Stadt-Infos Schleiden – Region Eifel

Schleiden – Stadt-Infos

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Wissenswertes ĂĽber den Ort

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GrĂĽndung und Alter

Unterhalb der 1198 erstmals urkundlich genannten Burg Schleiden entstand der gleichnamige Ort. Seit 1360 wird Schleiden als Stadt bezeichnet; ein mittelalterliches Stadtrechtsdokument besitzt die Stadt nach eigener Darstellung nicht. Die heutige Stadt mit achtzehn Ortsteilen wurde mit der kommunalen Neugliederung zum 1. Januar 1972 gebildet. Die achtzehn Orte (Berescheid, Broich, Bronsfeld, Dreiborn, Ettelscheid, Gemünd, Harperscheid, Herhahn, Kerperscheid, Morsbach, Nierfeld, Oberhausen, Olef, Scheuren, Schleiden, Schöneseiffen, Wintzen und Wolfgarten) entstanden laut Stadtgeschichte nicht vor der hochmittelalterlichen Rodungszeit und tragen darum rein deutsche Namen. Eine Urkunde von 1309, in der dem Schleidener Edelherrn gestattet wird, in seinem Burgbereich Juden aufzunehmen, lässt nach der Stadtgeschichte vermuten, dass Schleiden damals bereits Handelsplatz war.

Ein Dokument über eine Stadtrechtsverleihung bereits im Mittelalter besitzt Schleiden nach der offiziellen Stadtgeschichte nicht. Seit 1360 wird der Ort jedoch wiederholt als Stadt bezeichnet; 1575 erhielt Schleiden ein kaiserliches Marktprivileg. Preußen erkannte Schleiden 1843 als Stadt an und verlieh 1856 endgültig die Rheinische Städteordnung. Die heutige Stadt entstand am 1. Januar 1972 aus den bisherigen Städten Gemünd und Schleiden sowie den Verwaltungseinheiten Dreiborn und Harperscheid (mit weiteren Eingliederungen). Bereits 1271 wurde Konrad II. von Schleiden luxemburgischer Lehnsmann; 1360 wurde die „Statt“ Schleiden Jülicher Lehen. Nach dem Aussterben des Hauses Schleiden im Mannesstamm (1434) gelangte die Herrschaft über Nassau an die Grafen von Manderscheid (1451). Ludwig XIV. annektierte 1682 im Rahmen seiner Reunionspolitik auch das Schleidener Land; nach den Zerstörungen der Burg entstand im 18. Jahrhundert ein unbefestigtes Schloss, zu dem um 1744 der Couvenbau gehört.

Schleiden war Mittelpunkt einer Herrschaft beziehungsweise Grafschaft und lange luxemburgisches Lehen; 1829 wurde der Kreissitz nach Schleiden verlegt (Kreis Schleiden). Vom 15. bis 19. Jahrhundert war das Schleidener Tal Zentrum einer bedeutenden Eisenindustrie. Mit Bahnanschluss, Eifelverein und Bau der Urfttalsperre gewann der Fremdenverkehr an Bedeutung. 1972 verlor Schleiden den Status als Kreisstadt, wurde aber gebietsmäßig erheblich vergrößert. Parallel entwickelten sich im heutigen Stadtgebiet die Unterherrschaft Dreiborn (Schloss erstmals 1334) und Gemünd (Erstnennung 1213) mit eigener Territorialgeschichte bis zur Französischen Revolution. 1795 wurde die Grafschaft Schleiden als luxemburgisches Gebiet dem französischen Staat einverleibt; Gemünd kam 1798 (endgültig 1801) an Frankreich. Im Winter 1944/45 standen Schleiden und Umgebung laut Volksbund unter schwerem Artilleriebeschuss; Schloss und zahlreiche Bauten wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ab 1951 wurde das Schloss nach alten Plänen rekonstruiert; 1978 wurde die Stadt als Kneipp-Kurort staatlich anerkannt.

