Stadt-Infos Dahlem – Region Eifel

Dahlem – Stadt-Infos

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Wissenswertes über den Ort

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Gründung und Alter

Die schriftliche Überlieferung zum Ort Dahlem setzt mit einer urkundlichen Ersterwähnung vom 20. Januar 867 ein. In der von der Gemeinde veröffentlichten Ortsgeschichte wird Dahlem darin als Ort im Eifelgau genannt. Die heutige Großgemeinde entstand im Zuge der kommunalen Gebietsreform mit Wirkung vom 1. Juli 1969; dabei wurde das Amt Schmidtheim in seinem Bestand von 1945 aufgelöst. Der Ortsteil Schmidtheim erscheint in derselben Prümer Überlieferung von 867 als „Smideheim“, Baasem als „Basenheim“; Kronenburg ist seit 1277 urkundlich bezeugt. Berk wird in der Ortsgeschichte der Gemeinde um 1200 erstmals als „Berchheim“ genannt. Die Herren von Schmidtheim sind seit 1198 urkundlich bezeugt.

Eine Gründungsurkunde im engeren Sinne ist für Dahlem auf der Gemeindewebsite nicht ausgewiesen. Belegt ist die urkundliche Ersterwähnung 867 sowie die Bildung der heutigen Gemeinde Dahlem aufgrund des Gesetzes zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Schleiden vom 24. Juni 1969 mit Wirkung vom 1. Juli 1969. Die Hauptsatzung bestätigt die Bildung zum 1. Juli 1969, den Verwaltungssitz in Schmidtheim und das Gebiet der Gemarkungen Baasem, Berk, Dahlem, Kronenburg und Schmidtheim. Die Ortsgeschichte Schmidtheim beschreibt Dahlem, Baasem und Schmidtheim als vermutlich im 7. Jahrhundert gegründete fränkische Siedlungen in der Blankenheimer Kalkmulde. Am 1. Januar 1972 wurde der Kreis Schleiden aufgelöst; die Gemeinde Dahlem gehört seither zum Kreis Euskirchen.

Aus der Römerzeit sind laut Ortsgeschichte Dahlem Funde von Ziegelscherben nahe der Römerstraße östlich der sogenannten Hügelgräber (1930) sowie Brandgräber mit Beigaben in der Flur „Im Leger“ (1934) belegt. Die Ortsgeschichte Schmidtheim nennt Spuren vorrömischer Anwesenheit im Walddistrikt Eichholz sowie Reste römischer Bebauung nahe der Römerstraße Trier–Köln. Im Jahr 973 wird das Dorf in einer Urkunde König Ottos II. als Dalheim genannt. 1130 besaß die Abtei Stablo-Malmedy laut Ortsgeschichte in Dahlem neun Hufen Land. Nachweislich seit 1362 gehörte Dahlem zur Herrschaft Kronenburg und blieb mit deren Schicksal bis 1794 eng verbunden. Das 1561 angelegte Schöffenbuch des Gerichts Dahlem dokumentiert die niedere Gerichtsbarkeit bis in die Franzosenzeit. 1795/96 wurde Dahlem unter französischer Verwaltung zur Mairie; 1816/19 gelangte die Region über den Wiener Kongress und eine Zwischenphase an Mecklenburg-Strelitz an Preußen. Parallel entwickelte sich Kronenburg seit der Ersterwähnung 1277 als Burg-Tal-Siedlung mit späterer Eisenhüttenwirtschaft an der Kyll; 1350 wird Kronenburg laut Ortsgeschichte als Stadt (oppidum) genannt, um 1400 erhielt es Ringmauern, Türme und Tore. 1487 kam die Burg laut KuLaDig in den Besitz der Grafen von Manderscheid und war über rund 250 Jahre Mittelpunkt einer bedeutenden Herrschaft im oberen Kylltal. 1555 fiel Kronenburg laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW wegen der Zugehörigkeit zum Herzogtum Luxemburg bis 1715 unter spanische Herrschaft. Schmidtheim wurde Verwaltungssitz und erhielt 1870/71 den höchstgelegenen Bahnhof der Eifel. Berk gehörte kirchlich und territorial zur Herrschaft Kronenburg und wurde 1803 zur Pfarrei erhoben. 1969 wurden Baasem, Berk, Kronenburg und Schmidtheim in die Großgemeinde Dahlem eingegliedert; der Verwaltungssitz liegt in Schmidtheim. 1972 kam Schmidtheim mit der Auflösung des Kreises Schleiden zum Kreis Euskirchen.

