Stadt-Infos Kall – Region Eifel

Kall – Stadt-Infos

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Wissenswertes über den Ort

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Gründung und Alter

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Kall war nach Angaben der Gemeinde bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Urkundlich wird Kall erstmals 1238 erwähnt. Eine eigene Gründungsurkunde der Siedlung selbst ist auf der Gemeindewebsite nicht dokumentiert; die Erstnennung bezieht sich auf die St.-Nikolaus-Kapelle als Filiale der Andreaspfarre der Abtei Steinfeld. 1988 beging die Gemeinde die 750-Jahr-Feier dieser urkundlichen Ersterwähnung. Seit 1974 führt die Gemeinde ein Wappen und Siegel, das die ehemaligen Territorialherren Schleiden und Jülich sowie die Abtei Steinfeld heraldisch zusammenführt. Für den heutigen Ortsteil Sistig belegt das Dorfentwicklungskonzept der Gemeinde eine schriftliche Erwähnung bereits 1214 und die Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Gemeinde Sistig nach Kall zum 1. Januar 1970.

Über eine förmliche Gründung der Siedlung Kall liegen auf der offiziellen Gemeindeseite keine Angaben vor. Belegt ist die vorgeschichtliche Nutzung des Raums sowie die römische Präsenz und die mittelalterliche Anbindung an die Abtei Steinfeld über die Nikolaus-Kapelle. Der heutige Gemeindeteil Sistig war bis zum 1. Januar 1970 eine eigenständige Gemeinde und wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung nach Kall eingemeindet.

Seit dem 16. Jahrhundert nahmen Eisen- und Bleihütten sowie Bergbau im Urfttal und in Kall eine besondere wirtschaftliche Rolle ein. Mit dem Bau der Eisenbahnstrecken Köln–Trier (1860–1870) und Kall–Hellenthal (1885) wurde das Gebiet verkehrlich erschlossen und entwickelte sich vom ländlichen Dorf stärker zum Industrieort. Der Zweite Weltkrieg unterbrach diese Entwicklung; der Ort Kall war als Verkehrsknoten besonders stark zerstört. Nach dem Krieg folgte nach Darstellung der Gemeinde ein historisch außergewöhnlicher Wiederaufbau. Die Gemeinde nennt neben dem Zweiten Weltkrieg den Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sowie die französischen Revolutionswirren und die napoleonischen Kriege als weitere schwere historische Einschnitte. Später prägte die Gemeinde neben Wohnen und Wirtschaft auch Tourismus und die Nähe zum Nationalpark Eifel. Im Herbst 2012 beschloss die Gemeinde ein kommunales Klimaschutzkonzept; die öffentliche Vorstellung erfolgte am 22. November 2012. Seit Ende 2012 nimmt Kall am Wettbewerb European Energy Award teil und wurde im Herbst 2015 als erste Kommune im Kreis Euskirchen ausgezeichnet. Seit 2017 ist Kall in die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen; Grundlage ist ein integriertes Handlungskonzept. Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 beschädigte unter anderem Rathaus, Archiv und weitere Infrastruktur schwer und leitete einen mehrjährigen Wiederaufbau ein. Bauleitplanerisch galt zunächst der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1973, der bis zur Neuaufstellung 28 förmliche Änderungen und fünf Berichtigungen erfahren hatte. Der Rat beschloss am 30. September 2003 die Neuaufstellung; der Feststellungsbeschluss fiel am 17. November 2015, die Genehmigung der Bezirksregierung Köln am 11. Mai 2016, und mit öffentlicher Bekanntmachung am 12. August 2016 wurde der neue Flächennutzungsplan wirksam. Ziel war die städtebauliche Weiterentwicklung als Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort für die folgenden 20 bis 25 Jahre.