Jahr Titel Beschreibung
1198 Erstnennung der Burg Schleiden Die Burg wird urkundlich als „castrum Sleyda“ erwähnt; darunter entstand die Siedlung Schleiden.
1360 Bezeichnung als Stadt Seit 1360 wird Schleiden wiederholt als Stadt bezeichnet; die „Statt“ Schleiden wurde zudem Jülicher Lehen.
1418 Erwähnung der Stadtmauer Eine Stadtmauer wird für Schleiden bereits 1418 erwähnt.
1575 Kaiserliches Marktprivileg Schleiden erhielt ein kaiserliches Marktprivileg, das für „seine Stadt“ erbeten und der „Stadt“ verliehen worden war.
1829 Kreisstadt Schleiden Der Sitz des Kreises wurde nach Schleiden verlegt; der Kreis hieĂź fortan Kreis Schleiden. Schleiden blieb bis 1971 Kreisstadt.
1856 Rheinische Städteordnung Schleiden bekam die Rheinische Städteordnung verliehen, nachdem es bereits 1843 im Städtegremium des Provinziallandtages vertreten war.
1901–1905 Bau der Urfttalsperre Mit dem Bau der Urfttalsperre setzte laut Rheinischem Städteatlas der Tourismus stärker ein; die Stadtgeschichte nennt den Zeitraum 1901–1905. Nordeifel-Tourismus nennt den Bau zwischen 1900 und 1905 und bezeichnet die Urfttalsperre zum Fertigstellungszeitpunkt als damals größte Talsperre Europas.
1972 Kommunale Neugliederung Zum 1. Januar 1972 entstand die heutige Stadt Schleiden aus GemĂĽnd, Schleiden, Dreiborn und Harperscheid; zugleich endete die Funktion als Kreisstadt.
1145 Älteste Urkunde des Stadtgebiets König Konrad III. schenkte das Rodungsland Walberhof („Walebure“) in Überruhr dem Kloster Steinfeld; die Stadtgeschichte bezeichnet dies als älteste Urkunde des Stadtgebiets.
1213 Erstnennung Gemünd Gemünd („Gemunde“) wird erstmals urkundlich genannt, als Hermann von Jünkerath dem Kloster Steinfeld unter anderem einen Wald bis zur Brücke am Zusammenfluss von Urft und Olef vermachte.
1252 Erstnennung des Ortes Olef Der Ortsname Olef ist urkundlich mit „Silmannus de Olefe“, einem Schleidener Ministerialen, belegt; der Flussname erscheint bereits 1130.
1334 Erstnennung Schloss Dreiborn Das Schloss „Troys Fontainez“ (Dreiborn) wird erstmals erwähnt; Graf Wilhelm V. von Jülich nahm es von König Johann von Böhmen aus dem Hause Luxemburg zu Lehen.
1451 Manderscheid-Schleiden Nach dem Aussterben des Hauses Schleiden im Mannesstamm (1434) gelangte die Herrschaft über Erbtöchter an Nassau und 1451 an die Grafen von Manderscheid; die Linie Manderscheid-Schleiden gewann hohes Ansehen.
1603 Stadtbrand von Schleiden Am 15. Juli 1603 vernichtete ein Feuer ganz Schleiden unterhalb der Vorburg; in drei Stunden brannten 92 Wohnungen sowie ĂĽber 30 Scheunen und Stallungen ab.
1884 Bahnanschluss Mit dem Bahnanschluss (1884) sowie der späteren Gründung des Eifelvereins (1888) und dem Bau der Urfttalsperre wurde der Fremdenverkehr zur wichtigen Lebensgrundlage. Die Bürgerstiftung nennt die Eröffnung der Eisenbahnlinie Kall–Gemünd–Hellenthal, der sogenannten „Flitsch“, für 1884.
1978 Städtepartnerschaft mit Pont-l’Abbé Die ehemalige Kreisstadt schloss nach Darstellung der Bürgerstiftung Schleiden europäische Städtefreundschaft mit dem französischen Küstenort Pont-l’Abbé in der Bretagne.
2004 Gründung Nationalpark Eifel Der rund 110 Quadratkilometer große Nationalpark Eifel wurde 2004 gegründet; laut Nordeifel-Tourismus liegen knapp 50 Prozent der Stadtfläche Schleidens im Großschutzgebiet.
2006 Öffnung von Vogelsang Seit dem 1. Januar 2006 ist Vogelsang wieder für die Öffentlichkeit zugänglich; der frühere Truppenübungsplatz wurde als Teil des Nationalparks der Natur übergeben.
1230 Kapelle außerhalb der Burg Seit 1230 bestand laut Stadtgeschichte eine Kapelle außerhalb der Burg an der Stelle der späteren Schlosskirche; der Edelherr brauchte die Steinfelder Mönche für den Gottesdienst in Burg und Kapelle.
1309 Judenaufnahme im Burgbereich Eine Urkunde von 1309 gestattet dem Schleidener Edelherrn, in seinem Burgbereich Juden aufzunehmen; die Stadtgeschichte wertet dies als Hinweis darauf, dass Schleiden damals bereits Handelsplatz war.
1682 Annexion durch Ludwig XIV. Ludwig XIV. annektierte 1682 im Rahmen seiner Reunionspolitik auch das Schleidener Land; zuvor hatte Luxemburg aus der Lehnshoheit zunehmend eine Landeshoheit entwickelt.
1744 Couvenbau am Schloss Um 1744 entstand laut baukunst-nrw der sogenannte Couvenbau als Verbindungsbau zwischen Ost- und Südflügel des Schlosses nach Plänen von Johann Joseph Couven.
1951 Wiederaufbau Schloss und Kriegsgräberstätte Gemünd Nach der Kriegszerstörung wurde Schloss Schleiden ab 1951 nach alten Plänen rekonstruiert. Am 16. September 1951 wurde die Kriegsgräberstätte Gemünd auf dem Burghövel eingeweiht.
1955–1959 Bau der Oleftalsperre Der Wasserverband Eifel-Rur nennt den Erstausbau der Oleftalsperre im Tal der Olef, acht Kilometer oberhalb der Stadt Schleiden, für die Jahre 1955–1959; die Trinkwassertalsperre dient unter anderem dem Hochwasserschutz.
1958 Kriegsgräberstätte Kammerwall Am 16. November 1958 wurde die Kriegsgräberstätte Kammerwall in Schleiden vom Volksbund gemeinsam mit der Stadt eingeweiht; dort ruhen laut Volksbund 436 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs.
1978 Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort Durch Erlass vom 10. Mai 1978 anerkannte der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Stadt Schleiden als Kneipp-Kurort und verlieh die Artbezeichnung „Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort“.