Jahr Titel Beschreibung
867 Urkundliche Ersterwähnung Erste bekannte Erwähnung Dahlems in der Schenkungsurkunde Otberts vom 20. Januar 867 im Eifelgau; zugleich Nennung von Smideheim und Basenheim in der Prümer Überlieferung.
973 Nennung als Dalheim In einer Urkunde König Ottos II. wird dem Erzbischof Gero von Köln der Wildbann bestätigt; darin wird auch das Dorf Dalheim genannt.
1362 Zugehörigkeit zur Herrschaft Kronenburg Nachweislich seit 1362 gehörte Dahlem zur Herrschaft Kronenburg und blieb mit deren Geschichte bis 1794 verbunden.
1528 Erste Kirchennennung Die erste Erwähnung einer Kirche bzw. Kapelle in Dahlem stammt aus dem Jahr 1528; um 1550 wird der erste Pfarrer Laurentius Saturnus genannt.
1795/96 Mairie unter französischer Verwaltung Nach dem Anschluss der österreichischen Niederlande an Frankreich wurde Dahlem Mairie; erster Maire war Peter Casters. Damals wohnten in 90 Häusern 564 Menschen.
1922 Personenbahnhof Dahlem Am 18. Dezember 1922 wurde der Personenbahnhof Dahlem in Betrieb genommen; bereits 1904 bestand eine Güterladestelle.
1961 Verkehrslandeplatz Dahlemer Binz Einweihung und Eröffnung des Verkehrslandeplatzes auf der Dahlemer Binz.
1969 Kommunale Gebietsreform Im Zuge der kommunalen Gebietsreform wurde Dahlem Großgemeinde mit den Ortsteilen Baasem, Berk/Frauenkron, Dahlem, Kronenburg und Schmidtheim; Sitz der Verwaltung ist Schmidtheim.
1130 Besitz der Abtei Stablo-Malmedy Laut Ortsgeschichte besaß die Abtei Stablo-Malmedy in Dahlem neun Hufen Land; noch 1627 wurden die „Juchenfelder“ mit diesem Besitz in Verbindung gebracht.
1277 Ersterwähnung Kronenburgs Kronenburg wird in einer Urkunde der Abtei Malmedy-Stablo erstmals urkundlich erwähnt; der Johanniterorden hatte dort bereits eine Niederlassung und blieb bis 1803 Patronatsherr.
1561 Schöffenbuch des Gerichts Dahlem Das 1561 angelegte und bis 1796 geführte Schöffenbuch dokumentiert Kauf-, Tausch-, Erbschafts- und Hypothekenangelegenheiten der niederen Gerichtsbarkeit.
1631–1638 Hexenverfolgung in Dahlem Während der Hexenverfolgung wurden laut Ortsgeschichte aus Dahlem etwa 16 Personen, überwiegend Frauen, hingerichtet; in der Herrschaft Kronenburg starben zudem viele Menschen an der Pest.
1848 Provinzialstraße Köln–Trier Die Provinzialstraße von Köln nach Trier, die durch Dahlem führte, wurde fertiggestellt und verbesserte die überörtliche Straßenanbindung.
1870/71 Bahnanschluss Schmidtheim Mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Köln–Trier erhielt Schmidtheim den höchstgelegenen Bahnhof der Eifel (rund 554 bis 555 Meter über NN).
1921–1926 Tellspiele in Kronenburg Unterhalb der Burg wurde Schillers „Wilhelm Tell“ auf einer Freilichtbühne aufgeführt; laut Ortsgeschichte fanden insgesamt 55 Aufführungen statt.
1967 1100-Jahr-Feier Dahlem Die Gemeinde feierte das 1100-jährige Bestehen des Ortes Dahlem und gab das Buch „Meine Heimat Dahlem/Eifel“ heraus.
1985 Denkmalbereichssatzung Kronenburg Die Gemeinde Dahlem beschloss am 14. August 1985 eine Denkmalbereichssatzung für den Burg-Tal-Siedlungsbereich Kronenburg; die Bekanntmachung erfolgte am 3. Oktober 1985.
2022 Umzug der Abtei Maria Frieden Nach 69 Jahren auf der Dahlemer Binz verließ die Trappistinnengemeinschaft Abtei Maria Frieden am 22. Juni 2022 Dahlem und zog nach Kall-Steinfeld.
50 v.–400 n. Chr. Römerzeitliche Funde bei Dahlem In der Nähe der Römerstraße östlich der sogenannten Hügelgräber wurden 1930 Ziegelscherben gefunden; in der Flur „Im Leger“ entdeckte man 1934 Brandgräber mit Beigaben.
um 1200 Ersterwähnung Berks als Berchheim Die Ortsgeschichte Berk nennt um 1200 die erste geschichtliche Erwähnung als „Berchheim“; ab etwa 1360 ist Berk als Kapellenort bekannt und gehörte kirchlich wie territorial zur Herrschaft Kronenburg.
1350 Kronenburg als Stadt genannt Laut Ortsgeschichte Kronenburg wird der Ort 1350 als Stadt (oppidum) bezeichnet; um 1400 erhält er Ringmauern, Türme und Tore.
1492–1508 Bau der Pfarrkirche St. Johann Baptist Die spätgotische Pfarrkirche St. Johann Baptist in Kronenburg wurde laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW zwischen 1492 und 1508 als Einstützkirche errichtet.