Jahr Titel Beschreibung
3. Jahrhundert v. Chr. Keltischer Bergbau und Funde Nach Angaben der Gemeinde gruben Kelten im 3. Jahrhundert v. Chr. im Gebiet nach Bleierzen. Keltische Lanzenspitzen, Werkzeuge und Münzen wurden in der Umgebung, insbesondere bei Keldenich, gefunden.
um 50 v. Chr. Römische Herrschaft und Eifelwasserleitung Um 50 v. Chr. nahmen die Römer das Gebiet für fast fünf Jahrhunderte ein. Die römische Wasserleitung von Nettersheim nach Köln führte durch das Gemeindegebiet; die Gemeinde nennt eine einfache Trassenlänge von 95,4 Kilometern und zählt sie zu den längsten Fernwasserleitungen im Imperium Romanum.
1238 Urkundliche Erstnennung Kall wird urkundlich erstmals erwähnt: Die St.-Nikolaus-Kapelle erscheint als Filiale der Andreaspfarre der Abtei Steinfeld.
bis 1929 Schreibweise Call Bis 1929 war „Call“ die amtliche Schreibweise des Gemeindenamens.
1860–1870 / 1885 Eisenbahnanschluss Mit dem Bau der Strecke Köln–Trier (1860–1870) und der Strecke Kall–Hellenthal (1885) wurde das Wirtschaftsgebiet verkehrlich aufgeschlossen; der Ort Kall entwickelte sich stärker zum Industriestandort.
1939–1945 Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg Im Zweiten Weltkrieg lag der durchschnittliche Zerstörungsgrad an Gebäuden in der Gemeinde nach Angaben der Gemeinde bei 50–70 Prozent; im Ort Kall als Knotenpunkt zweier Eisenbahnlinien und mehrerer Straßen wurden sogar 85 Prozent aller Gebäude zerstört.
1988 750-Jahr-Feier und Römer-Kanal-Wanderweg 1988 wurde die 750-Jahr-Feier zur urkundlichen Erstnennung begangen. Im selben Jahr wurde entlang der römischen Wasserleitung der Römer-Kanal-Wanderweg angelegt.
seit 1974 Wappenrecht Die Gemeinde Kall hat seit 1974 das Recht zur Führung eines Wappens und Siegels. Das Wappen verbindet die Wappen der Herren von Schleiden und der Herzöge von Jülich sowie die gekreuzten Pfeile der Abtei Steinfeld.
1618–1648 Dreißigjähriger Krieg Die Gemeinde zählt den Dreißigjährigen Krieg neben dem Zweiten Weltkrieg zu den schlimmsten historischen Einschnitten mit Verwüstungen und Zerstörungen im Gemeindegebiet.
1698 Akten des Berggerichts Call Im Staatsarchiv Düsseldorf liegen laut Gemeinde Akten des Berggerichts Call von 1698 zu Streitigkeiten zwischen den Grafen von Blankenheim und Jülich wegen des Bergwerks in Call.
2016–2017 Aufnahme in die Städtebauförderung Nach Erarbeitung des integrierten Handlungskonzepts 2016 wurde die Gemeinde Kall Anfang 2017 in die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen; gefördert werden Maßnahmen im Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ mit einem Fördersatz von 60 Prozent.
2018–2019 Haus der Begegnung Das Haus der Begegnung wurde 2018 auf den Säulen Kultur, Bildung und Integration konzipiert und am 1. Februar 2019 eingeweiht. Nach der Flut 2021 wurde das Erdgeschoss wiederaufgebaut; die Einrichtung umfasst zwei Etagen mit insgesamt 640 Quadratmetern.
Juli 2021 Flutkatastrophe In der Nacht auf den 15. Juli 2021 traf die Flutkatastrophe die Gemeinde Kall schwer. Nach Angaben der Gemeinde kamen drei Menschen aus dem Gemeindegebiet ums Leben; Rathaus, Archiv und weitere Infrastruktur wurden erheblich beschädigt.
14.09.2025 Wahl von Bürgermeister Emmanuel Kunz Am 14. September 2025 wurde Emmanuel Kunz zum Bürgermeister der Gemeinde Kall gewählt; er leitet die Verwaltung, Ratssitzungen und die Repräsentation der Gemeinde. Laut Bürgerinfo Kall trat er das Amt zum 1. November 2025 an.
französische Revolutionszeit / napoleonische Kriege Französische Revolutionswirren und napoleonische Kriege Die Gemeindegeschichte nennt die französischen Revolutionswirren und die napoleonischen Kriege ausdrücklich als weitere schwere Einschnitte, die die Gemeinde nicht spurlos überstanden habe.
2012 Kommunales Klimaschutzkonzept Im Herbst 2012 wurde ein kommunales Klimaschutzkonzept beschlossen; die Vorstellung erfolgte am 22. November 2012 im öffentlichen Teil der Sitzung des Fachausschusses für Liegenschaften, Forst und Umwelt. Die Erstellung wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.
2015 European Energy Award Laut integriertem Handlungskonzept nahm Kall seit Ende 2012 am European Energy Award teil und wurde im Herbst 2015 als erste Kommune im Kreis Euskirchen für Klimaschutzaktivitäten ausgezeichnet. Seit März 2015 gibt es einen Klimaschutzmanager.
28.06.2025 25. Eifeler Oldienacht Am 28. Juni 2025 fand die 25. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel und der PAPSTAR GmbH in Kall statt. Laut Gemeindebericht kamen rund 1.700 Besucher; vier Spendenschecks über je 50.000 Euro gingen an die DKMS sowie an Förderkreise für krebskranke Kinder an den Unikliniken Bonn, Aachen und Köln.
1214 Schriftliche Erwähnung Sistigs Das Dorfentwicklungskonzept Sistig der Gemeinde Kall nennt eine Urkunde von 1214, in der Konrad von Schleiden der Abtei Steinfeld Einnahmen bestätigt und über den Gottesdienst in der Kapelle Sistig berichtet wird.
1774 Sistig mit 65 Häusern Laut Dorfentwicklungskonzept bestand Sistig in einem Verzeichnis aus dem Jahr 1774 aus 65 Häusern mit 288 Bewohnern und hatte damit bereits eine gewisse Bedeutung für die öffentliche Verwaltung.
1904 Pfarrkirche St. Stephanus in Sistig Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus in Sistig wurde 1904 erbaut und bildet zusammen mit der Alten Schule und dem Kirchplatz den heutigen Ortsmittelpunkt.
1. Januar 1970 Eingemeindung Sistigs Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Sistig nach Kall eingemeindet.
1973 Erster Flächennutzungsplan Der erste Flächennutzungsplan der Gemeinde Kall stammt aus dem Jahr 1973 und wurde bis zur Neuaufstellung mehrfach geändert und berichtigt.
12. August 2016 Neuer Flächennutzungsplan wirksam Nach Feststellungsbeschluss vom 17. November 2015 und Genehmigung der Bezirksregierung Köln vom 11. Mai 2016 wurde der neue Flächennutzungsplan der Gemeinde Kall mit öffentlicher Bekanntmachung am 12. August 2016 wirksam.
1. September 2023 Rezertifizierung der EifelSpuren Am 1. September 2023 wurden auf der Urlaubsmesse Caravan Salon in Düsseldorf unter anderem die Kaller EifelSpuren „Heideheimat“ und „Pingenwanderweg“ erneut für drei Jahre als Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.

Wichtige Infos

Kall ist eine kreisangehörige Gemeinde der Nordeifel mit 23 Ortsteilen und historisch starker Prägung durch Bergbau, Metallverarbeitung und später den Eisenbahnanschluss. Heute betont die Gemeinde neben der Wohn- und Wirtschaftsfunktion insbesondere Tourismus, Naturerlebnis und die Nähe zum Nationalpark Eifel. IT.NRW ordnet Kall dem Gemeindetyp „Größere Kleinstadt“ zu. Bildung, Vereinsleben, Kirchenstandorte wie das Kloster Steinfeld sowie der Wiederaufbau nach der Flut 2021 prägen das aktuelle Ortsbild. Das integrierte Handlungskonzept beschreibt Kall zudem als regionales Wirtschafts-, Schul- und Bahnpendlerzentrum im Naturpark Nordeifel und als interkommunalen Knoten der sozialen Daseinsvorsorge. Die zertifizierten EifelSpuren Pingenwanderweg und Heideheimat sowie große Wiederaufbau- und Infrastrukturprojekte in Kall und Sötenich prägen das heutige Profil zusätzlich.

Kall ist eine kreisangehörige Gemeinde im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen (Regierungsbezirk Köln) und liegt in der Nordeifel. Die Gemeindeverwaltung nennt die Nordeifel und den Nationalpark Eifel als touristischen Bezugsraum. Der Umweltbericht zum Landschaftsplan Kall beschreibt die Gemeinde als klimatisch kontinental geprägt, inmitten des Kreises Euskirchen am südwestlichen Rand Nordrhein-Westfalens und unmittelbar an den Nationalpark Eifel angrenzend; umgeben wird das Plangebiet von Nettersheim und Hellenthal sowie den Städten Mechernich und Schleiden. Historisch und geografisch ist das Gemeindegebiet eng mit dem Fluss Urft verbunden: Links der Urft gehörte das Gebiet früher zur Grafschaft Schleiden-Manderscheid, rechts der Urft zum Herrschaftsbereich des Herzogs von Jülich. Die Stadt Mechernich nennt Kall ausdrücklich unter ihren Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen. Das integrierte Handlungskonzept verortet den Ortsteil Kall im Naturpark Nordeifel am Rande des Nationalparks Eifel. Der Ortsteil Sistig liegt laut Dorfentwicklungskonzept im Südwesten der Gemeinde, etwa sechs Kilometer südwestlich des Hauptorts Kall und etwa sechs Kilometer südöstlich der Stadt Schleiden; den westlichen Ortsrand begrenzt die Bundesstraße B258.

