen und amtierte nach der Änderung der Gemeindeordnung 1997 als erster hauptamtlicher Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seiner Amtszeit endete die Zweiteilung zwischen ehrenamtlichem Bürgermeister und hauptamtlichem Stadtdirektor; er steht für den Übergang zur heutigen Bürgermeisterverfassung.
Josef Blaß Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Josef Blaß vom 17. März 1945 bis 31. Mai 1945 sowie erneut vom 1. Mai 1947 bis 8. November 1956 Bürgermeister von Euskirchen; für die zweite Amtszeit ist die Partei CDU genannt. Auf der Ehrenbürgerseite der Stadt ist Josef Blaß unter den verstorbenen Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern aufgeführt. Seine Amtszeiten fallen in die unmittelbare Nachkriegszeit und den Beginn des Wiederaufbaus nach der Zerstörung der Stadt.
Ludwig Müller Tuchfabrikant Laut Landschaftsverband Rheinland verriegelte Ludwig Müller 1961 die Tore seiner Tuchfabrik in Euskirchen-Kuchenheim. Die Anlage an der heutigen Carl-Koenen-Straße wurde später vom LVR zum Industriemuseum Tuchfabrik Müller umgewandelt. Durch die Schließung und die weitgehend unveränderte Erhaltung der Fabrik blieb ein authentischer Bestand der Euskirchener Tuchindustrie museal überlieferbar.
Karl Otto Selbach Bürgermeister, Ehrenbürger Laut chronologischer Stadtgeschichte war Karl Otto Selbach von 1874 bis 1904 Bürgermeister von Euskirchen. Auf der Ehrenbürgerseite der Stadt ist Carl Otto Selbach unter den verstorbenen Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern aufgeführt. Seine dreißigjährige Amtszeit fiel in die Phase des industriellen und infrastrukturellen Ausbaus Euskirchens mit Bahnknoten, Zuckerindustrie und städtischen Einrichtungen.
Josef Schlösser Bürgermeister Laut chronologischer Stadtgeschichte war Josef Schlösser von 1972 bis 1980 Bürgermeister von Euskirchen. Seine Amtszeit liegt zwischen kommunaler Neugliederung und dem weiteren Ausbau der Innenstadt einschließlich der Eröffnung der Fußgängerzone 1974.
Carl Koenen Tuchfabrikant, Ehrenbürger Auf der Ehrenbürgerseite der Stadt Euskirchen ist Carl Koenen unter den verstorbenen Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern aufgeführt. Laut Stadtseite zur Oberen Burg Kuchenheim nutzte die Tuchfabrik Koenen nach 1856 das Burggelände als Produktionsstätte; die heutige Museumsadresse lautet Carl-Koenen-Straße. Koenen steht für die Tuchindustrie in Kuchenheim und bleibt im Straßen- und Ehrenbürgergedächtnis der Stadt präsent; die Firma zählte laut LVR-Wirtschaftsgeschichte zu den länger überlebenden Tuchbetrieben.
Willi Maurer Ehrenbürger Laut chronologischer Stadtgeschichte starb Ehrenbürger Willi Maurer am 6. Juli 2017 im Alter von 87 Jahren. Am 8. November 2019 wurde laut derselben Quelle die Willi-Maurer-Halle eingeweiht. Auf der Ehrenbürgerseite der Stadt ist Willi Maurer unter den verstorbenen Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern aufgeführt. Maurer gehört zu den kommunal geehrten Persönlichkeiten Euskirchens; die nach ihm benannte Halle verankert seinen Namen in der städtischen Sport- und Kulturinfrastruktur.
Nikola Reinartz Pfarrer, Heimatforscher 1874–1954 Laut Ortsteilseite Kreuzweingarten/Rheder verdankt die Erforschung der Geschichte Kreuzweingartens und der Römerfunde der Region wesentliche Impulse Pfarrer Nikola Reinartz; sein Wirken fand in zahlreichen Schriften und wissenschaftlichen Beiträgen Niederschlag. Reinartz prägte die lokale Geschichtsforschung zu Ringwall, Römerkanal und römischer Villa und bleibt in der städtischen Ortsteildarstellung ausdrücklich gewürdigt.