Wichtige Infos

Schleiden vermarktet sich als Nationalparkhauptstadt mit dem Kneipp-Kurort Gemünd. Die Kernstadt ist laut Stadtwebsite Schulstadt mit mehreren weiterführenden Schulen und zählt in Schulzeiten mehr Schülerinnen und Schüler als Einwohner. Landschaft, Nationalpark Eifel, historische Orte und Tourismus prägen das Ortsbild. Laut Nordeifel-Tourismus liegen knapp 50 Prozent der Stadtfläche im Nationalpark; Schloss und Schlosskirche gelten als Wahrzeichen. Seit dem Erlass vom 10. Mai 1978 führt die Stadt die Artbezeichnung „Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort“. Gemünd ist laut touristischer Stadtinformation mit über 4.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der größte Ortsteil und touristisches Zentrum.

Die Nationalparkhauptstadt Schleiden liegt in der Nordeifel am Westrand des Kreises Euskirchen. Das Stadtgebiet umfasst achtzehn Ortsteile – Berescheid, Broich, Bronsfeld, Dreiborn, Ettelscheid, Gemünd, Harperscheid, Herhahn, Kerperscheid, Morsbach, Nierfeld, Oberhausen, Olef, Scheuren, Schöneseiffen, Wintzen und Wolfgarten – und wird vor allem durch das Olef- und Urfttal mit Urftstausee, die Dreiborner Hochfläche und den Kermeter des Nationalparks Eifel geprägt. Der Rheinische Städteatlas verortet Schleiden in der östlichen Rur-Eifel beiderseits der Olef. Knapp 50 Prozent der Stadtfläche liegen nach Angabe der Nordeifel-Tourismus GmbH im Nationalpark Eifel. IT.NRW weist zum 31. Dezember 2024 eine Gesamtfläche von 12.167 Hektar aus, davon 10.868 Hektar Vegetations- und Gewässerfläche (89,3 Prozent).

Laut Stadtwebsite prägen Olef- und Urfttal mit Urftstausee, die Dreiborner Hochfläche und der Kermeter des Nationalparks Eifel das ländliche Stadtgebiet. Im Frühjahr lädt laut Stadt ein gelbes Meer aus Ginsterblüten zu Wanderungen über die Dreiborner Hochfläche ein; im Herbst beschreibt die Stadt den „Indian Summer“ mit Farbspielen in Rot, Ocker, Gelb, Braun und Grün. Die Stadtgeschichte beschreibt das heutige Stadtgebiet in römischer Zeit als weitgehend bewaldet und von der Römerstraße Köln–Reims durchquert; Spuren aus der Römerzeit sind in Gemünd, Ettelscheid und an der Heilsteinquelle gefunden worden. Die Nationalparkverwaltung hebt Panoramablicke auf Seenlandschaften und das offene Grasland der Dreiborner Hochfläche hervor. Nach den Flächenangaben der Stadt entfallen 7.737,55 Hektar auf Waldfläche und 2.910,66 Hektar auf Landwirtschaft; IT.NRW nennt zum 31. Dezember 2024 6.693 Hektar Waldfläche und Gehölz (55,0 Prozent) sowie 3.165 Hektar Landwirtschaftsfläche (26,0 Prozent).

Historisch war das Schleidener Tal vom 15. bis 19. Jahrhundert Zentrum der Eisenindustrie mit zahlreichen Hammer- und Hüttenwerken; Schleidener Hüttenmeister wie die Familien Poensgen und Schoeller wurden Stammväter bedeutender Industriellenfamilien. Von den sieben genossenschaftlich betriebenen Hütten der Manderscheider lagen laut Stadtgeschichte vier (Müllershammer, Oberhausen, Wiesgen und Gangfort) im heutigen Stadtgebiet. Nach dem Niedergang der Eisenindustrie und dem Bahnanschluss wurde der Fremdenverkehr zur wichtigen Lebensgrundlage. Eine Volkszählung von 1688 ergab für die Stadt ohne Klosterangehörige nur 360 Einwohner, die vor allem von der Tuchherstellung lebten; 11 Bewohner waren Hüttenmeister. Die Bürgerstiftung nennt das Walzwerk Mauel als letzten Gemünder eisenverarbeitenden Betrieb, der erst 1967 schloss.