Nach der gemeindlichen Flächendarstellung entfällt der weitaus größte Teil der Nutzungsarten auf Flächen für Land- und Forstwirtschaft (526.167 Ar von insgesamt 660.800 Ar). Das Kommunalprofil von IT.NRW weist zum 31. Dezember 2024 unter anderem rund 44,5 Prozent Landwirtschaftsfläche und rund 37,8 Prozent Wald- und Gehölzfläche aus; Vegetations- und Gewässerflächen machen zusammen rund 83,1 Prozent der Gemeindefläche aus. Die Gemeinde verweist touristisch auf ausgedehnte Wälder und Offenlandschaften im Umfeld des Nationalparks Eifel sowie auf den montanhistorischen Charakter der Landschaft mit Spuren des Eisen- und Bleibergbaus. Der Umweltbericht zum Landschaftsplan beschreibt ein Mosaik aus Fließgewässern, Wäldern, landwirtschaftlich genutzter Fläche und größeren Heidekomplexen; im bestehenden Landschaftsplan sind unter anderem zahlreiche Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie Naturdenkmäler und geschützte Landschaftsbestandteile festgesetzt. Naturraumlich sind im Gemeindegebiet Anteile der Rureifel, der Kalkeifel (einschließlich Sötenicher Kalkmulde und Blankenheimer Wald) sowie der Mechernicher Voreifel vertreten. Das Dorfentwicklungskonzept Sistig beschreibt die Gemarkung am westlichen Ende der Sötenicher Kalkmulde im Grenzbereich der nördlichen Kalkeifel zur Hocheifel und zur Rureifel und nennt südlich angrenzend das Naturschutzgebiet Sistiger Heide mit rund 188 Hektar sowie das Natura-2000-/FFH-Gebiet „Wiesen, Borstgrasrasen und Heiden bei Sistig“ (Kennung DE-5505-301). Im Kaller Gemeindegebiet liegen laut gemeindlicher Darstellung zur EifelSpur Pingenwanderweg mehr als 2.000 Pingen als Zeugnisse historischen Erzabbaus.

Historisch prägten Blei- und Eisenerzgewinnung sowie Hütten- und Hammerwerke das Wirtschaftsleben; die Gemeinde nennt unter anderem ein großes Bleibergwerk im Bereich des heutigen Industriegebiets sowie Eisenbergwerke in und bei Kall bzw. Sötenich. In einem Hammerwerk wurde nach Darstellung der Gemeinde der Klöppel der früheren Kaiserglocke im Kölner Dom gefertigt. Aktuell stellt sich die Gemeinde als Wirtschaftsstandort dar und verweist auf Wirtschaftsförderung sowie aktuelle Gewerbeinvestitionen. Das Familienunternehmen Pro Pet Koller investiert laut Gemeinde rund 25 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort mit Hochregallager und Verwaltung im Gewerbegebiet III; die Produktion soll im dritten Quartal 2027 vollständig nach Kall verlagert werden. Auf rund 15.000 Quadratmetern Grundstück entstehen Produktionsgebäude, ein Hochregallager mit 27.000 Palettenstellplätzen und Verwaltung; rund 8.000 Quadratmeter werden bebaut. Pro Pet Koller beschäftigt rund 115 Mitarbeitende und vertreibt Premium-Tiernahrung in zahlreiche Länder Europas; der bestehende Standort an der Messerschmittstraße in Kall bleibt unter anderem für Hauptverwaltung sowie Kommissions- und Versandbereich erhalten. Die VR-Bank Nordeifel errichtet im Gewerbegebiet Kall eine neue Hauptstelle. Das integrierte Handlungskonzept nannte zum 30. Juni 2014 rund 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Kall mit annähernd gleichen Anteilen von produzierendem Gewerbe, Handel/Gastgewerbe/Verkehr/Lagerei und sonstigen Dienstleistungen; der Anteil Handel/Gastgewerbe/Verkehr/Lagerei lag im Vergleich zu Kreis, Regierungsbezirk und Land höher. Die PAPSTAR GmbH ist laut Gemeindemeldungen Partner und Veranstaltungsort der Eifeler Oldienacht auf dem Firmengelände an der Daimler Straße. In Sistig sichert das genossenschaftlich betriebene „Sistiger Lädchen“ (seit 2013) die Nahversorgung mit Vollsortiment, Post und weiteren Dienstleistungen.

Die Gemeinde verweist für Aufenthaltsinformationen auf die Nordeifel-Tourismus GmbH und nennt unter anderem den Eifelsteig, den Eifeler Milchweg, den Nationalpark Eifel, den Römerkanal-Wanderweg sowie den Pingenwanderpfad Kall als montanhistorischen Wanderweg. Kall ist Anfangs- und Endpunkt für zwei Etappen des Römerkanal-Wanderwegs und wird als Nationalparkgemeinde bezeichnet. Das integrierte Handlungskonzept beschreibt den Bahnhof als Ausgangspunkt für Wander- und Radwege sowie als Standort einer Touristeninformation und als „Tor zum Nationalpark Eifel“; genannt werden unter anderem Eifelsteig, Römerkanal-Wanderweg und der NationalparkShuttle SB 82. Die EifelSpur Pingenwanderweg führt rund um Kall auf 11 Kilometern zu historischen Erzgruben und Schürfstellen; im Gemeindegebiet liegen mehr als 2.000 Pingen. Die EifelSpur Heideheimat startet am Kloster Steinfeld und führt auf 10 Kilometern zur Sistig-Krekeler Heide. Beide Kaller EifelSpuren sind als Qualitätswege Wanderbares Deutschland in der Kategorie traumtour zertifiziert und wurden 2023 rezertifiziert. Bei der Online-Wahl „Wanderweg des Jahres“ der Nordeifel Tourismus GmbH 2025 belegte der Pingenwanderweg mit 5,46 Prozent der Stimmen den dritten Platz.

Kulturell und historisch bedeutsam sind die Anbindung an die Abtei bzw. das Kloster Steinfeld, die Nikolaus-Kirchengeschichte sowie das montanhistorische Erbe. Die Gemeinde bietet zudem über ihre App und Veranstaltungshinweise Informationen zu Sport, Kunst, Kultur und Vereinsleben. Das Haus der Begegnung und die Gemeindebibliothek dienen als Orte für Kultur, Bildung und Integration. Das Hermann-Josef-Kolleg in Kall-Steinfeld ist laut Gemeindeberichten auch kultureller Veranstaltungsort mit Musical-Aufführungen und Vortragsreihen. Die Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel hat laut Bürgermeister Esser in Kall eine dauerhafte Heimat gefunden und belebt das kulturelle Angebot; die Jubiläumsauflage 2025 zog rund 1.700 Besucher an. Die Gemeindebibliothek Kall liegt im ersten Stock des Hauses der Begegnung und war Ausgangspunkt für den kreisweiten Bücher-Hol-und-Bringdienst der Generationengenossenschaft GenoEifel.