1768 Wallfahrtskirche Berk Die dem heiligen Briktius geweihte Kirche in Berk wurde 1768 zur Wallfahrtskirche ernannt; Papst Clemens XIII. privilegierte den Nothelferaltar und gewährte Ablässe der Nothelferbruderschaft.
1803 Erhebung Berks zur Pfarrei Der Kapellenort Berk wurde 1803 zur Pfarrei erhoben.
1832 Berechtigungsurkunde Grube Dahlemer Berg Am 26. August 1832 fertigte die Königlich-Preußische Oberberghauptmannschaft die Berechtigungsurkunde für das Eisenstein-Bergwerk „Dahlemer Berg“ aus; darin sind 88 Dahlemer Grundeigentümer namentlich eingetragen.
1892 Einweihung der Marienallee Pfarrer Klerx weihte die Linden- und Kastanienallee „Marienallee“ ein; laut Ortsgeschichte beteiligte sich fast jede Dahlemer Familie durch das Auswerfen einer Pflanzgrube.
1911 Durchfahrt Kaiser Wilhelms II. Am 20. Oktober 1911 fuhr Kaiser Wilhelm II. auf der Fahrt von Bonn nach Lieser durch den festlich geschmückten Ort Dahlem.
1973–1976 Bau des Kronenburger Sees Der Kronenburger See entstand als grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz; er dient als Hochwasserrückhaltebecken für das Einzugsgebiet von Kyll und Taubkyll.
1977 700-Jahr-Feier Kronenburg Kronenburg feierte laut Ortsgeschichte die 700-jährige Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung.
1979–1981 Sicherung der Burgruine Kronenburg Laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW wurden die Ruinen der Burganlage Kronenburg in den Jahren 1979 bis 1981 umfassend gesichert.
2007 Partnerschaftsurkunde mit Sarzeau Im November und Dezember 2007 wurde die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen der Gemeinde Dahlem und der bretonischen Gemeinde Sarzeau in Sarzeau und in Dahlem unterzeichnet.
2013 Wasserseilgarten am Kronenburger See Am Kronenburger See besteht laut Angaben des Zweckverbands seit 2013 der deutschlandweit einzige Wasserseilgarten.
1198 Erste Nennung der Herren von Schmidtheim Die Brüder Heinrich und Godfried „van Smydehem“ treten laut Ortsgeschichte Schmidtheim in einer Urkunde als Zeugen auf; die Trauortsseite der Gemeinde nennt dies als erste Erwähnung der Herren von Smydeheim als Bewohner der Wasserburg.
1327 Eigenständige Kronenburger Linie Laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW entwickelte sich 1327 eine eigenständige Kronenburger Linie mit Ritter Peter von Kronenburg, der 1414 ohne männliche Nachkommen starb.
1487 Kronenburg an die Grafen von Manderscheid Laut KuLaDig kam die Burg Kronenburg 1487 in den Besitz der Grafen von Manderscheid und war über rund 250 Jahre Mittelpunkt einer der bedeutendsten Herrschaften im oberen Kylltal.
1760–1769 Bau des Burghauses Kronenburg Das unter Denkmalschutz stehende Burghaus in Kronenburg wurde laut Gemeinde-Trauortsseite in der Zeit von 1760 bis 1769 im Auftrag des Grafen von Blankenheim erbaut und diente ab 1769 dem Amtsverwalter J. Faymonville als Amtssitz.
1976 Verleihung von Wappen und Banner Mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 6. April 1976 erhielt die Gemeinde Dahlem laut Hauptsatzung das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge als Banner.
2016 Sanierung der Staumauer Kronenburger See Laut Zweckverband Kronenburger See wurde 2016 die Asphaltdichtung der Staumauer großflächig saniert: Für über 1,5 Millionen Euro wurden rund 6.600 Quadratmeter Dammfläche abgefräst und etwa 1.200 Tonnen Asphalt neu eingebaut.

Wichtige Infos

Die Gemeinde Dahlem charakterisiert sich auf ihrer Website unter anderem mit heiler Natur und Umwelt, aktiver Freizeitgestaltung sowie Gewerbe- und Baugrundflächen. Sie umfasst mehrere Ortsteile; Dahlem ist Wohnsiedlungsschwerpunkt, Schmidtheim der zweitgrößte Wohnort mit Gewerbeflächen, Kronenburg ein historischer Burgort. Touristisch werden Fliegen, Segeln, Surfen, Angeln, Radfahren und Wandern hervorgehoben. Das Gemeindewappen zeigt laut Hauptsatzung oben einen wachsenden gold bewehrten roten Adler und unten drei silberne Hämmer; das Recht zur Führung von Wappen und Banner wurde am 6. April 1976 verliehen. Die Gemeinde unterhält eine Partnerschaft mit der bretonischen Gemeinde Sarzeau und bietet standesamtliche Trauorte im Schloss Schmidtheim, im Burghaus Kronenburg und in der Villa Kronenburg.