Mit Bahnanschluss (1884), Gründung des Eifelvereins (1888) und Bau der Urfttalsperre entwickelte sich der Fremdenverkehr. Gemünd wurde 1970/1978 als Kneipp-Kurort anerkannt; seit dem 10. Mai 1978 ist die Stadt Schleiden staatlich anerkannter Kneipp-Kurort und erhebt einen Kurbeitrag. Schleiden bietet Zugang zu Urftstaumauer, Internationalem Platz Vogelsang, der Wüstung Wollseifen und Wanderwegen einschließlich des Eifelsteigs durch Gemünd und Olef. Nordeifel-Tourismus nennt zudem die Rur-Olef-Route, EifelRadSchleifen und die Eifel-Höhen-Route sowie die Tourist-Information mit Nationalpark-Infopunkt Gemünd nahe dem Marienplatz; Rad- und Wanderbahnhöfe bestehen in Gemünd, Olef und Schleiden. Geführte Ranger-Touren durch den Nationalpark Eifel werden von der Stadt hervorgehoben. Die touristische Stadtinformation nennt in Gemünd Kurpark mit Musikpavillon, Kurhaus, KunstForumEifel, Rosenbad und die Jugendherberge Gemünd-Vogelsang.

Zu den kulturellen Einrichtungen zählen laut Stadtwebsite Stadtarchiv, Stadtbibliothek und das KunstForum Eifel. Veranstaltungen wie Erntedankfeste, Kurparkkonzerte in Gemünd, Rosenmontagszüge, Kirmes, Schützenfeste sowie der Sleidanus-Bauernmarkt und der Handwerkermarkt in Olef prägen das Jahresgeschehen. Ausgediente Telefonzellen dienen laut Stadt in Gemünd, Harperscheid und Schleiden als Bücherschränke. Zahlreiche Vereine – darunter Sport-, Fischerei-, Junggesellen-, Karnevals- und Schützenvereine, Musikkapellen, Chöre, das Geschichtsforum Schleiden sowie die Freiwilligen Feuerwehren – prägen das Vereinsleben. In Gemünd finden laut touristischer Stadtinformation sonntägliche Kurkonzerte von Mai bis September sowie Friday Concerts statt.

Schloss und Schlosskirche in Schleiden sowie der Zugang zur Urftstaumauer, zum Internationalen Platz Vogelsang und zur Wüstung Wollseifen sind zentrale Orientierungspunkte. Die Stadtgeschichte nennt zudem die Hospitalkirche in der historischen Stadt und die evangelische Kirche in Gemünd. Nordeifel-Tourismus bezeichnet Schloss und Schlosskirche als Wahrzeichen und verweist auf den Kurpark Gemünd mit Kneipp-Anlagen sowie auf die Ausstellungen „Bestimmung: Herrenmensch“ und „Wildnis(t)räume“ in Vogelsang IP. Schloss Schleiden umfasst laut baukunst-nrw unter anderem den Südflügel des frühen 18. Jahrhunderts und den Couvenbau von etwa 1744; die Schlosskirche St. Philippus und Jakobus steht unmittelbar daneben.

Im Stadtgebiet kreuzen sich die Bundesstraßen B 265, B 266 und B 258. Über den Nachbarort Kall besteht Anschluss an die Eifelstrecke Köln–Trier. Der nächstgelegene Flughafen Köln/Bonn liegt nach Angabe der Stadt etwa eine Autostunde entfernt. 1913/14 entstand auf dem Ruppenberg das Amts- und Wohngebäude für den Landrat (heute Behördenhaus); nach der Neugliederung 1972 wurde das ehemalige Landratsamt laut Bürgerstiftung Rathaus der Stadt. Schloss Schleiden wird laut baukunst-nrw heute als Restaurant und Altenheim genutzt. Die Stadt nennt unter Flächenanteilen unter anderem 687,00 Hektar Siedlungsflächen und 360,31 Hektar Verkehrsflächen.

Die touristische Stadtinformation hebt in Gemünd die fünf Säulen der Kneipp-Lehre – Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung – sowie natürliches Wassertreten an den Stufen der Urft hervor. Die Stadt erhebt für Kur- und Erholungseinrichtungen einen Kurbeitrag von grundsätzlich 2,50 Euro pro Gast und Tag.

  • Nationalparkhauptstadt am Nationalpark Eifel
  • Kneipp-Kurort GemĂĽnd
  • Schloss und Schlosskirche Schleiden
  • Olef- und Urfttal mit Urftstausee
  • Dreiborner Hochfläche und Kermeter
  • Internationale Platz Vogelsang
  • WĂĽstung Wollseifen
  • Historische Eisenindustrie des Schleidener Tals
  • Schulstadt mit mehreren weiterfĂĽhrenden Schulen
  • Eifelsteig-Etappen durch GemĂĽnd und Olef
  • Knapp 50 Prozent der Stadtfläche im Nationalpark
  • KunstForum Eifel in GemĂĽnd
  • Städtepartnerschaft mit Pont-l’AbbĂ©
  • Achtzehn Ortsteile im Stadtgebiet
  • Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort seit 1978
  • Couvenbau am Schloss Schleiden
  • Kriegsgräberstätte GemĂĽnd auf dem Burghövel
  • Kriegsgräberstätte Kammerwall
  • Hoher Waldanteil der Stadtfläche
  • GemĂĽnd als größter Ortsteil und touristisches Zentrum
  • Kall
  • Hellenthal
  • Heimbach
  • Monschau
  • Euskirchen
  • ZĂĽlpich
  • DĂĽren
  • Blankenheim
  • Nettersheim
  • Mechernich
  • Aachen
  • PrĂĽm
  • Steinfeld
  • Hollerath