Als landschaftlich und historisch markante Bezüge nennt die Gemeinde die sichtbaren Abschnitte der römischen Wasserleitung, den Römer-Kanal-Wanderweg sowie den montanhistorischen Pingenwanderpfad zu Eisen- und Bleibergbau und Verhüttung. Weitere markante Bezüge sind die Basilika und das Salvatorianer-Kloster Steinfeld sowie die Gedenkstele zur Flut 2021 auf dem Rathausvorplatz. Die Stele aus Cortenstahl trägt den Schriftzug „Flut 2021“, markiert den Wasserstand am Rathaus und erinnert mit drei Einkerbungen an die drei Todesopfer aus dem Gemeindegebiet; Entwurf: Markus Auel, Ausführung: Schmied Stephan Pütz. Das Wappen der Gemeinde weist die Abtei Steinfeld ausdrücklich als kulturhistorischen Mittelpunkt des Gemeindegebiets aus. Das integrierte Handlungskonzept nennt zudem den historischen Ortskern um die Kirche und den volkstümlich „Fels“ genannten Zugang zum Naturpark an der Gemünder Straße. In Sistig prägen die Pfarrkirche St. Stephanus (1904) und die Alte Schule den Ortsmittelpunkt; südlich liegt die Sistig-Krekeler Heide als Ausgangspunkt der EifelSpur Heideheimat.

Die Gemeindeverwaltung hat ihren Sitz in der Bahnhofstraße 9. Seit 2017 greift die Städtebauförderung; die Deutsche Bahn modernisiert Gleise, Bahnsteige und Bahnhofsumfeld, und die Landesstraße 105 (Bahnhofstraße, Hindenburgstraße, Aachener Straße) wird saniert und neugestaltet. Aktuelle Infrastrukturprojekte betreffen unter anderem den Ersatzneubau der Brücke bzw. Unterführung am Kallbach in der Hindenburgstraße (L105) mit Gesamtkosten von rund 2,7 Millionen Euro; laut Mitteilung von straßen.nrw ist die Hindenburgstraße ab dem 21. Mai 2025 bis Sommer 2026 voll bzw. abschnittsweise gesperrt, wobei zunächst die Kallbachbrücke erneuert und Gehwege auf jeweils 1,50 Meter verbreitert werden. Nach der Flut 2021 liefen laut Gemeinde rund 90 Wiederaufbauprojekte; weitere Vorhaben betreffen unter anderem Hallenbad, Feuerwehrgerätehaus und präventiven Hochwasserschutz. Zum Fünf-Jahres-Gedenken 2026 kehrte das letzte ausgelagerte Büro ins vollständig sanierte Rathaus zurück; Bürgermeister Kunz beschrieb den Wiederaufbau als Aufgabe für mindestens ein Jahrzehnt und nannte rund zehn Millionen Euro Fördermittel für Hallenbad, Feuerwehrgerätehaus und Hochwasserschutz. Das integrierte Handlungskonzept beschreibt den Bahnhof als Schlüsselprojekt der Ortskernentwicklung und nennt unter anderem Barrierefreiheit, Bahnhofsplatz und Bahnhofstraße als zentrale Handlungsfelder. Seit 2012 wird Klimaschutz über das kommunale Klimaschutzkonzept und den European Energy Award institutionalisiert; seit März 2015 gibt es einen Klimaschutzmanager. In Sötenich bündelt die Gemeinde den Neubau von Sportlerheim und Bürgerhaus, den Umbau zum Kunstrasenplatz mit Multifunktionsfläche sowie Starkregenschutz als gemeinsam koordiniertes Maßnahmenpaket.

Besonderheiten sind die Nationalparkgemeinde-Lage, die Rolle am Römerkanal-Wanderweg, das montanhistorische Erbe inklusive des Pingenwanderpfads mit mehr als 2.000 Pingen sowie der Schul- und Bildungsstandort mit Grundschulen, Hermann-Josef-Kolleg und Berufskollegs Eifel. Hinzu kommen die Auszeichnung als Europäische Energie- und Klimaschutzkommune (European Energy Award) und die Funktion als interkommunaler Knoten für Südkreis-Kommunen am Bahnhof. Die beiden als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifizierten EifelSpuren Pingenwanderweg und Heideheimat sowie das Naturschutzgebiet Sistiger Heide mit Natura-2000-Bezug verstärken das touristische und landschaftliche Profil.

  • kreisangehörige Gemeinde in der Nordeifel
  • 23 Ortsteile
  • Lage am Nationalpark Eifel (Nationalparkgemeinde)
  • Römerkanal-Wanderweg mit Etappenbezug
  • montanhistorischer Pingenwanderpfad
  • historischer Bergbau und Metallverarbeitung
  • historischer Eisenbahnknoten Köln–Trier und Kall–Hellenthal
  • urkundliche Erstnennung 1238 über St. Nikolaus und Abtei Steinfeld
  • Bildungsstandort mit Grundschulen, Hermann-Josef-Kolleg und Berufskollegs Eifel
  • Haus der Begegnung und Gemeindebibliothek
  • Hallenbad Kall
  • Städtebauförderung seit 2017
  • Wiederaufbau nach der Flut 2021
  • Basilika und Salvatorianer-Kloster Steinfeld
  • Lage im Naturpark Nordeifel
  • Bahnanschluss auch in Urft-Steinfeld und Scheven
  • European Energy Award / Klimaschutzkommune
  • Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel
  • EifelSpur Pingenwanderweg (Qualitätsweg, 11 km, mehr als 2.000 Pingen)
  • EifelSpur Heideheimat ab Kloster Steinfeld
  • Naturschutzgebiet Sistiger Heide / Natura 2000
  • Jugendzentrum Colours (Träger Kreis Euskirchen seit 2022)
  • Feuerwehr-Löschgruppen Kall, Sistig und Wahlen
  • Wiederaufbau- und Sportpaket Sötenich
  • Flut-Gedenkstele auf dem Rathausvorplatz
  • Nettersheim
  • Hellenthal
  • Schleiden
  • Köln
  • Mechernich
  • Blankenheim
  • Dahlem
  • Trier

Spannende Ereignisse

Belegte Zäsuren der Ortsgeschichte reichen von der urkundlichen Erstnennung 1238 über den Aufschwung durch Bergbau und Eisenbahn bis zu den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, der öffentlichen Erinnerung an die 750-Jahr-Feier und den Römer-Kanal-Wanderweg 1988, der Institutionalisierung des kommunalen Klimaschutzes ab 2012 sowie der Flutkatastrophe 2021 mit anschließendem Wiederaufbau. Hinzu kommen die Eingemeindung Sistigs 1970, der wirksame neue Flächennutzungsplan 2016, die Rezertifizierung der Kaller EifelSpuren 2023 sowie aktuelle Benefizkultur, Gewerbeinvestitionen und das Fünf-Jahres-Gedenken mit Einweihung der Gedenkstele.