Die Gemeinde Dahlem liegt im Kreis Euskirchen im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen. Zum Gemeindegebiet gehören die Ortschaften Baasem, Berk, Dahlem, Frauenkron, Kronenburg und Schmidtheim. Die Hauptsatzung nennt zudem Hammerhütte als Gemeindeteilbezeichnung. Kronenburg liegt hoch über dem Kylltal; die Gemeinde beschreibt sich touristisch als Ausgangspunkt mit Nähe zu Rheinland-Pfalz und Belgien. Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW verortet die Gemeinde ganz im Süden von NRW an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Die Vorsperre des Kronenburger Sees liegt teilweise in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Gerolstein; Hauptsee und Restfläche der Vorsperre liegen in der Gemeinde Dahlem. KuLaDig gibt für den Denkmalbereich Kronenburg die Koordinate rund 50° 21′ 49″ N, 6° 28′ 38″ O an.

Das Gemeindegebiet ist stark bewaldet: Auf die Waldfläche entfallen nach Angaben der Gemeinde 5.507,08 Hektar, auf landwirtschaftliche Fläche 3.031,99 Hektar. Wasserflächen werden mit 60,78 Hektar, Erholungsflächen mit 79,48 Hektar und Verkehrsflächen mit 479,49 Hektar ausgewiesen. Gebäude- und Freifläche betragen 258,84 Hektar; sonstige Flächen 103,66 Hektar. IT.NRW weist zum 31. Dezember 2024 Waldfläche bzw. Gehölz mit 5.419 Hektar (56,9 Prozent) und Landwirtschaftsfläche mit 3.057 Hektar (32,1 Prozent) aus. Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW beschreibt die Gemeinde Dahlem als in einem der waldreichsten Gebiete Nordrhein-Westfalens gelegen. Östlich von Dahlem liegt laut Gemeinde-Flyer der Heidemoorkomplex „Wasserdell“ mit rund 12 Hektar, ausgewiesen als FFH- und Naturschutzgebiet (Natura-2000). Zu den genannten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem der Kronenburger See und der Burgort Kronenburg in der Kylllandschaft. Genannt werden ferner Wander- und Radwege wie der Wildnispfad, der Dahlemer Quellenpfad, der Moorpfad und der Kyll-Radweg. Die Gemeinde weist 2 EifelSpuren und 16 EifelSchleifen aus, darunter unter anderem Heidenkopf, Dahlemer Weitblicke, Moorpfad, Kloster Maria Frieden und Kronenburger See.

Schmidtheim wird von der Gemeinde als zweitgrößter Wohnort mit Gewerbeflächen beschrieben. Historisch spielte der Eisensteinbergbau eine Rolle: In der Ortsgeschichte wird für 1783 eine Beschäftigung von 145 Personen im Eisenbergbau genannt; die Grube Dahlemer Berg erreichte 1873 eine hohe Förderquote und stellte den Betrieb 1896 ein. In Kronenburgerhütte und Hammerhütte entstanden Eisenhütten; Takenplatten, Öfen und Töpfe wurden weit verkauft. Laut Ortsgeschichte Baasem wurde die Kronenburger-Hütte 1850 und die Hammer-Hütte 1859 geschlossen. Otto Graf Beissel von Gymnich gründete 1899 am Bahnhof Schmidtheim ein Sägewerk; das Dahlemer Sägewerk stellte 1964 den Betrieb ein. Baasem war lange landwirtschaftlich geprägt und stellte den „Baasemer Käs’“ her; der Kohlanbau brachte dem Ort den Beinamen „Boosemer Kappesburen“. Der Verkehrslandeplatz Dahlemer Binz gilt laut Flugplatzgesellschaft auch als Gewerbestandort; Trägerin ist eine Flugplatzgesellschaft mbH, deren alleinige Gesellschafterin die Gemeinde Dahlem ist.

Als Sehenswürdigkeiten nennt die Gemeinde den Kronenburger See, den Burgort Kronenburg, die spätgotische Kirche im Burgbering Kronenburg sowie den Verkehrs- und Sportflugplatz Dahlemer Binz. Der Kronenburger See bietet laut Touristikseite rund 28 Hektar Wasserfläche; der Ferienpark Kronenburger See umfasst rund 130 Ferienhäuser mit Freizeit- und Servicezentrum samt Hallenbad. In Schmidtheim besteht ein kostenloser Barfuß- und Generationenpark mit 15 Stationen auf über 5.000 Quadratmetern Fläche neben dem Fußballplatz; genannt werden unter anderem Boule, Labyrinth, Kräutergarten, Insektenhotel, Kneippbecken und Kleinkunstbühne. Kronenburg gilt mit restauriertem historischem Ortskern als Touristenmagnet; genannt werden Kronenburger Kunst- und Kulturtage, Weihnachtsmarkt und Flohmarkt. Am See bestehen laut Zweckverband unter anderem Bootsverleih, Segelschule, Ruderverein und seit 2013 ein Wasserseilgarten. Die Gemeinde beschreibt den Flugplatz Dahlemer Binz als Schwerpunktlandeplatz für Segel- und Motorflugsport mit asphaltierter Bahn von 1.070 Metern Länge zuzüglich 200 Metern Sicherheitsfläche, drei Segelflugbahnen sowie Möglichkeiten für Fallschirmabsprung und Ballonaufstiege. Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW nennt zudem den rund 130 Kilometer langen Kyll-Radweg sowie Wanderangebote wie den Wildnispfad und den Dahlemer Quellenpfad. Der Moorpfad erschließt laut Gemeinde-Flyer Hangmoor Wasserdell, Glaadtbachtal, Vierherrenstein und Römerstraßen-Aufschluss.

Der Burgort Kronenburg und die spätgotische Kirche im Burgbering zählen zu den kulturell hervorgehobenen Orten der Gemeinde. KuLaDig beschreibt Kronenburg als eine der bedeutendsten mittelalterlichen Burg-Tal-Siedlungen des Eifelraumes; die Existenz der Burg ist seit 1277 bezeugt. Oberer und unterer Burgflecken werden durch das Mitteltor getrennt und waren nur über das mittelalterliche Nordtor mit Zugbrücke über einen Halsgraben zugänglich. In den 1920er Jahren erlangte Kronenburg durch die Tellspiele Bekanntheit. Die Ortsgeschichte dokumentiert zudem die Entwicklung der Pfarrei und des Schulwesens in Dahlem sowie Schloss und Pfarrkirche St. Martinus in Schmidtheim. Im Hasenberg-Hof der Dr.-Axe-Stiftung in Kronenburg zeigt das Kunstkabinett laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW wechselnde Ausstellungen, unter anderem Gemälde der Düsseldorfer Malerschule. In den 1930er Jahren gründete Herr Peiner laut Gemeinde-Trauortsseite in der Villa Kronenburg eine Malschule als Außenstelle der Düsseldorfer Kunstakademie. Der Arbeitskreis Kultur und Geschichte der Gemeinde publiziert Ortshefte und Ansichtskartenbände zu den Ortsteilen.