Spannende Ereignisse

Für Schleiden sind neben der Burg-Erstnennung 1198 vor allem Stadtbrand und Plünderungen in der Frühen Neuzeit, Brände in Olef und Gemünd, die preußische Kreisstadtzeit, der Niedergang der Eisenindustrie, die Kriegs- und Nachkriegsfolgen um Vogelsang und Wollseifen, die kommunale Neugliederung 1972, die Städtepartnerschaft 1978, die staatliche Kneipp-Anerkennung sowie die Gründung und Öffnung des Nationalparkgebiets belegt. Hinzu kommen der Wiederaufbau von Schloss und Kriegsgräberstätten nach 1945 sowie der Bau der Oleftalsperre im Oleftal oberhalb der Stadt.

Zeitraum Titel Kategorie Beschreibung Bedeutung
15. Juli 1603 Stadtbrand von Schleiden Katastrophe In einer Jululnacht brach in der dicht bebauten Fachwerkstadt ein Feuer aus, dem nach der Stadtgeschichte ganz Schleiden unterhalb der Vorburg zum Opfer fiel; in drei Stunden brannten 92 Wohnungen sowie über 30 Scheunen und Stallungen ab. Der Brand vernichtete den Kern der historischen Stadt; dank Spenden konnte Schleiden rasch wieder aufgebaut werden, und zwei Häuser von 1605 erinnern noch daran.
Januar 1610 Plünderung im Jülich-Klevischen Erbfolgestreit Geschichte Der Söldnerführer Ernst von Mansfeld drang in die ummauerte Stadt ein und plünderte sie; fünf Tage später befreite Friedrich von Solms die Stadt nach blutigem Ringen und plünderte sie erneut. Die Ereignisse zeigten die Verwundbarkeit Schleidens in den territorialen Konflikten der Frühen Neuzeit.
19. Februar 1542 Predigt Martin Bucers in der Schlosskirche Kultur Der Straßburger Reformator Martin Bucer predigte in der Schlosskirche; offiziell trat die Pfarre Schleiden erst 1561 unter Dietrich VI. zum neuen Glauben über. Die Episode steht für die frühe reformatorische Prägung Schleidens und die spätere konfessionelle Entwicklung der Stadt.
1794/1795 Französische Annexion der Grafschaft Schleiden Politik 1794 besetzten französische Truppen das linke Rheinufer; als luxemburgisches Gebiet wurde die Grafschaft Schleiden im Oktober 1795 dem französischen Staat einverleibt und Teil des Ourthe-Departements. Damit endete die alte Herrschaftsordnung; aus dem Kanton Schleiden ging später die preußische Verwaltung hervor.
1. September 1946 Räumung von Wollseifen Geschichte Wegen der Einrichtung des Truppenübungsplatzes Vogelsang musste Wollseifen von der Bevölkerung geräumt werden und wurde zum „toten Dorf“. Die Räumung prägt bis heute die Erinnerungslandschaft im heutigen Nationalparkgebiet und gehört zu den einschneidenden Nachkriegsereignissen der Stadtgeschichte.
1. Januar 2006 Öffnung von Vogelsang für die Öffentlichkeit Politik Seit dem 1. Januar 2006 ist Vogelsang wieder für die Öffentlichkeit zugänglich; der frühere Truppenübungsplatz wurde als Teil des Nationalparks Eifel der Natur übergeben, der bebaute Bereich dient Information, Erholung und Bildung. Die Öffnung machte einen zentralen Geschichts- und Naturort im Stadtumfeld wieder zugänglich und stärkte den Nationalpark-Tourismus.
1689 und 1702 Zerstörung der Schleidener Burg durch französische Truppen Geschichte In den Kämpfen der Zeit Ludwigs XIV. wurde die Schleidener Burg 1689 und 1702 von den Franzosen zerstört, das zweite Mal bis auf die Grundmauern. Eine wehrhafte Burg mit Schildmauer und Türmen sank in Trümmer; beim späteren Wiederaufbau entstand ein unbefestigtes Schloss mit freier Zufahrt im Norden.
1697 Großbrand in Olef Katastrophe Im Jahre 1697 brannte Olef zum großen Teil nieder. Der heutige Dorfkern erhielt seine Prägung beim Wiederaufbau kurz danach; die Pfarrkirche blieb als Bezugspunkt erhalten.