Zeitraum Titel Kategorie Beschreibung Bedeutung
1238 Urkundliche Erstnennung der St.-Nikolaus-Kapelle Geschichte In einer Urkunde von 1238 erscheint die St.-Nikolaus-Kapelle in Kall als Filiale der Andreaspfarre der Abtei Steinfeld. Die Gemeinde wertet dies als urkundliche Erstnennung Kalls. Die Nennung bildet den ältesten schriftlich belegten Bezugspunkt für Ort und Kirchengeschichte und war Anlass der 750-Jahr-Feier 1988.
Frühe Neuzeit (um 1550 hervorgehoben) Politische Teilung entlang der Urft Politik Kall war politisch in zwei Grafschaftsbereiche geteilt: Links der Urft lag das Gebiet bei der Grafschaft Schleiden-Manderscheid (Herzogtum Luxemburg; um 1550 unter spanischer Oberhoheit), rechts der Urft regierte der Herzog von Jülich. Die Teilung prägte Herrschaft, Verwaltung und regionale Zugehörigkeit des Gemeindegebiets über längere Zeit.
1860–1885 Eisenbahnerschließung und Industrialisierung Wirtschaft Der Bau der Eisenbahn Köln–Trier (1860–1870) und der Strecke Kall–Hellenthal (1885) schloss Kall verkehrlich an und förderte den Wandel vom ländlichen Dorf zum Industrieort. Die Bahn machte Kall zum Knotenpunkt und beschleunigte die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde und des früheren Kreises Schleiden.
1939–1945 Zerstörung im Zweiten Weltkrieg Katastrophe Wegen der strategischen Lage als Bahn- und Straßenknoten wurden im Ort Kall 85 Prozent der Gebäude zerstört; in der gesamten Gemeinde lag der Zerstörungsgrad bei 50–70 Prozent. Der Krieg unterbrach die industrielle Entwicklung und machte den anschließenden Wiederaufbau zu einer zentralen Phase der jüngeren Ortsgeschichte.
1988 750-Jahr-Feier und Anlage des Römer-Kanal-Wanderwegs Kultur 1988 feierte die Gemeinde 750 Jahre seit der urkundlichen Erstnennung und legte entlang der römischen Wasserleitung den Römer-Kanal-Wanderweg an. Das Jahr verknüpft mittelalterliche Ortserinnerung mit der touristischen Erschließung des römischen Erbes.
Zweiter Weltkrieg / NS-Zeit Zwangsarbeit in Kall während der NS-Zeit Geschichte Nach Angaben des Autors Franz Albert Heinen, die die Gemeinde in einem Bericht wiedergibt, waren im Gebiet der Gemeinde Kall 230 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter namentlich nachweisbar, etwa die Hälfte davon Polen. Das Einzelschicksal des polnischen Zwangsarbeiters Walenty Fabijański, der Ende 1944 bei einem Luftangriff auf Kall schwer verwundet wurde und Anfang Januar 1945 starb, wurde von der Gemeinde öffentlich aufgearbeitet. Die Erinnerungsarbeit macht die NS- und Kriegsgeschichte der Gemeinde konkret und verbindet sie mit gegenwärtiger Versöhnungs- und Gedenkpraxis.
2017 Aufnahme in die Städtebauförderung Politik Anfang 2017 wurde Kall in die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Grundlage ist das integrierte Handlungskonzept; Maßnahmen im Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ werden mit 60 Prozent gefördert. Die Förderung trägt zur Neugestaltung von Bahnhofsumfeld, Ortskern und Landesstraße 105 bei und rahmt den späteren Wiederaufbau nach der Flut.
1. Februar 2019 Eröffnung des Hauses der Begegnung Kultur Das Haus der Begegnung wurde nach Konzeptarbeit 2018 am 1. Februar 2019 eingeweiht und bietet auf 640 Quadratmetern Raum für Kultur, Bildung und Integration; nach der Flut 2021 wurde das Erdgeschoss wiederaufgebaut. Die Einrichtung stärkt zentrale Begegnungs- und Bildungsangebote im Ortskern und beherbergt unter anderem die Bibliothek.
Juli 2021 und Folgejahre Flutkatastrophe und Wiederaufbau Katastrophe In der Nacht auf den 15. Juli 2021 traf die Flut die Gemeinde schwer. Drei Menschen aus dem Gemeindegebiet starben; Rathaus und Archiv wurden weitgehend zerstört. Bund und Land bewilligten laut Ministerin Ina Scharrenbach rund 86,5 Millionen Euro insbesondere für Infrastruktur und flutbetroffene Privatpersonen. Fünf Jahre später weihte die Gemeinde eine Gedenkstele auf dem Rathausvorplatz ein. Die Flut ist eine der schwersten Zäsuren der jüngeren Ortsgeschichte und prägt Wiederaufbau, Hochwasserschutz und kollektives Erinnern bis in die Gegenwart.
2026 Spatenstich für Pro Pet Koller im Gewerbegebiet III Wirtschaft Mit dem symbolischen Spatenstich begann im Gewerbegebiet III der Neubau von Pro Pet Koller: rund 25 Millionen Euro Investition in Produktion, Hochregallager mit 27.000 Palettenstellplätzen und Verwaltung auf etwa 15.000 Quadratmetern Grundstück. Die vollständige Verlagerung der Produktion nach Kall gilt der Gemeinde als starkes Signal für den Wirtschaftsstandort und zusätzliche Arbeitsplätze.