Genannt werden der Burgort Kronenburg mit Burgruine und Burgbering, die spätgotische Kirche im Burgbering Kronenburg, das Amthaus bzw. Burghaus von 1766 (Bauzeit laut Trauortsseite 1760–1769), der Kronenburger See, der Flugplatz Dahlemer Binz und das Schloss Schmidtheim. Die Denkmalbereichssatzung von 1985 schützt die Burg-Tal-Siedlung Kronenburg bis an den Fuß der Bergzunge über dem Kylltal. baukunst-nrw nennt ferner erhaltene Teile des Bergfrieds, der Zwingermauer und der Flankiertürme, das Nordtor, Haus Pallandt von 1704 sowie die Brigidakapelle. Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW hebt die Wilhelm-Tell-Gasse und die Einstützkirche St. Johann Baptist hervor. Der Vierherrenstein an der Landesgrenze Rheinland-Pfalz/NRW ist laut Moorpfad-Flyer ein historischer Grenzstein mit Wappen der angrenzenden Herrschaftsbezirke. Schloss Schmidtheim gilt laut Gemeinde als unter Denkmalschutz stehende ehemalige Wasserburg in der Bauanlage von 1627.

Die Gemeindefläche beträgt nach eigenen Angaben 95,18 Quadratkilometer. Zur Infrastruktur gehören unter anderem Bahnhalte in Dahlem und Schmidtheim sowie der Verkehrslandeplatz Dahlemer Binz. 1900 entstand in Dahlem eine Wasserleitung, 1912 ein Stromnetz; am 14. Dezember 1912 brannte dort erstmals elektrisches Licht. In Baasem war 1906 jedes Haus an die Wasserleitung angeschlossen; 1914 folgte der Anschluss an das überregionale Stromnetz. In Schmidtheim kamen laut Ortsgeschichte 1903/04 die zentrale Wasserversorgung und 1912 die Elektrizität. 1971 entlastete die Umgehungsstraße den Ort Dahlem vom Durchgangsverkehr. Der Verwaltungssitz liegt laut Hauptsatzung in Schmidtheim. Der Zweckverband Kronenburger See wird von der Gemeinde Dahlem geschäftsführend betreut. Standesamtliche Trauungen sind laut Gemeinde im Schloss Schmidtheim, im Burghaus Kronenburg und in der Villa Kronenburg möglich.

Die Ortsgeschichte Baasem belegt die Herstellung des „Baasemer Käs’“, der in der nahen und weiten Umgebung einen guten Ruf genoss und noch 1920 hergestellt wurde. Günstige Kalkböden nutzten die Baasemer für Kohlanbau und Jungpflanzenaufzucht; durch den Absatz auf Märkten bis nach Malmedy, Prüm und Schleiden erhielten sie den Beinamen „Boosemer Kappesburen“.

  • Ortsteile Baasem, Berk, Dahlem, Frauenkron, Kronenburg und Schmidtheim
  • Burgort Kronenburg
  • Kronenburger See
  • Verkehrslandeplatz Dahlemer Binz
  • Bahnanschluss an der Strecke Köln–Trier
  • Große Waldfläche im Gemeindegebiet
  • Historischer Eisensteinbergbau Dahlemer Berg
  • Abtei Maria Frieden auf der Dahlemer Binz
  • Burgort Kronenburg mit Denkmalbereichssatzung
  • Kronenburger See mit rund 28 Hektar Wasserfläche
  • Abtei Maria Frieden auf der Dahlemer Binz (1952–2022)
  • Barfuß- und Generationenpark Schmidtheim
  • Ferienpark Kronenburger See
  • Schloss Schmidtheim
  • Gemeindewappen mit Adler und drei Hämmern
  • Hochwasserrückhaltebecken Kronenburger See (1973–1976)
  • Einstützkirche St. Johann Baptist in Kronenburg
  • Wallfahrtskirche St. Briktius in Berk
  • Partnergemeinde Sarzeau in der Bretagne
  • Wasserseilgarten am Kronenburger See
  • Kunstkabinett Hasenberghof der Dr.-Axe-Stiftung
  • Baasemer Käse und Kohlanbau
  • Kyll-Radweg und Eifelsteig-Anbindung
  • Höchstgelegener Bahnhof der Eifel in Schmidtheim
  • Asphaltierte Flugplatzbahn Dahlemer Binz (1.070 m)
  • Moorpfad Wasserdell als FFH- und Naturschutzgebiet
  • Zwei EifelSpuren und 16 EifelSchleifen im Gemeindegebiet
  • Vierherrenstein an der Landesgrenze NRW/Rheinland-Pfalz
  • Standesamtliche Trauorte Schloss Schmidtheim und Burghaus Kronenburg
  • Villa Kronenburg mit historischer Peiner-Malschule
  • Gemeindewappen und Banner seit 1976
  • Sanierung der Staumauer Kronenburger See 2016
  • Baasem
  • Berk
  • Frauenkron
  • Kronenburg
  • Schmidtheim
  • Hammerhütte
  • Kronenburgerhütte
  • Stadtkyll
  • Blankenheim
  • Nettersheim
  • Hallschlag
  • Blankenheimerdorf
  • Bad Münstereifel
  • Marmagen
  • Urft
  • Gerolstein
  • Wiesbaum
  • Jünkerath
  • Dollendorf

Spannende Ereignisse

Für Dahlem und seine Ortsteile sind zahlreiche historisch belegte Einschnitte dokumentiert, darunter die Ersterwähnung 867, die Burggeschichte Kronenburgs ab 1277, Hexenverfolgungen, die französische und preußische Verwaltungsgeschichte, der Eisensteinbergbau, Bahn- und Flugplatzeröffnung, Tellspiele, die Gebietsreform 1969, der Bau des Kronenburger Sees 1973 bis 1976, die Denkmalbereichssatzung 1985, die Partnerschaft mit Sarzeau 2007, die Staumauer-Sanierung 2016 sowie der Umzug der Abtei Maria Frieden 2022.