1851 Stadtbrand in Gemünd Katastrophe Ein Brand vernichtete in Gemünd 38 Häuser. Trotz der Katastrophe konnte wenig später die Kapelle St. Nikolaus durch einen großen neugotischen Kirchenbau ersetzt werden.
1. Januar 1972 Kommunale Neugliederung zur heutigen Stadt Schleiden Politik Schleiden hörte auf, Kreisstadt zu sein, und wurde um Gemünd, Dreiborn (ohne Einruhr) und Harperscheid vergrößert; der Truppenübungsplatz Vogelsang blieb der Verfügungsgewalt der Stadt entzogen. Die Neugliederung schuf die heutige Stadt mit achtzehn Ortsteilen und veränderte Verwaltungsstatus und Gebietszuschnitt grundlegend.
1978 Städtepartnerschaft mit Pont-l’Abbé Politik Schleiden schloss nach Darstellung der Bürgerstiftung europäische Städtefreundschaft mit Pont-l’Abbé in der Bretagne. Die Partnerschaft ist bis heute im Stadtbild und in Vereinsaktivitäten präsent und verbindet die Nationalparkstadt mit einer bretonischen Schul- und Küstenstadt.
2004 Gründung des Nationalparks Eifel Politik Der rund 110 Quadratkilometer große Nationalpark Eifel wurde 2004 gegründet und gilt als Entwicklungs-Nationalpark. Schleiden profiliert sich seither als Nationalparkhauptstadt; knapp die Hälfte der Stadtfläche liegt im Großschutzgebiet.
10. Mai 1978 Staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort Politik Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erkannte durch Erlass vom 10. Mai 1978 die Stadt Schleiden als Kneipp-Kurort an und verlieh die Artbezeichnung „Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort“. Die Anerkennung begründet bis heute den Kurbeitrag und die Ausrichtung Gemünds als Kur- und Gesundheitsstandort innerhalb der Nationalparkstadt.
16. September 1951 Einweihung der Kriegsgräberstätte Gemünd Geschichte Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge legte gemeinsam mit der Stadt Gemünd auf dem Burghövel eine Kriegsgräberstätte an; dort ruhen 783 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs aus den Kämpfen um Rur und Urft im Winter 1944/45. Die Anlage wurde am 16. September 1951 eingeweiht. Die Stätte ist ein zentrales Erinnerungsort der Kriegsfolgen im Stadtgebiet und steht in Sichtbeziehung zu den Türmen von Vogelsang.
16. November 1958 Einweihung der Kriegsgräberstätte Kammerwall Geschichte Auf einem Wiesenhang im Kammerwald, einem Geschenk der Arenbergischen Verwaltung, wurde die Kriegsgräberstätte Kammerwall angelegt; dort ruhen 436 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs. Die Einweihung erfolgte am 16. November 1958. Die Anlage dokumentiert die schweren Kämpfe und den Artilleriebeschuss um Schleiden im Winter 1944/45 und sichert das dauernde Ruherecht der Toten.
1682 Annexion des Schleidener Landes durch Ludwig XIV. Politik Im Rahmen seiner Reunionspolitik annektierte Ludwig XIV. 1682 auch das Schleidener Land, nachdem Luxemburg zuvor aus der Lehnshoheit zunehmend eine Landeshoheit entwickelt hatte. Die Annexion ordnete Schleiden in die französische Machtpolitik ein und ging den späteren Burgzerstörungen von 1689 und 1702 voraus.
1955–1959 Bau der Oleftalsperre Wirtschaft Im Tal der Olef, acht Kilometer oberhalb der Stadt Schleiden, entstand die Oleftalsperre des Wasserverbands Eifel-Rur als Pfeilerzellenmauer; sie dient Hochwasserschutz, Trinkwasserbereitstellung und Energieerzeugung. Die Talsperre prägt das Oleftalsystem oberhalb Schleidens und gehört zu den zentralen wasserwirtschaftlichen Anlagen der Nordeifel.