Herbst 2012 / 22.11.2012 Beschluss des kommunalen Klimaschutzkonzepts Politik Im Herbst 2012 wurde das kommunale Klimaschutzkonzept beschlossen und am 22. November 2012 öffentlich vorgestellt. Die Erstellung wurde über die nationale Klimaschutzinitiative gefördert; seither arbeiten Vertreter von Kall gemeinsam mit Schleiden, Blankenheim, Nettersheim und Hellenthal im interkommunalen Klimaschutzteam. Das Konzept institutionalisiert Klimaschutz als kommunale Daueraufgabe und bildet die Grundlage für den späteren European Energy Award sowie den Klimaschutzmanager.
Herbst 2015 Auszeichnung mit dem European Energy Award Politik Kall wurde laut integriertem Handlungskonzept im Herbst 2015 als erste Kommune im Kreis Euskirchen mit dem European Energy Award für langfristiges Klimaschutzengagement ausgezeichnet. Die Gemeindeverwaltung hatte den Energieverbrauch 2015 gegenüber 2010 um 25 Prozent reduziert. Die Auszeichnung macht Kall als Klimaschutzkommune sichtbar und rahmt spätere Modellvorhaben wie energetische Sanierung und Quartiersenergiekonzepte.
28. Juni 2025 25. Eifeler Oldienacht Kultur Die Jubiläums-Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel und der PAPSTAR GmbH fand auf dem PAPSTAR-Gelände in Kall statt. Rund 1.700 Besucher erlebten das Open-Air-Festival; die Hilfsgruppe übergab vier Spendenschecks über je 50.000 Euro an die DKMS und an Förderkreise für krebskranke Kinder an den Unikliniken Bonn, Aachen und Köln. Die Veranstaltung verknüpft Benefizarbeit gegen Kinderleukämie mit einem festen kulturellen Großereignis am Standort Kall und stärkt das Image der Gemeinde als Veranstaltungsort.
1. Januar 1970 Eingemeindung der Gemeinde Sistig Politik Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Sistig nach Kall eingemeindet. Die Eingemeindung formte die heutige Gemeindegliederung mit und machte Sistig zu einem der bevölkerungsreichsten Höhendörfer und Nebenzentren der Gemeinde.
12. August 2016 Wirksamkeit des neuen Flächennutzungsplans Politik Nach Feststellungsbeschluss 2015 und Genehmigung durch die Bezirksregierung Köln 2016 wurde der neue Flächennutzungsplan der Gemeinde Kall am 12. August 2016 wirksam und löste den mehrfach geänderten Plan von 1973 ab. Der Plan legt die städtebauliche Entwicklung als Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort für die folgenden Jahrzehnte bauleitplanerisch fest.
1. September 2023 Rezertifizierung der Kaller EifelSpuren Kultur Die EifelSpuren „Pingenwanderweg“ und „Heideheimat“ wurden auf dem Caravan Salon in Düsseldorf erneut als Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet und für drei weitere Jahre zertifiziert. Die Auszeichnung bestätigt die touristische Qualität der montanhistorischen und heidebezogenen Wanderangebote in der Nationalparkgemeinde Kall.
2025 Dritter Platz für den Pingenwanderweg Kultur Bei der Online-Wahl der Nordeifel Tourismus GmbH zum beliebtesten Wanderweg 2025 entfielen 5,46 Prozent der 828 Stimmen auf die EifelSpur Pingenwanderweg und damit Platz 3. Das Ergebnis macht die montanhistorische Wanderroute rund um Kall überregional sichtbar und bestätigt ihre Verankerung im Nordeifel-Wegenetz.
ab 2025 Vier Großprojekte in Sötenich Politik In Sötenich starten parallel der Neubau von Sportlerheim und Bürgerhaus, der Umbau zum Kunstrasenplatz mit Multifunktionsfläche sowie präventiver Starkregenschutz; koordiniert über das Wiederaufbauteam der Gemeinde mit Bürgerverein und SV Sötenich. Das Paket bündelt Flutwiederaufbau, Sportinfrastruktur und Hochwasserschutz und soll die Daseinsvorsorge für Sötenich und umliegende Ortsteile stärken.
Juli 2026 Fünf-Jahres-Gedenken und Einweihung der Flutstele Katastrophe Zum fünften Jahrestag der Flut 2021 weihte die Gemeinde auf dem Rathausvorplatz eine Cortenstahl-Gedenkstele ein. Am selben Tag kehrte das letzte ausgelagerte Büro ins sanierte Rathaus zurück; rund 90 Wiederaufbauprojekte waren abgeschlossen oder in Umsetzung. Die Stele schafft einen dauerhaften Erinnerungsort und markiert zugleich den Übergang von der Soforthilfe zur langfristigen Wiederaufbau- und Präventionsphase.