Zeitraum Titel Kategorie Beschreibung Bedeutung
20. Januar 867 Ersterwähnung in der Otbert-Urkunde Geschichte Edelherr Otbert tauschte mit König Lothar II. Güter und übergab unter anderem Besitz im Ort Dahlem im Eifelgau; zugleich erscheinen Smideheim und Basenheim in der Überlieferung. Dies ist die von der Gemeinde als Ersterwähnung geführte urkundliche Bezeugung Dahlems und wichtiger Nachbarorte.
1362 Anschluss an die Herrschaft Kronenburg Politik Dahlem gehörte nachweislich seit 1362 zur Herrschaft Kronenburg. Damit war die Ortsgeschichte bis 1794 eng mit der Herrschaft Kronenburg verknüpft.
1618–1648 Dreißigjähriger Krieg und Bevölkerungsverlust Katastrophe Die Zahl der Haushaltungen in Dahlem sank von 52 (1629) auf 31 (1649); nach dem Krieg wurde von einem Rückgang der Häuser von 55 auf 19 berichtet. In der Herrschaft Kronenburg war die Bevölkerung um die Hälfte geschrumpft. Die Ortsgeschichte dokumentiert damit einen schweren demographischen und wirtschaftlichen Einbruch.
1795/96 Französische Mairie Dahlem Politik Dahlem wurde Mairie unter französischer Gesetzgebung und Amtssprache; erster Maire war Peter Casters. Die Episode markiert den Übergang von der Herrschaft Kronenburg zur modernen kommunalen Verwaltungseinheit.
1944–1945 Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg Katastrophe Dahlem wurde mehrfach von Bombenangriffen heimgesucht; 17 Zivilisten starben. Schmidtheim und Kronenburg erlitten ebenfalls schwere Kriegseinwirkungen. Die Kriegszerstörungen gehören zu den schwersten neuzeitlichen Einschnitten der Ortsgeschichte.
1952–1958 Gründung der Abtei Maria Frieden Kultur 1952 kamen die ersten Trappistinnen auf die Dahlemer Binz; 1953 erfolgte die Klostergründung, 1955 die Erhebung zur Abtei und 1958 die Weihe der Abteikirche. Damit entstand ein religiöses Zentrum auf dem Gemeindegebiet, das bis heute mit dem Ortsteil Dahlemer Binz verbunden ist.
1. Juli 1969 Kommunale Gebietsreform zur Großgemeinde Politik Aufgrund des Neugliederungsgesetzes vom 24. Juni 1969 wurde die heutige Gemeinde Dahlem mit Wirkung vom 1. Juli 1969 gebildet und umfasste die früheren Gemeinden bzw. Ortsteile Baasem, Berk, Kronenburg und Schmidtheim. Seither besteht die heutige Gemeindestruktur mit Verwaltungssitz in Schmidtheim.
1277 Ersterwähnung der Burg Kronenburg Geschichte Kronenburg wird in einer Urkunde der Abtei Malmedy-Stablo erstmals urkundlich erwähnt und gehört zur Herrschaft der Edelherren von Dollendorf. Damit beginnt die schriftlich belegte Geschichte eines der prägenden Burgorte der späteren Gemeinde Dahlem.
1597–1638 Hexenverfolgung in Dahlem und Schmidtheim Katastrophe In Schmidtheim sind Wellen von Hexenprozessen mit zahlreichen Todesurteilen belegt; aus Dahlem wurden laut Ortsgeschichte um 1631 bis 1638 etwa 16 Personen hingerichtet. Die Verfolgungen zählen zu den schwersten frühneuzeitlichen gesellschaftlichen Erschütterungen im Gemeindegebiet.
1842–1855 Auswanderung nach Nordamerika Wirtschaft 1842 wanderten 42 Personen aus Dahlem nach Nordamerika aus; 1852 und 1855 folgten weitere Auswanderergruppen über Antwerpen nach New York und weiter nach Wisconsin bzw. Chicago. Die Auswanderungswellen spiegeln die wirtschaftliche Notlage der Region im 19. Jahrhundert wider.
1921–1926 Tellspiele unterhalb der Burg Kronenburg Kultur Schillers Drama „Wilhelm Tell“ wurde auf einer Freilichtbühne unterhalb der Burg von Kronenburger Bürgerinnen und Bürgern aufgeführt; insgesamt 55 Aufführungen sind belegt. Die Spiele verschafften Kronenburg überörtliche Bekanntheit und prägen bis heute das kulturelle Gedächtnis des Burgorts.
1985 Denkmalbereichssatzung für Kronenburg Kultur Am 14. August 1985 beschloss die Gemeinde Dahlem eine Denkmalbereichssatzung für den Burg-Tal-Siedlungsbereich Kronenburg; am 3. Oktober 1985 wurde sie öffentlich bekannt gemacht. Die Satzung sichert die historische Silhouette und Bausubstanz eines der wichtigsten Baudenkmäler der Gemeinde.
22. Juni 2022 Umzug der Abtei Maria Frieden nach Steinfeld Religion Nach 69 Jahren schloss die Trappistinnengemeinschaft die Klausur in Dahlem und zog nach Kall-Steinfeld; ein Abschiedsfest mit Pontifikalamt begleitete den Weggang. Das Ende der klösterlichen Nutzung auf der Dahlemer Binz markiert einen Einschnitt in der jüngeren Religions- und Sozialgeschichte des Ortes.
1973–1976 Bau des Kronenburger Sees als Hochwasserschutz Wirtschaft Der Kronenburger See entstand als grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit rund 27 Hektar Wasserfläche und einem Stauvolumen von etwa 2,7 Millionen Kubikmetern. Die Talsperre schützt Kronenburg und unterliegende Ortschaften in Rheinland-Pfalz und entwickelte sich zugleich zu einem überregionalen Freizeitgewässer.
7. Februar 1984 Erste Hochwasserbewährung des Kronenburger Sees Katastrophe Bei starken Gewitterregen flossen laut Zweckverband bis zu 48 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus Kyll und Taubkyll zu; 28 Kubikmeter pro Sekunde wurden zurückgehalten, 20 weitergeleitet. Damit bestand der See seine erste Bewährungsprobe als Hochwasserrückhaltebecken.
1688 Zerstörung der Burg Kronenburg im Pfälzischen Erbfolgekrieg Katastrophe Laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW wurde die Burg Kronenburg 1688 von französischen Truppen zerstört. Die Zerstörung markiert den Übergang von der bewohnbaren Höhenburg zur späteren Ruine, deren Verwaltungsfunktion das Burghaus von 1766 übernahm.
1768 und 1803 Erhebung Berks zur Wallfahrtskirche und Pfarrei Religion 1768 wurde die Briktius-Kirche in Berk zur Wallfahrtskirche ernannt; 1803 erfolgte die Erhebung des Kapellenortes zur Pfarrei. Damit wurde Berk zu einem kirchlichen Zentrum im Herrschaftsbereich Kronenburg mit anhaltender Wallfahrtstradition.
2005–2007 Partnerschaft Dahlem–Sarzeau Politik 2005 unterzeichneten die Bürgermeister eine Freundschaftsurkunde; 2007 folgte die Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftsurkunde in Sarzeau und Dahlem. Die Partnerschaft verbindet die Nordeifelgemeinde dauerhaft mit einer bretonischen Kommune und prägt seither den kulturellen Austausch.
1850 und 1859 Schließung der Eisenhütten Kronenburgerhütte und Hammerhütte Wirtschaft Laut Ortsgeschichte Baasem wurden die Kronenburger-Hütte 1850 und die Hammer-Hütte 1859 geschlossen; Mangelnde Nachfrage, hohe Kosten und weite Transportwege werden als Ursachen genannt. Das Ende der Hüttenwerke beendete eine jahrhundertelange Eisenindustrie im Kylltal und zwang viele Männer zur Abwanderung.
1971 Brand der Kirche in Berk Katastrophe Durch einen Brand wurde der Mittelteil der Kirche in Berk zerstört; Turm und Chor konnten gerettet werden und blieben Bestandteile des wiederaufgebauten Gotteshauses. Der Brand ist ein schwerer Einschnitt in die Sakralgeschichte des Ortsteils Berk.
1555–1715 Spanische Herrschaft über Kronenburg Politik Laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW fiel Kronenburg 1555 unter Karl V. wegen der Zugehörigkeit zum Herzogtum Luxemburg bis 1715 unter spanische Herrschaft. Die Episode ordnet den Burgort in die überregionale Herrschaftsgeschichte Luxemburgs und der spanischen Niederlande ein.
2016 Sanierung der Staumauer am Kronenburger See Wirtschaft Der Zweckverband sanierte die Asphaltdichtung der Staumauer für über 1,5 Millionen Euro auf rund 6.600 Quadratmetern und erneuerte unter anderem Kronenstraße, Dammbeleuchtung und Zaunanlage. Die Maßnahme sicherte die technische Funktionsfähigkeit des Hochwasserrückhaltebeckens und Freizeitgewässers.
1930er Jahre Peiner-Malschule in der Villa Kronenburg Kultur Laut Gemeinde-Trauortsseite erwarb Herr Peiner in den 1930er Jahren Gebäude der späteren Villa Kronenburg und gründete dort eine Malschule als Außenstelle der Düsseldorfer Kunstakademie. Damit wurde Kronenburg früh zu einem Ort künstlerischer Ausbildung und verstärkte seine Rolle als Malermotiv und Künstlerort.
6. April 1976 Verleihung des Gemeindewappens Politik Mit Urkunde des Regierungspräsidenten erhielt die Gemeinde Dahlem laut Hauptsatzung das Recht zur Führung eines Wappens mit Adler und drei Hämmern sowie einer rot-weißen Flagge als Banner. Das Wappen visualisiert die historische Verbindung zur Herrschaft Kronenburg und zu den Herren von Schmidtheim und prägt seither die kommunale Identität.