Dechant Vogt Geistlicher, Stifter Laut Historischem Stadtführer der Stadt gründete Dechant Vogt am 22. Januar 1854 den Euskirchener Gesellenverein. Laut chronologischer Stadtgeschichte wurde 1863 die Dechant-Vogt-Stiftung Marienhospital gegründet. Er verbindet die soziale Gesellenvereinsarbeit im Geist Adolph Kolpings mit der Begründung der städtischen Krankenhausstiftung.
Hermann von Are Erbauer der Oberen Burg Kuchenheim Laut Ortsteilseite Kuchenheim übertrug Hermann von Are, der Erbauer der Oberen Burg, den runden Turm 1259 dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Lehen. Er steht am Beginn der belegten Geschichte der Oberen Burg, deren Turm später im Werksgelände der Tuchfabrik Koenen erhalten blieb und seit 2002 unter Denkmalschutz steht.
Konrad von Hochstaden Kölner Erzbischof Laut Ortsteilseite Kuchenheim erhielt Erzbischof Konrad von Hochstaden 1259 den Turm der Oberen Burg von Hermann von Are als Lehen. Die Belehnung dokumentiert die kurkölnische Herrschaft über den südlichen Teil Kuchenheims und die politische Zweiteilung des Ortes zwischen Kurköln und Jülich.

Quellen

Quelle Herausgeber Belegt
Historie Stadt Euskirchen place.population_note; founding.*; character.summary; character.economy; geography.location_description; exciting_events; milestones Stadtrecht und Kreisstadt
Chronologische Stadtgeschichte Stadt Euskirchen founding.first_mention_*; founding.milestones; Ereignisse 1322, 1469, 1646, 1734, 1836, 1864, 1879, 1906, 1944/45, 1961, 1969, 1982, 1992, 2002, 2012, 2015, 2021, 2022; Personen Kleinertz, Bauer, Többens, Friedl, Reichelt, Kuckertz, Blaß, Schlösser, Selbach; Synagoge; Zuckerindustrie; Infrastruktur und Bildung; Stadtmauer 1355; französische und preußische Zugehörigkeit; Flohe-Stadion 2024; Kapuzinerkloster 1687; Turmschule 1784; Kreisbahn 1894-1959; Marienhospital 1863 und 1970; Stadtbefestigung 1702; 650-Jahrfeier 1952; Großbrand Halstrick 1991; Bürgerhaus 1989; Brand Hospital Rathaus 1625; Turnverein 1848; Wasserwerk 1887; Kreuzweingarten 1100 Jahre 1993; Willi Maurer 2017 und Halle 2019; Europarat 2009; Kinderfreundliche Kommune 2023
Zahlen und Fakten Stadt Euskirchen postal_area_note; Flächengröße; PLZ; Vorwahlen; Einwohnerangabe rund 60.000 und Haushaltungen; landmarks_note; water_bodies_note; landscape; Grünanlagen und Burgen; Stadtwappen und Dicker Turm; Jülicher Wappen 1368
Nachbarn der Stadt Euskirchen Stadt Euskirchen geography.nearby_places
Ortsteile Stadt Euskirchen Angabe zu 22 Ortsteilen neben der Kernstadt; Namensliste der Ortsteile in geography.landscape
Willkommen in Euskirchen Stadt Euskirchen character.*; festivals_note; twin_towns_note; Flutkatastrophe 2021; Museen; André Lebon; Knollenfest und Zuckerfabrik; Wohnraum Euenheim
Kommunalprofil Euskirchen, Stadt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) Bevölkerungsstand 60.021 am 31.12.2024; Gemeindetyp Große Mittelstadt; Fläche 13.949 ha; Bevölkerungsdichte 430,3; Siedlungs- und Verkehrsdichte 1.974,4; Flächennutzung Landwirtschaft Wald Siedlung Verkehr; Regierungsbezirk Köln
Kreisverwaltung Euskirchen Kreis Euskirchen district; Sitz der Kreisverwaltung in Euskirchen; Lage im Südwesten von NRW
Fischer, Emil Deutsche Biographie / Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften important_people.Emil Fischer (Geburt in Euskirchen, Lebensdaten, Beruf)
Emil Fischer Emil-Fischer-Gymnasium Euskirchen Ortsbezug Emil Fischer (Geburtshaus Kölner Straße, Schulbezug in Euskirchen)
Weitere Sammlungen Stadtarchiv Euskirchen / Stadt Euskirchen Nachlass Thomas Eßer als Beleg der lokalen historischen Bedeutung