Wichtige Menschen

Für Kall belegte Persönlichkeiten mit öffentlichem Ortsbezug sind unter anderem amtierende und frühere Bürgermeister, Lokalhistoriker, Personen der Erinnerungsarbeit zur NS- und Kriegsgeschichte sowie Akteure aus Benefizkultur, Wirtschaft, Bildung, Wiederaufbau und Bibliothekswesen.

Name Rolle Lebensdaten Ortsbezug Relevanz
Emmanuel Kunz Bürgermeister Am 14. September 2025 wurde Emmanuel Kunz zum Bürgermeister der Gemeinde Kall gewählt; laut Bürgerinfo trat er das Amt zum 1. November 2025 an. Er leitet Verwaltung und Ratssitzungen und repräsentiert die Gemeinde, unter anderem bei Flutgedenken und Wirtschaftsterminen. Als amtierendes Gemeindeoberhaupt prägt er die politische Leitung und die öffentliche Kommunikation von Wiederaufbau und Standortentwicklung.
Hermann-Josef Esser ehemaliger Bürgermeister Hermann-Josef Esser war Bürgermeister von Kall und erscheint in zahlreichen Gemeindemeldungen zur Flutbewältigung, zum Archiv und zu kulturellen Vorhaben; beim Flutgedenkfest 2024 sprach er öffentlich über die Zerstörung des Rathauses. Bei der 25. Eifeler Oldienacht würdigte er die Hilfsgruppe Eifel und ernannte Willi Greuel zum „Mister Hilfsgruppe Eifel“. Er war zentrale politische Figur in der Phase unmittelbar nach der Flutkatastrophe 2021 und beim frühen Wiederaufbau sowie sichtbarer Unterstützer der Benefizkultur in Kall.
Andreas Züll Lokalhistoriker und Autor Der aus Steinfeld stammende Andreas Züll recherchierte die Schicksale von 873 Menschen aus dem Kaller Gemeindegebiet im Ersten Weltkrieg und schenkte dem Gemeindearchiv ein mehrbändiges Gedenkbuch; nach der Flutzerstörung des Archivs übergab er eine überarbeitete Neuauflage. Bürgermeister Esser würdigte seine Arbeit als Beitrag zum „Gedächtnis der Gemeinde Kall“; Züll arbeitet zudem zu Opfern des Zweiten Weltkriegs und der NS-Zeit.
Franz Albert Heinen Autor und Historiker Franz Albert Heinen ist Autor eines Standardwerks über Zwangsarbeit im ehemaligen Kreis Schleiden und arbeitete mit der Gemeinde Kall an der Aufarbeitung einzelner Schicksale, darunter dem von Walenty Fabijański. Er belegt für Kall 230 namentlich nachweisbare Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und ordnet Einzelschicksale in die regionale NS-Geschichte ein.
Walenty Fabijański polnischer Zwangsarbeiter gestorben Anfang Januar 1945 Walenty Fabijański leistete in Kall Zwangsarbeit, unter anderem als Fahrer bei der Firma Michael Schumacher in der Trierer Straße. Ende 1944 wurde er bei einem Luftangriff auf Kall schwer verwundet und starb Anfang Januar 1945; sein Grab liegt auf der Kriegsgräberstätte Mariawald. Sein Schicksal wurde von der Gemeinde öffentlich aufgearbeitet; geplant ist die Beantragung eines Stolpersteins in der Trierer Straße.
Hubert Büth Chronist Hubert Büth erstellte eine umfassende Chronik zu Kall, die 2014 erschien; Andreas Züll nutzte laut Gemeindebericht Bilder aus Büths Archiv für seine Gedenkbucharbeit. Die Chronik ist ein belegter Beitrag zur lokalen Geschichtsschreibung der Gemeinde.
Fabian Giefer Investor und früherer Profifußballtorwart Fabian Giefer investierte gemeinsam mit Partnern in das Geschäftshaus Nord am Kaller Bahnhofsvorplatz und betonte öffentlich sein Engagement für die Eifel-Heimat nach der Flut. Als bekannter Sportler und Investor verbindet er den Wiederaufbau des Ortskerns mit überregionaler Aufmerksamkeit.
Markus und Michael Koller Unternehmer (Pro Pet Koller) Die Unternehmer Markus und Michael Koller führen das Familienunternehmen Pro Pet Koller und starten im Gewerbegebiet III den Neubau mit rund 25 Millionen Euro Investition und geplanter vollständiger Produktionsverlagerung nach Kall. Ihr Großprojekt gilt der Gemeinde als eines der größten privaten Bauprojekte der vergangenen Jahre und als Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Kall.
Willi Greuel Vorsitzender der Hilfsgruppe Eifel Willi Greuel leitet die in Kall ansässige Hilfsgruppe Eifel, die mit der Eifeler Oldienacht Benefizveranstaltungen für Kinderkrebshilfe organisiert. Bei der 25. Oldienacht 2025 ernannte ihn Bürgermeister Hermann-Josef Esser zum „Mister Hilfsgruppe Eifel“. Er steht für mehr als 30 Jahre Benefizarbeit gegen Leukämie bei Kindern und für ein festes kulturelles Großereignis in Kall.
Helmut Lanio Stellvertretender Vorsitzender der Hilfsgruppe Eifel Helmut Lanio ist laut Gemeindemeldungen Stellvertreter von Willi Greuel und Mitverantwortlicher für Programm und Öffentlichkeitsarbeit der Eifeler Oldienacht in Kall; er vermittelte unter anderem den Auftritt von Peter Orloff bei der Jubiläumsauflage 2025. Er prägt die inhaltliche Ausrichtung der Benefizveranstaltung und deren Verankerung am Standort Kall.
Markus Ramers Landrat des Kreises Euskirchen Markus Ramers war Schirmherr der 23. und der 25. Eifeler Oldienacht in Kall und würdigte öffentlich den Einsatz der Hilfsgruppe Eifel, auch im Zusammenhang mit der Fluthilfe 2021. Beim Fünf-Jahres-Gedenken kam er vorab nach Kall, um gemeinsam mit Bürgermeister Kunz und Markus Auel der Opfer zu gedenken. Als Landrat verbindet er kreisweite politische Verantwortung mit sichtbarer Unterstützung kultureller und sozialer Großereignisse in Kall.
Thomas Frauenkron Schulleiter Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld Thomas Frauenkron ist Schulleiter des Hermann-Josef-Kollegs in Kall-Steinfeld. Im Jubiläumsjahr übergab er im Mutterhaus der Salvatorianer in Rom eine von Schülerinnen und Schülern beim Klostermauerlauf erlaufene Spende von 10.000 Euro für ein salvatorianisches Schulprojekt in Venezuela. Er repräsentiert den Bildungs- und Salvatorianer-Standort Steinfeld und dessen internationale Solidaritätsarbeit.
Manfred Poth Leiter Wiederaufbauteam der Gemeinde Kall Manfred Poth leitet laut Gemeindemeldungen das Wiederaufbau-Team der Gemeinde und koordiniert unter anderem die Großprojekte in Sötenich sowie zahlreiche weitere Wiederaufbaumaßnahmen nach der Flut 2021. Bürgermeister Kunz würdigte ihn und sein Team ausdrücklich beim Fünf-Jahres-Gedenken als zentrale Akteure des mehrjährigen Wiederaufbaus.
Markus Auel Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Markus Auel ist Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und entwarf die Flut-Gedenkstele auf dem Rathausvorplatz; er begleitet öffentlich Spatenstiche und Gedenktermine. Sein Entwurf der Stele schafft den dauerhaften Erinnerungsort für die Flut 2021 und deren Opfer.
Michelle Wagner Leiterin der Gemeindebibliothek Kall Michelle Wagner leitete die Idee eines Bücher-Hol-und-Bringdienstes an und brachte die Gemeindebibliothek Kall mit der Generationengenossenschaft GenoEifel zusammen; die Bibliothek liegt im ersten Stock des Hauses der Begegnung. Ihre Initiative führte zu einem kreisweiten, kostenlosen Bibliotheksservice für mobile und nicht mobile Nutzerinnen und Nutzer.
Stephan Pütz Kunstschmied Der Sistiger Schmied Stephan Pütz fertigte die Flut-Gedenkstele auf dem Rathausvorplatz in aufwendiger Handarbeit nach dem Entwurf von Markus Auel. Seine Arbeit macht das Flutgedenken materiell sichtbar und verbindet den Ortsteil Sistig handwerklich mit dem zentralen Erinnerungsort in Kall.
Thomas Müller Ortsvorsteher von Sötenich Thomas Müller ist Ortsvorsteher von Sötenich und begleitet die dortigen Wiederaufbau-, Sport- und Starkregenschutzprojekte öffentlich; er betont die Bürgerbeteiligung und den Schutz der Anwohner vor wiederkehrendem Starkregen. Als Ortsvorsteher des bevölkerungsreichsten Ortsteils nach dem Hauptort ist er zentrale kommunale Ansprechperson für die Sötenicher Großprojekte.