Wichtige Menschen

In der offiziellen Stadtgeschichte sind insbesondere die Herren und Grafen von Schleiden beziehungsweise Manderscheid-Schleiden sowie von der Marck, aus Schleiden stammende Gelehrte der Reformationszeit und Industrielle der Poensgen-Familie belegt. Hinzu kommen Gestalten der Unterherrschaft Dreiborn, reformatorische Bezugspersonen wie Martin Bucer, der Aachener Baumeister Johann Joseph Couven sowie Landräte der frühen preußischen Kreisverwaltung.

Name Rolle Lebensdaten Ortsbezug Relevanz
Konrad von Schleiden Edelherr, Dynast Er gilt in der Stadtgeschichte als erster hiesiger Dynast und BegrĂĽnder einer Nebenlinie der Herren von Blankenheim. Mit ihm beginnt die greifbare Herrschaftsgeschichte Schleidens um Burg und Siedlung.
Dietrich IV. von Manderscheid-Schleiden Graf, genannt „der Weise“ 1501–1551 Er war Erbauer der Schlosskirche und konnte diese 1539 aus dem Steinfelder Pfarrverband lösen und seinem Patronat unterstellen. Unter seiner Herrschaft wandten sich viele Schleidener Humanismus und Reformation zu; er gilt als bedeutendster Manderscheider vor Ort.
Johannes Sleidanus Geschichtsschreiber 1506–1556 Er stammte aus Schleiden und war Anhänger der Reformation. Die Stadtgeschichte bezeichnet ihn als berühmten Geschichtsschreiber; nach ihm ist unter anderem der Sleidanus-Bauernmarkt benannt.
Johannes Sturmius Pädagoge 1507–1589 Er stammte aus Schleiden und gehörte zu den Anhängern der neuen Lehre. Die Stadtgeschichte nennt ihn als bedeutenden Pädagogen der Reformationszeit; ein Gymnasium in Schleiden trägt seinen Namen.
Albert Poensgen Industrieller 1818–1880 Er stellte nach 1845 in Mauel in mehreren Werken Gasrohre, Siederohre, Bleirohre, Draht und Nägel her. Wegen seiner geschweißten Rohre gilt er in der Stadtgeschichte als Begründer der deutschen Röhrenindustrie.
Reinhard Poensgen Industrieller 1792–1848 Er betrieb auf dem Büllenbenden zwei Walzwerke und die Drahtfabrik Mariahütte mit bis zu 200 Arbeitern. Er steht für die Blüte der lokalen Eisen- und Drahtindustrie vor dem späteren Standortwechsel nach Düsseldorf.
Johann I. von Schleiden Edelherr 1346–1379 Er gehörte zu den Herren von Schleiden in der Zeit der Stadtentwicklung und Lehnsbindungen. Ihm übertrug der König laut Stadtgeschichte die Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Landfriedens zwischen Rhein und Maas.
Dietrich VI. von Manderscheid-Schleiden Graf Unter ihm trat die Pfarre Schleiden 1561 offiziell zum neuen Glauben über; er erbat das kaiserliche Marktprivileg für „seine Stadt“. Er steht für die konfessionelle Wende und die städtische Privilegierung Schleidens in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Martin Bucer Reformator Der StraĂźburger Reformator predigte am 19. Februar 1542 in der Schlosskirche Schleiden. Seine Predigt markiert eine frĂĽhe reformatorische Episode in der Stadtgeschichte, Jahre vor dem offiziellen Konfessionswechsel der Pfarre.
Ernst von der Marck Graf 1613–1654 Er leitete 1619 in Schleiden die Gegenreformation ein und gründete 1642 ein Franziskanerkloster; 1633/35 ließ er in Wollseifen die Kirche St. Rochus erbauen. Unter seiner Herrschaft wurde die Schlosskirche wieder katholisch ausgestattet und evangelischer Gottesdienst in der Stadt verboten.
Julius Poensgen Industrieller Er stellte laut Stadtgeschichte gemeinsam mit seinem Bruder Albert in Mauel unter anderem Bleirohre her. Er gehört zur Poensgen-Unternehmerfamilie, deren Wegzug nach Düsseldorf den Niedergang der Schleidener Eisenindustrie mitprägte.
Johann Joseph Couven Baumeister Nach Plänen Couvens entstand um 1744 der Couvenbau als Verbindungsbau zwischen Ost- und Südflügel von Schloss Schleiden. Der Couvenbau gehört zu den baugeschichtlich hervorgehobenen Teilen der Schlossanlage und verbindet mittelalterliche Burgsubstanz mit barocker Schlossarchitektur.
Konrad II. von Schleiden Edelherr Bereits 1271 wurde Konrad II. von Schleiden laut Stadtgeschichte luxemburgischer Lehnsmann. Mit der frĂĽhen Lehnsbindung an Luxemburg beginnt eine lange Phase der luxemburgischen Lehnshoheit ĂĽber Schleiden.
Rabolt von Plettenberg Adliger, Hüttengründer Unter Rabolt von Plettenberg wurde 1531 in Olef eine Eisenhütte gegründet; Olef gehörte zur Unterherrschaft Dreiborn. Die Hüttengründung steht für die Ausbreitung der Eisenindustrie im heutigen Stadtgebiet jenseits der Kernstadt Schleiden.
Clemens August Freiherr von Syberg Landrat Er war laut Bürgerstiftung erster und einziger Landrat des Kreises Gemünd; der Sitz des Landratsamtes lag in der Gemünder Bäckergasse, heute Am Plan 3. Seine Amtszeit steht für die kurze Phase, in der Gemünd Kreissitz war, bevor 1829 der Kreissitz nach Schleiden verlegt wurde.
Richard Beissel von Gymnich Landrat Als Nachfolger des Landrats von Syberg folgte er laut BĂĽrgerstiftung dem Ruf nach Schleiden und nutzte das herzoglich-arenbergische Schloss als Dienstsitz. Mit der Verlegung des Landratsamtes 1829 wurde der Kreis GemĂĽnd in Kreis Schleiden umbenannt; Schleiden wurde Kreisstadt.