Einwohnerzahlen Ortsteile Stand 31.12.2025 Stadt Euskirchen place.population_note Bevölkerungsstand 61.078 sowie Hauptort und Stadtteile
Tuchstadt Euskirchen Stadt Euskirchen character.industrial_history_note; character.economy; founding.historical_development; Ereignis Ende der Tuchfabrikation 1982; 21 Fabriken und Uniformtuche
Charleville-Mézières Stadt Euskirchen character.twin_towns_note; Jacob Kleinertz; André Lebon; Charleviller Platz und Rue d'Euskirchen
Basingstoke & Deane Stadt Euskirchen character.twin_towns_note; Wolf Bauer; Hans-Alex Többens; Basingstoker Ring und Euskirchen Way; Sportfest ab 1992
Partnerstädte Stadt Euskirchen Übersicht Partnerschaften Charleville-Mézières seit 1961 und Basingstoke & Deane seit 1986
Rheinischer Städteatlas Euskirchen LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte geography.altitude_note; Lage in der Zülpicher Börde; founding.historical_development; Rheinische Städteordnung 1856; Textilniedergang und Strukturwandel bis 1982; Keimzelle St. Martin um 1270
Beiträge 2023 Stadtarchiv Euskirchen / Stadt Euskirchen important_people.Thomas Eßer Lebensdaten, Ehrenbürgerbrief 1925, Ämter und Sterbedatum
Klimawandelanpassungskonzept für den Kreis Euskirchen und seine Kommunen Kreis Euskirchen geography.climate_note; Bördekommunen Nordkreis; Jahresmitteltemperatur 8,4 °C 1971-2000; Niederschlag 824,6 mm; Leelage der Eifel
Klimawandelanpassungskonzept für den Kreis Euskirchen und seine Kommunen – Zwischenbericht GreenAdapt / Kreis Euskirchen geography.climate_note ergänzend; Temperaturtrend und Niederschlagsdifferenzierung Nord- und Südkreis
Landschaftsraum LR-II-016 Zülpicher Börde Land Nordrhein-Westfalen / Fachbeitrag Naturschutz geography.geology_note; Löss über Hauptterrasse; Parabraunerden; niederschlagsarmes mildes Bördenklima; Getreide- und Zuckerrübenanbau
Erftstadion wird nach Heinz-Flohe benannt Stadt Euskirchen important_people.Heinz Flohe; character.sports_note; Ereignis Umbenennung Erftstadion; Stadtratsbeschluss 13.06.2023
Willi Graf Stadt Euskirchen important_people.Willi Graf; Geburt Kuchenheim 1918; Tod 1943; Ratsbeschluss Ehrenbürgerwürde 10.12.2024; Weiße Rose
Willi Graf ist nun Ehrenbürger der Stadt Euskirchen Stadt Euskirchen important_people.Willi Graf; posthume Ehrenbürgerwürde; Bedeutung für kommunale Identität
Kolpinghaus Stadt Euskirchen character.religious_history_note; important_people.Dechant Vogt; Gründung Gesellenverein 22.01.1854; Aufnahmeurkunde Adolph Kolping Juni 1854
Rheinischer Städteatlas Euskirchen. Teil 1: Siedlung Portal Rheinische Geschichte / LVR geography.location_description; altitude_note; Lage am Veybach und Erfttal; Zülpicher Börde und Eifelvorland
Der Bahnhof Stadt Euskirchen character.transport_connections_note; founding.historical_development; milestones Bahnstrecken 1864-1890 und Empfangsgebäude 1956; Ereignis Ausbau Eisenbahnknotenpunkt; Kriegszerstörung Bahnanlagen
Hardtburg Stadt Euskirchen milestones Hardtburg 1166; character.landmarks_note; geography.landscape und water_bodies_note Hardtwald Burgweiher; key_features Hardtburg
Burg Veynau Stadt Euskirchen milestones Burg Veynau um 1340; character.landmarks_note; character.tourism; key_features Burg Veynau
Stadtmuseum Stadt Euskirchen character.museums_note; Integration Stadtmauer; Stadtmodell; Dauerausstellung Römerzeit bis Gegenwart
LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller Landschaftsverband Rheinland (LVR) important_people.Ludwig Müller; character.museums_note; industrial_history_note; festivals_note Rheinischer Wollmarkt; Ereignis Schließung Tuchfabrik Müller 1961; Adresse Carl-Koenen-Straße