Quellen

Quelle Herausgeber Belegt
Geschichte | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Gründung und Erstnennung 1238, Name Call/Kall, Kelten und Römer, Urft-Herrschaftsgrenzen, Bergbau und Hammerwerk, Eisenbahn, Kriegszerstörungen, 750-Jahr-Feier, Römer-Kanal-Wanderweg, historische Entwicklung, Berggericht 1698, Dreißigjähriger Krieg, französische Revolutionswirren und napoleonische Kriege
Zahlen und Daten / Bevölkerung | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Einwohnerzahlen seit 1973, Ortsteile mit Einwohnerzahlen, Flächennutzung/Gesamtfläche, Bezug auf IT.NRW
Gemeindeverzeichnis 05366024 Kall Statistikportal / Statistische Ämter des Bundes und der Länder Bundesland, Kreis, Regierungsbezirk, Gemeindetyp, Gemeindeschlüssel, Postleitzahl, Fläche, Einwohnerstand nach Geschlecht, Verwaltungsadresse
Unsere Gemeinde | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Kurzüberblick Erstnennung 1238, Wappenrecht seit 1974
Tourismus | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Nordeifel-Tourismus, Nationalpark Eifel, Römerkanal-Wanderweg, Pingenwanderpfad, Eifelsteig, Nationalparkgemeinde
Römerkanal Wanderweg Römerkanal / Stadt Rheinbach (Infozentrum) Bestätigung des Römerkanal-Wanderwegs Nettersheim–Köln und der touristischen Erschließung der Eifelwasserleitung
Sperrung Hindenburgstraße | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Kallbachbrücke/Hindenburgstraße, Infrastruktur, Umleitungen über B266 und B265 Richtung Schleiden, Berufskolleg Eifel, Sperrzeitraum bis Sommer 2026, Kosten 2,7 Mio. Euro
Bildung & Freizeit | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Bildungsangebot, Kindergärten, Familienzentren, Musikschule, VHS, Hallenbad, Bibliothek, Vereine, Jugendzentrum Colours ab 01.01.2022 Träger Kreis Euskirchen
Schulen in Kall | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Gemeinschaftsgrundschulen Kall und Sistig sowie Hinweis auf weitere Schulen
Haus der Begegnung | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Konzept 2018, Einweihung 2019, Fläche 640 Quadratmeter, Wiederaufbau nach Flut, Bibliothek
Bürgermeister, Rat & Ausschüsse | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Wahl Emmanuel Kunz am 14.09.2025, Aufgaben des Bürgermeisters, Ortsvorsteherbeirke
Flutgedenkfest in Kall | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Flutnacht auf den 15.07.2021, drei Todesopfer, Zerstörung Rathaus, rund 86,5 Millionen Euro Bewilligungen, Wiederaufbau
Erinnerung bewahren, Zukunft gestalten | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Fünf-Jahres-Gedenken, Gedenkstele Rathausvorplatz (Auel/Pütz), rund 90 Wiederaufbauprojekte, Rückkehr Rathaus, Hochwasserschutz und Folgeprojekte, Fördermittel rund 10 Mio. Euro
Unvergessen trotz Flut | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Andreas Züll, Gedenkbuch Erster Weltkrieg, Archivzerstörung durch Flut, Hubert Büth Chronik 2014
Versöhnen ohne zu vergessen | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Walenty Fabijański, Franz Albert Heinen, 230 Zwangsarbeiter in Kall, Erinnerungsarbeit und geplanter Stolperstein
Gewerbe-Großprojekt startet in Kall | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Pro Pet Koller, 25 Millionen Euro Investition, Gewerbegebiet III, Markus und Michael Koller, 115 Beschäftigte, Messerschmittstraße, Umzug Q3 2027
Neue Dächer für die Basilika | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Basilika Steinfeld, Dachsanierung 1,7 Millionen Euro, Salvatorianer, Bistum Aachen
Städtebau | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Städtebauförderung seit 2017, InHK, Bahn- und L105-Sanierung, Quartiersbüro
Kirchen & Religion | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Gemeinschaft der Gemeinden, Salvatorianer-Kloster Steinfeld, Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde, Freie Christengemeinde Kall
Arbeiten, leben und genießen im Herzen von Kall | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Geschäftshäuser Bahnhofsvorplatz, Fabian Giefer, Archiv im Geschäftshaus Nord, Aktivpark Hannes
Traumhafte Schule | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld als Schul- und Kulturstandort in Kall-Steinfeld
Kommunalprofil Kall Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) Gemeindetyp Größere Kleinstadt, Flächenanteile Land-/Forstwirtschaft und Wald, Bevölkerungsdichte, Schülerzahlen allgemeinbildender Schulen
Räumliche Einordnung und Stadtentwicklung | InHK Mechernich Stadt Mechernich Nachbargemeinde Kall, Bahnlinien RB24/RE12 mit Halt Kall
Bekenntnis zur Region | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Neubau der VR-Bank Nordeifel im Gewerbegebiet Kall
Öffentlich-rechtliche Vereinbarung Interkommunales Vergabezentrum Südkreis Euskirchen Kreis Euskirchen Interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinde Kall mit Blankenheim, Nettersheim und Schleiden
Umweltbericht Landschaftsplan Kall Kreis Euskirchen Lage und Nachbargemeinden, Nationalparkgrenze, Höhenlagen der Landschaftsräume, Klima- und Niederschlagswerte, Geologie (Devon, Kalkmulden, Buntsandstein), Urft/Zuflüsse, Naturschutzgebiete
Landschaftsplan 24 Kall – Textband Kreis Euskirchen Naturraum Rheinisches Schiefergebirge, Rureifel, Kalkeifel, Sötenicher Kalkmulde, Mechernicher Voreifel, Höhenangaben
Wappen der Gemeinde | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Wappenbeschreibung, Bezug zu Schleiden, Jülich und Abtei Steinfeld als kulturhistorischem Mittelpunkt
Integriertes Handlungskonzept Gemeinde Kall Gemeinde Kall Ortsteile und Zentralität, Naturpark/Nationalpark, Bahnanschluss Urft-Steinfeld und Scheven, Schulstandort, Beschäftigte, European Energy Award, Klimaschutzmanager, Bahnhof als Schlüsselprojekt, Anbindung Köln/Trier, Südkreis-Kommunen inkl. Dahlem
Klimaschutzkonzept | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Beschluss und Vorstellung Klimaschutzkonzept 2012, nationale Klimaschutzinitiative, interkommunales Klimaschutzteam mit Schleiden, Blankenheim, Nettersheim und Hellenthal
Vorschau 25. Eifeler Oldienacht | Gemeinde Kall Gemeinde Kall 25. Eifeler Oldienacht, Hilfsgruppe Eifel, PAPSTAR, Schirmherr Landrat Markus Ramers, Willi Greuel, Helmut Lanio, Hermann-Josef Esser
1700 begeisterte Besucher | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Besucherzahl 1.700, Spendenschecks je 50.000 Euro, Titel Mister Hilfsgruppe Eifel für Willi Greuel, Veranstaltungsort PAPSTAR-Gelände
Oldienacht 2023 | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Schirmherrschaft Markus Ramers, Fluthilfe der Hilfsgruppe, Verankerung der Oldienacht in Kall, Unterstützung durch Gemeinde und Bauhof
HJK spendet nach Venezuela | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Thomas Frauenkron, Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld, Salvatorianer-Spende 10.000 Euro
Hallenbad | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Schließung des Hallenbads wegen erheblicher Hochwasserschäden auf unbestimmte Zeit
Kommunale Wärmeplanung Kall – Zwischenbericht Gemeinde Kall Auflistung der Ortsteile, Fokusgebiet Steinfeld mit Biogas-/Kloster-Wärmeleitung, Gemeindefläche 6.607 ha
Eifelspuren ausgezeichnet | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Rezertifizierung EifelSpuren Pingenwanderweg und Heideheimat 01.09.2023, Qualitätsweg traumtour, 11 km / 10 km, mehr als 2.000 Pingen, Nordeifel Tourismus Bahnhofstr. 13
Kaller EifelSpur weit vorne | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Pingenwanderweg Platz 3 bei Wanderweg des Jahres 2025, 5,46 Prozent, 828 Stimmen
Flächennutzungsplan | Gemeinde Kall Gemeinde Kall FNP 1973, Neuaufstellungsbeschluss 30.09.2003, Feststellung 17.11.2015, Genehmigung 11.05.2016, Wirksamkeit 12.08.2016
Dorfentwicklungskonzept Sistig Gemeinde Kall Eingemeindung Sistig 01.01.1970, Erwähnung 1214, Verzeichnis 1774, Höhe ca. 550 m NN, St. Stephanus 1904, NSG Sistiger Heide 188 ha, Natura 2000, B258, viertgrößter Ortsteil, Sistiger Lädchen
Gemeinsam mehr schaffen | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Sötenich Sportlerheim, Bürgerhaus, Kunstrasenplatz, Starkregenschutz, Manfred Poth, Thomas Müller, Kostenangaben
Bücher kommen frei Haus | Gemeinde Kall Gemeinde Kall Michelle Wagner, Gemeindebibliothek im HdB, GenoEifel Bücher-Hol-und-Bringdienst
BürgerInfo Kall 06/2025 Gemeinde Kall Amtsantritt Emmanuel Kunz 01.11.2025, Feuerwehr-Löschgruppen Kall/Sistig/Wahlen, Adressen Familienzentren und Jugendzentrum, Bibliothekskontakte