Quellen

Quelle Herausgeber Belegt
Stadtgeschichte Stadt Schleiden Erstnennung 1198, Namensdeutung Sleyda, Stadtentwicklung, Herrschafts- und Religionsgeschichte, Eisenindustrie, Stadtbrand 1603, Mansfeld 1610, Burgzerstörung 1689/1702, Olef-Brand 1697, Gemünd-Brand 1851, Kreisstadt, Neugliederung 1972, Wollseifen, Vogelsang, Personen, Ortsteil-Erstnennungen, Römerstraße und Kalkeifel, Kapelle 1230, Judenurkunde 1309, Annexion 1682, Kneipp 1970/1978
Leben vor Ort Stadt Schleiden Lage in der Nordeifel, Ortsteilliste, Landschaft Olef-/Urfttal und Nationalpark, Verkehrsanbindung, Schulstadt, Tourismus, Feste, Charakter der Stadt, Vereinsleben, Bücherschränke, Jahreszeitenmotive
Rheinischer Städteatlas Schleiden LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte Geographische Lage beiderseits der Olef, Höhenangaben Burg/Ortskern, Stadtbezeichnung seit 1360, Eisenindustrie, Städteordnung 1856, Tourismus ab Urfttalsperre
Gemeindeverzeichnis 05366036 Schleiden, Stadt Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder Bundesland, Kreis Euskirchen, Gemeindetyp Stadt, PLZ 53937, Fläche 121,67 km², Einwohnerzahl 13.578, Anschrift
Kommunalprofil Schleiden, Stadt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) Bevölkerungsstand 13.578 zum 31.12.2024, Gemeindetyp Größere Kleinstadt, Bevölkerungsdichte, Flächennutzung Wald/Landwirtschaft/Gewässer, Bevölkerungsentwicklung 1994–2024, Anteil Nichtdeutsche
Stadtarchiv Schleiden Stadt Schleiden Kommunale Neugliederung 1972, achtzehn Ortsteile, Bestände zu Sleidanus, Chroniken und Bildsammlung
Schleiden | Bürgerstiftung Schleiden Bürgerstiftung Schleiden / Stadt Schleiden Städtepartnerschaft Pont-l’Abbé 1978, Pont-l’Abbé-Platz und -Turm, Rathaus im ehemaligen Landratsamt, Hinweis auf Schulstadt und Nationalpark-Hauptstadt
Nationalparkhauptstadt Schleiden Nordeifel-Tourismus GmbH Nationalpark-Hauptstadt, knapp 50 Prozent Stadtfläche im Nationalpark, Wahrzeichen Schloss/Schlosskirche, Kneipp-Kurort Gemünd, Rad- und Wanderwege, Infopunkt Gemünd, Vogelsang-Ausstellungen
Nationalpark Eifel – Startseite Nationalparkverwaltung Eifel Gründung Nationalpark 2004, Fläche rund 110 km², Entwicklungs-Nationalpark, Dreiborner Hochfläche, Ranger-Angebote
KunstForumEifel Rheinische Museen / LVR Eröffnung KunstForum Eifel 2007 in Gemünd, Adresse Dreiborner Str. 22, Träger Förderverein Maler der Eifel e. V., Ausstellungsprofil
Kurbeitrag Stadt Schleiden Staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort durch Erlass vom 10. Mai 1978, Artbezeichnung, Kurbeitragspflicht und Beitragshöhe 2,50 Euro pro Gast und Tag
Zahlen, Daten, Fakten Stadt Schleiden Höhenlage 281–620 m über NN, rund 13.000 Einwohner, Fläche ca. 122 km², Einwohnerdichte, Wald-, Landwirtschafts- und Wasserflächenanteile
Schloss Schleiden baukunst-nrw / Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Burgzerstörungen 1689/1702, Umbau zum Schloss, Couvenbau um 1744, Wiederaufbau ab 1951, heutige Nutzung als Restaurant und Altenheim, Schlosskirche St. Philippus und Jakobus
Schleiden-Gemünd-Kriegsgräberstätte Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 783 Kriegstote, Kämpfe um Rur und Urft Winter 1944/45, Anlage auf dem Burghövel, Einweihung 16. September 1951, Sichtbeziehung zu Vogelsang
Schleiden-Kriegsgräberstätte Kammerwall Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 436 Kriegstote, Artilleriebeschuss Schleiden Winter 1944/45, Geschenk Arenbergische Verwaltung, Einweihung 16. November 1958
Gemünd Gesellschaft für Wirtschaft, Tourismus und Veranstaltungen mbH, Schleiden Gemünd als größter Ortsteil mit über 4.000 Einwohnern, Kneipp-Säulen, Kurpark und Kurkonzerte, KunstForumEifel, Rosenbad, Jugendherberge Gemünd-Vogelsang, Zugang Nationalpark
Die Oleftalsperre Wasserverband Eifel-Rur (WVER) Lage 8 km oberhalb Schleiden, Bau 1955–1959, Stauraum, Aufgaben Hochwasserschutz und Trinkwasser, Niederschlag 1.132 mm im Einzugsgebiet, kein Wassersport
Naturorte Wasser Nordeifel-Tourismus GmbH Urfttalsperre Bau und Stauraum 45,5 Mio. m³, Olef 27,9 km und Mündung in Gemünd auf 334 m, Urft 50,2 km, Oleftalsperre bei Hellenthal, Radwege Tälerroute
Gemünd | Bürgerstiftung Schleiden Bürgerstiftung Schleiden / Stadt Schleiden Kreis Gemünd und Landräte von Syberg sowie Beissel von Gymnich, Bahnlinie Flitsch 1884, Walzwerk Mauel bis 1967, Kriegszerstörung Gemünd, Kneipp- und Kurgeschichte, Nationalparkidee