Wichtige Menschen

In der von der Gemeinde veröffentlichten Ortsgeschichte und in weiteren Primärquellen werden mehrere Personen mit klarem Ortsbezug genannt, darunter frühe Pfarrer, Lehrer, Amtleute, Adelsfamilien, Tourismuspioniere, Initiatoren der Tellspiele, Bürgermeister der Partnerschaftszeit, Flugplatzverantwortliche, Ortsbürgermeister sowie in Dahlem geborene Geistliche und der amtierende Bürgermeister.

Name Rolle Lebensdaten Ortsbezug Relevanz
Laurentius Saturnus Pfarrer um 1550 genannt Er wird in der Ortsgeschichte als erster genannter Pfarrer von Dahlem geführt. Seine Nennung fällt in die frühe Phase der kirchlichen Organisation des Ortes nach der Ersterwähnung einer Kirche 1528.
Peter Casters Maire Er war der erste Maire der Mairie Dahlem in der französischen Zeit 1795/96. Damit steht er am Beginn der modernen kommunalen Verwaltung Dahlems.
Ludwig Dreesen Lehrer gestorben 2. Februar 1937; Tätigkeit in Dahlem 1887–1925 Er unterrichtete von 1887 bis 1925 in Dahlem. Laut Ortsgeschichte bereitete er 50 junge Männer auf den Lehrerberuf vor, davon 24 aus Dahlem.
Peter Schmitz Theologe und Hochschullehrer gestorben 1941 Er war in Dahlem geboren und aufgewachsen. Er studierte Theologie und Rechtswissenschaft und dozierte zuletzt an der Universität in Wien; 1941 wurde er in Mödling bei Wien beigesetzt.
Bernhard Pesch Geistlicher und Dechant Der aus Miescheid stammende Geistliche war 23 Jahre Priester und Dechant in Dahlem und gründete dort den Kolpingverein. Die Ortsgeschichte hebt seine lange seelsorgerische Tätigkeit und das Goldene Priesterjubiläum 1971 hervor.
Jan Lembach Bürgermeister Er ist auf der Gemeindewebsite als Bürgermeister der Gemeinde Dahlem ausgewiesen; Adresse Schmidtheim, Hauptstraße 2, 53949 Dahlem. Er ist zudem Verbandsvorsteher des Zweckverbands Kronenburger See und Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Dahlemer Binz. Als amtierender Bürgermeister vertritt er die heutige kommunale Leitung der Gemeinde, den Zweckverband Kronenburger See und die Flugplatzgesellschaft.
Otbert Edelherr und Vasall genannt 867 Er erscheint in der Schenkungsurkunde vom 20. Januar 867 als Übergeber von Besitz im Ort Dahlem im Eifelgau. Seine Urkunde bildet die von der Gemeinde als Ersterwähnung geführte schriftliche Bezeugung Dahlems.
Katharina Faymonville Burgherrin und Tourismuspionierin gestorben 1969 im Alter von 89 Jahren Als „Burg-Nettchen“ gestaltete sie das Burghaus in Kronenburg zu einer Fremdenpension für Wanderfreunde und Maler um und verkaufte den Besitz 1951. Die Ortsgeschichte schreibt ihr die Begründung der touristischen Ära Kronenburgs zu.
Eva von Schmidtheim Erbtochter genannt um 1511 Sie ehelichte Daeme Beissel von Gymnich und brachte das Erbe der Herrschaft Schmidtheim in diese Linie ein. Über sie begann die bis heute mit Schloss Schmidtheim verbundene Linie der Beissel von Gymnich.
Daeme Beissel von Gymnich Ortsherr genannt 1511 Er trat das Erbe an der Herrschaft Schmidtheim an und gilt als Ahnherr der Schmidtheimer Linie der Beissel von Gymnich. Die Familie residiert laut Ortsgeschichte bis heute in Burg bzw. Schloss Schmidtheim.
Pfarrer Windelschmidt Pfarrer und Initiator der Tellspiele Er initiierte gemeinsam mit Lehrer Finken die Freilichtaufführungen von Schillers „Wilhelm Tell“ in Kronenburg. Die Tellspiele 1921 bis 1926 verschafften Kronenburg überörtliche kulturelle Bekanntheit.
Lehrer Finken Lehrer und Mitinitiator der Tellspiele Er initiierte gemeinsam mit Pfarrer Windelschmidt die Freilichtaufführungen von Schillers „Wilhelm Tell“ in Kronenburg. Als Mitinitiator der Tellspiele prägte er die kulturelle Blüte Kronenburgs in den 1920er Jahren mit.
Lehrer Peetz Lehrer und Schulchronist Tätigkeit ab 1829 für 50 Jahre Er übernahm 1829 für 50 Jahre die Leitung der Schule in Dahlem und legte eine Schulchronik an. Seine lange Schulleitung und die Schulchronik dokumentieren die Bildungsgeschichte Dahlems im 19. Jahrhundert.
Pfarrer Ludwig Schmitz Pfarrer genannt 1843/1844 Unter seiner Leitung wurde 1844 die alte Kirche in Dahlem bis auf den Turm abgerissen und binnen weniger Monate neu erbaut; 1843 wurde der neue Friedhof angelegt. Er prägte den neuzeitlichen Kirchenneubau und die Friedhofsverlegung in Dahlem.
Pfarrer Klerx Pfarrer genannt 1892 Er weihte 1892 die Linden- und Kastanienallee „Marienallee“ in Dahlem ein. Die Marienallee entstand unter seiner Initiative als gemeinschaftliches Pflanzprojekt fast aller Dahlemer Familien.
Thomas Faymonville Amtmann genannt ab 1766 Er wurde nach der Entlassung des Amtmanns de la Fontaine als Amtmann in Kronenburg eingesetzt, als 1766 das neue Burghaus erbaut wurde. Die Trauortsseite nennt den Amtsverwalter J. Faymonville ab 1769 als Nutzer des Burghauses. Mit seiner Amtszeit ist der Neubau des Burghauses als Verwaltungssitz der Herrschaft Kronenburg verbunden.
Bertram Beissel von Gymnich Ortsherr 1591–1648 Unter seiner Herrschaft rollte 1630/31 eine zweite Welle von rund 50 Hexenprozessen mit 42 Todesurteilen über Schmidtheim. Die Ortsgeschichte verbindet ihn mit den schwersten Hexenverfolgungen im Ortsteil Schmidtheim.
Otto Graf Beissel von Gymnich Unternehmer und Grundherr genannt 1899 Er gründete 1899 am Bahnhof Schmidtheim ein Sägewerk und beschäftigte zudem viele Arbeiter in seinem Forstbetrieb. Damit zählte er zu den größten Arbeitgebern der Region um die Wende zum 20. Jahrhundert.
Jean Jannet Pfarrer genannt 1720 Unter seiner Leitung wurde 1720 in Schmidtheim eine neue Pfarrkirche gebaut. Er steht am Beginn des neuzeitlichen Kirchenbaus von St. Martinus in Schmidtheim.
Reinhold Müller Bürgermeister genannt 2003–2011 in der Partnerschaftschronik Er bereiste 2003 Sarzeau zur Erkundung einer möglichen Partnerschaft und unterzeichnete 2005 die Freundschaftsurkunde sowie 2007 die Partnerschaftsurkunde. Als Bürgermeister prägte er den Beginn der Gemeindepartnerschaft Dahlem–Sarzeau.
Anneliese Kinnen Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Sie reiste 2003 mit Bürgermeister Müller nach Sarzeau und bereitete gemeinsam mit Pierre Chambrillon die Freundschaftsurkunde vor. Als Vereinsvorsitzende war sie eine zentrale Akteurein beim Aufbau der Partnerschaft mit Sarzeau.
Erwin Bungartz Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Er ist auf der Gemeinde-Seite zum Flugplatz Dahlemer Binz neben Jan Lembach als Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft mbH ausgewiesen. Als Geschäftsführer ist er an der betrieblichen Leitung des Verkehrslandeplatzes beteiligt, dessen alleinige Gesellschafterin die Gemeinde Dahlem ist.
Albert Peters Eigentümer und Renovierer des Burghauses Kronenburg Laut Trauortsseite der Gemeinde erwarb er das Burghaus in Kronenburg aus St. Vith und renovierte es aufwändig nach einer Phase baulicher Beeinträchtigung. Durch die Renovierung wurde das denkmalgeschützte Burghaus wieder als repräsentativer Trau- und Hotelort nutzbar.
Martin Kinnen Ortsbürgermeister von Baasem Er wird von der Gemeinde als Ortsbürgermeister in Baasem genannt und setzte sich laut Rathaus-Info für die Erweiterung des Generationenplatzes und Spielangebots in Baasem ein. Als Ortsbürgermeister vertritt er die Belange des Ortsteils Baasem und erscheint auch als Verkaufsstelle-Kontakt für Publikationen des Arbeitskreises Kultur und Geschichte.
Hans-Josef Bohnen Ortsbürgermeister von Schmidtheim Er wird in einer Gemeinde-Meldung zu Defibrillatoren in Schmidtheim als Ortsbürgermeister genannt und unterstützte neue Standorte am Dorfplatz und Sportplatz. Als Ortsbürgermeister wirkt er an der örtlichen Infrastruktur und Sicherheit im Ortsteil Schmidtheim mit.
Matthias Kopp Pfarrer genannt 1964–1966 Unter seiner Leitung wurde laut Ortsgeschichte Schmidtheim die alte Pfarrkirche St. Martinus in den Jahren 1964 bis 1966 erweitert. Er prägte den neuzeitlichen Erweiterungsbau der Schmidtheimer Pfarrkirche.
Peter von Kronenburg Ritter genannt 1327; gestorben 1414 Laut Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW entwickelte sich 1327 mit ihm eine eigenständige Kronenburger Linie; er starb 1414 ohne männliche Nachkommen. Mit seinem Tod wurde Kronenburg zur Nebenherrschaft der Grafschaft Blankenheim-Manderscheid.