Obere Burg Kuchenheim Stadt Euskirchen character.landmarks_note; industrial_history_note Tuchfabrik Koenen ab 1856; milestone Denkmalschutz Turm 2002; important_people.Carl Koenen
Euskirchener Wirtschaftsgeschichte 1820–2000 LVR-Industriemuseum character.economy Zuckerfabrik Pfeifer & Langen 1879 Beschäftigte und Rübenlieferungen; industrial_history_note Schließungswelle 1952-1964; specialties_note Kampagnegeruch und Modernisierung
Ehrenbürger/innen Stadt Euskirchen important_people.Karl Otto Selbach als verstorbener Ehrenbürger; Übersicht Ehrenbürgerliste inkl. Willi Graf, Thomas Eßer, André Lebon, Josef Blaß
Burgen Stadt Euskirchen character.landmarks_note Übersicht Burgen im Stadt- und Kreisgebiet inkl. Hardtburg, Veynau, Kuchenheim, Flamersheim, Kessenich, Schweinheim
Flamersheim Stadt Euskirchen founding.name_origin und historical_names_note Flamersheim 870; geography.landscape Flamersheimer Wald; character.churches_note St. Stephanus; religious_history_note evangelische Gemeinde; tourism Steinbach- und Madbachtalsperre
Burg Flamersheim Stadt Euskirchen milestones Burg Flamersheim 1358; character.landmarks_note; geography.water_bodies_note Flämmerbach Graben- und Teichanlagen
Burg Schweinheim Stadt Euskirchen milestones Schweinheim 1333; character.landmarks_note Vorburg und Eckturm
Burg Kessenich Stadt Euskirchen milestones Burg Kessenich 1339; character.landmarks_note Herrenhaus Erftaue Ziegelrot ab 2004
Kreuzweingarten / Rheder Stadt Euskirchen founding Wingarden 893; geography.landscape Ringwall; character.landmarks_note Römerkanal und Villa; churches_note Heilig Kreuz; religious_history_note Kreuzverehrung; important_people.Nikola Reinartz und Thomas Eßer Namensänderung 1926; festivals Schützenbruderschaften; economy Franz Kalff Rheder
Kennzeichnung des Verlaufs des Römerkanals Stadt Euskirchen geography.water_bodies_note und geology_note Römerkanal 13 km Stadttrasse; Bodendenkmal seit 1986; 20 Millionen Liter täglich für Köln; Trassenlänge ca. 95 km
Steinbachtalsperre Stadt Euskirchen geography.landscape und water_bodies_note; tourism; wartime_history_note; milestones und Ereignis Trockengelegung ab 15.07.2021; Wanderwege ca. 40 km; Waldfreibad; Bildungsstätte Erzbistum Köln; Flamersheimer Wald
Talsperren Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal water_bodies_note; industrial_history_note; milestones Bau Steinbach 1934-1936 und Madbach 1938-1940; Ereignisse Talsperrenbau und Brauchwasserversorgung; Madbach unbeschädigt nach Flut
Billig Stadt Euskirchen founding historical_names_note und name_origin Belgica; geography.landscape Billiger Knipp und Wald; geology_note Kaiserstein Ausgrabungen; churches_note St. Cyriakus; milestones 1237 1337 1895-1898 1905; Ereignis Ausgrabungen um 1870; key_features Belgica
Kuchenheim Stadt Euskirchen founding historical_development Amt und Erwähnung 1197; landmarks_note Obere Burg Dinghaus; churches_note Nikolaus und Lambertus; festivals_note und sports_note Schützenbruderschaft Handballdorf; milestones 1197 1259 um 1400 1968; Ereignis Eingliederung Amt 1969; important_people Hermann von Are und Konrad von Hochstaden
Untere Burg Kuchenheim Stadt Euskirchen character.landmarks_note; milestones 1482 und 1573 Torhaus; water_bodies_note Wasserburg Erftmühlenbach; key_features Untere Burg
Thermen & Badewelt Euskirchen Stadt Euskirchen character.tourism infrastructure sports_note; milestone und Ereignis Eröffnung 18.12.2015; Sportbad seit September 2014; key_features Thermen und Sportbad
Kulturhof Stadtbetrieb Kultureinrichtungen Euskirchen / Kulturhof character.culture museums_note; milestone November 2012 Stadtbetrieb im Kulturhof; Bibliothek Museum Sportverwaltung Café