Quellen

Quelle Herausgeber Belegt
Allgemeine Daten | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Einwohner 31.12.2024 nach Ortsteilen inkl. Nebenwohnungen, Fläche, Bevölkerungsdichte, Höhenlage, Flächennutzung, Verkehrsanbindung, Sehenswürdigkeiten, Charaktermerkmale, Funkfrequenz Dahlemer Binz
Ortsgeschichte Dahlem | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Ersterwähnung 867, Dalheim 973, Römerfunde, Stablo-Malmedy 1130, Herrschaft Kronenburg, Schöffenbuch, Kirche/Pfarrei, Hexenverfolgung, Kriege, Bergbau, Bahn, Flugplatz, Kloster Maria Frieden, Gebietsreform 1969, Personen und Ereignisse, Wetterstation, Marienallee, Kaiserbesuch 1911
Der Rat der Gemeinde | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Postleitzahl 53949, Bürgermeister Jan Lembach, Ortschaftsstruktur
Hauptsatzung der Gemeinde Dahlem (10. Änderung) Gemeinde Dahlem Gemeindename, Bildung zum 01.07.1969, Gemarkungen, Verwaltungssitz Schmidtheim, Ortschaften, Gemeindeteil Hammerhütte und Frauenkron, Wappen- und Bannerbeschreibung, Verleihung 06.04.1976
Kommunalprofil Dahlem Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) / Statistik.NRW Zuordnung Kreis Euskirchen, Regierungsbezirk Köln, Gemeindetyp Kleine Kleinstadt, Flächennutzung 31.12.2024
Ortsgeschichte Kronenburg | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Ersterwähnung 1277, Burg- und Herrschaftsgeschichte, Stadtnenennung 1350, Eisenhütten Kronenburgerhütte/Hammerhütte, Tellspiele, Tourismus, Kunst- und Kulturtage, Weihnachtsmarkt, Flohmarkt, Katharina Faymonville, 700-Jahr-Feier 1977
Ortsgeschichte Schmidtheim | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Ersterwähnung Smideheim 867, Namensdeutung Schmiedeheim, Beissel von Gymnich, Schloss, Bahnhof 1870/71, Hexenprozesse, Verwaltungssitz, Kriegsgeschehen 1945, Einwohnerzahlen 1953 und 1980, Herren van Smydehem 1198, Wasser/Strom, Dorfaktionstag 2007, Pfarrer Matthias Kopp
Ortsgeschichte Baasem | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Basenheim, Namensdeutung Basino/Baso, Zugehörigkeit zu Kronenburg/Luxemburg, Schulgeschichte, Baasemer Käse und Kappesburen, Schließung der Hütten 1850/1859, Kriegsgeschehen, Eingliederung 1969, 1111-Jahr-Feier 1978
Touristik | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Kronenburger See rund 28 ha, Ferienpark mit 130 Ferienhäusern, Barfuß- und Generationenpark Schmidtheim mit 15 Stationen, Mittelgebirgsklima, Freizeitangebot, Beschreibung Kronenburg/Kylltal, saubere Luft Nordeifel
Denkmalbereich „Dahlem - Kronenburg“ | KuLaDig LVR / KuLaDig (Kultur.Landschaft.Digital) Burg Kronenburg seit 1277, Manderscheid 1487, Burg-Tal-Siedlung mit oberem und unterem Flecken, Nordtor und Mitteltor, spätgotische Kirche, Amthaus 1766, Denkmalbereichssatzung 14.08.1985 und Bekanntmachung 03.10.1985, Koordinaten
Unsere Herkunft – Abtei Maria Frieden Abtei Maria Frieden (Trappistinnen) Klostergründung 1952/1953 auf der Dahlemer Binz, Gründungsschwestern, monastisches Leben, Umzug 2022 nach Steinfeld
Abtei Maria Frieden zieht um – Abschiedsfest in Dahlem Abtei Maria Frieden (Trappistinnen) Klausurschließung und Weggang am 22.06.2022 nach 69 Jahren, Abschiedsfest, geplante Nachnutzung als Haus Maria Frieden
Ortsgeschichte Berk | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Ersterwähnung Berchheim um 1200, Kapellenort ab 1360, Chor 1516, Pest 1680, Wallfahrtskirche 1768, Pfarrei 1803, Eingemeindung 1969, Kirchenbrand 1971, Schulauflösung 1972
Dahlem-Kronenburg – Malerische Krone im Süden Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen Lage an der Grenze zu Rheinland-Pfalz, Burggeschichte Kronenburg, Peter von Kronenburg 1327, spanische Herrschaft 1555–1715, Einstützkirche 1492–1508, Brigidakapelle 1734, Burghaus 1766, Sicherung der Ruine 1979–1981, Flohmarkt Juli, Weihnachtsmarkt, Kunst- und Kulturtage, Hasenberghof/Kunstkabinett, Waldreichtum, Kyll-Radweg ca. 130 km, Wildnispfad, Tourist-Info-Adresse
Historischer Ortskern Dahlem-Kronenburg baukunst-nrw / Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Burg- und Ortskernbeschreibung, Amtshaus 1766, Pfarrkirche St. Johann Baptist als Einstützkirche ab 1492, Brigidakapelle, Haus Pallandt 1704, erhaltene Ringmauern und Nordtor
Kronenburger See | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Wasserfläche rund 27 ha, Zweckverband, Hochwasserrückhaltebecken Kyll/Taubkyll, Mitgliedskörperschaften, Geschäftsführung durch Gemeinde Dahlem, Verbandsvorsteher Jan Lembach
Die Talsperre | Kronenburger See Zweckverband Kronenburger See Bauzeit 1973–1976, Einzugsgebiet rund 77 km², Stauvolumen ca. 2,7 Mio. m³, Staumauer 18 m / 320 m, Absenkung 3,5 m ab Oktober, Hochwasserereignis 07.02.1984, Eigentumsanteile, Wasserseilgarten seit 2013, Sanierung 2016 mit Kosten und Mengen
Partnergemeinde Sarzeau | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Partnerschaft mit Sarzeau in der Bretagne, Lage Presqu’île de Rhuys, rund 6.500 Einwohner, Wirtschaftsstruktur Fischerei/Tourismus/Landwirtschaft
Wir über uns | Partnergemeinde Sarzeau Gemeinde Dahlem Chronik der Partnerschaft: Erkundung 2003, Freundschaftsurkunde 2005, Partnerschaftsurkunden 2007, Place de Sarzeau 2008, Mitwirkung Reinhold Müller und Anneliese Kinnen
Wappen von Schmidtheim | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Drei silberne Hämmer als altes Wappen der Herren von Schmidtheim am Schloss Schmidtheim
Dahlemer Binz | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Segel- und Motorflugsport, Rundflüge, Trägerschaft Flugplatzgesellschaft mbH mit alleiniger Gesellschafterin Gemeinde Dahlem, Bahnmaße 1.070 m plus 200 m, drei Segelflugbahnen, Zulassung bis 5,7 t, Fallschirm und Ballon, Geschäftsführer Jan Lembach und Erwin Bungartz
Trauorte für standesamtliche Eheschließungen | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Schloss Schmidtheim als Wasserburg, Herren von Smydeheim 1198, Belehnung 1511, Bauanlage 1627, Burghaus Bauzeit 1760–1769, Amtsverwalter Faymonville, Standesamt um 1800, Renovierung durch Albert Peters, Villa Kronenburg 1670er Jahre, Peiner-Malschule 1930er, Eifelverein 1950er, Hotel seit 1995
Wandern & Radfahren | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem 2 EifelSpuren und 16 EifelSchleifen mit Namen und Längen, EifelBahnSteig-Etappen Blankenheim-Wald–Schmidtheim–Dahlem–Jünkerath
Barfuß- und Generationenpark Schmidtheim (Flyer) Gemeinde Dahlem / IG Schmidtheim e. V. Fläche über 5.000 m², 15 Stationen, Kneippbecken, Boule, Labyrinth, Kräutergarten, Insektenhotel, Lage Talweg neben Fußballplatz, kostenlose Nutzung, Bau durch Ehrenamt unter IG Schmidtheim
Moorpfad Dahlem (Flyer) Gemeinde Dahlem Heidemoorkomplex Wasserdell ca. 12 ha, FFH- und Naturschutzgebiet, Glaadtbachtal, Vierherrenstein, Römerstraßen-Aufschluss, ehemalige Kiessandgrube Heidenkopf, barrierefreier Bohlensteg ca. 500 m
Neuerscheinungen | Arbeitskreis Kultur und Geschichte Gemeinde Dahlem / Arbeitskreis Kultur und Geschichte Kommunale Neugliederung 01.07.1969 mit Auflösung Amt Schmidtheim, Zugehörigkeit zum Kreis Euskirchen ab 01.01.1972, Publikationen zu Recherhof/Motte und Ansichtskarten, Verkaufsstellen Bürgerbüro Hauptstraße 23 Schmidtheim und Ortsbürgermeister Martin Kinnen Baasem
Neue Defibrillatoren in Schmidtheim | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Defibrillatoren am Dorfplatz und Sportplatz Schmidtheim, Ortsbürgermeister Hans-Josef Bohnen, Beteiligung Bürgermeister Jan Lembach und SG Dahlem-Schmidtheim
Neues Spielangebot in Baasem | Gemeinde Dahlem Gemeinde Dahlem Generationenplatz und Spielangebot Baasem, Ortsbürgermeister Martin Kinnen, Bezug zu Generationenpark Schmidtheim und weiteren Spielplätzen in der Gemeinde